Ein Mann ist bei einem Messerangriff in Dortmund lebensgefährlich verletzt worden. Dort war am Samstagabend ein Streit unter mehreren Beteiligten in einem Wohnhaus eskaliert. Eine der Personen habe den Mann mit einem Messer niedergestochen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die tatverdächtige Person kam in Gewahrsam. Die Ermittlungen zu dem versuchten Tötungsdelikt führt eine Mordkommission. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Zuerst hatte der WDR berichtet.
Sonntag, 14 Juni 2026
Mindestgebot 750.000 Euro und bezugsfrei: Das denkmalgeschützte Schloss Schochwitz im Saalekreis wird versteigert. Nach Angaben der Deutschen Grundstücksauktionen AG hat das Schloss seine Ursprünge im 12. Jahrhundert. Die heutige Schlossanlage sei im Wesentlichen als Renaissancebau Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden.
Die Anlage zähle zu den historisch bedeutenden Schlossanlagen im Saalekreis und sei über Jahrhunderte Sitz verschiedener Adelsfamilien gewesen. Das Schloss verfügt den Angaben zufolge über knapp 40 Zimmer, drei Ferienwohnungen und zwei große Veranstaltungssäle, die unter anderem für Hochzeiten gemietet werden können.
Beim Sturz mit dem Motorrad ist ein 46-Jähriger in Markranstädt (Landkreis Leipzig) ums Leben gekommen. Der Mann sei mit einer Gruppe auf der Bundesstraße 87 unterwegs gewesen, teilte die Polizeidirektion Leipzig mit. In einer Linkskurve sei er auf nasser Fahrbahn gestürzt und gegen die Leitplanke geprallt. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er noch an der Unfallstelle.
In der Schweizer Grenzstadt Genf wollen am Sonntag Tausende Gegner des G7-Gipfels im französischen Évian gegen Kapitalismus, Ausbeutung und vieles mehr protestieren. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und den USA beginnt am Montag.
Die „No G7“-Koalition aus rund 60 Gruppen will gemäß Manifest unter anderem gegen US-Militärbasen in Europa demonstrieren, für höhere Mindestlöhne, kostenlose Verhütungsmittel, grenzenlose Freizügigkeit für Arbeitende aus aller Welt und die Streichung der Angabe des Geschlechts aus allen Ausweisdokumenten. Die G7 erwähnen sie in ihrem Manifest auch.
Das sei eine „illegitime und überholte Institution, ein privater Club, der nicht mehr der heutigen Welt entspricht“. Dort fällten „Großmächte Entscheidungen zugunsten der privilegiertesten Minderheit der Welt und zum Nachteil von mehr als 90 Prozent der Bevölkerung.“
Die Polizei rechnet mit rund 50.000 Teilnehmenden. Laut Wettervorhersage scheint in Genf die Sonne, bei 28 Grad.
Genfer sind sauer auf die Franzosen
Die G7-Gegner protestieren in Genf rund 50 Kilometer vom Gipfelort Évian entfernt, weil Frankreich zu dem Anlass keine Demonstration dulden wollte, wie die Genfer Regierung kritisiert. Frankreich sei auch auf ihre Bitten um finanzielle Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht eingegangen. Der Gewerbeverband (FER) hat in einem Brief empört dagegen protestiert, dass Genf die Demonstration überhaupt erlaubt hat.
In der Genfer Innenstadt herrscht schon seit Tagen Ausnahmezustand: Hunderte Luxusgeschäfte und Banken, aber auch Hotels und Supermärkte haben ihre Fassaden und Schaufenster aus Sorge vor Ausschreitungen mit Sperrholzplatten verbarrikadiert.
Dies geht auf Erinnerungen an das Jahr 2003 zurück, als Chaoten bei einer Demonstration Schaden in Millionenhöhe anrichteten. Auch damals war es ein Protest gegen einen Gipfel in Évian. 2003 war Russland noch dabei, deshalb hieß die Veranstaltung G8.
Die Ereignisse von 2003 seien ein Trauma für die Genfer Polizei, sagte die Polizeichefin des Kantons, Monica Bonfanti. Sie bekommt dieses Mal Verstärkung aus der ganzen Schweiz, auch von der Armee. Es sollen mehr als 7.000 Sicherheitskräfte auf den Straßen sein.
G7-Delegationen reisen über Genf an
Ihre Aufgabe ist nicht nur die Bewältigung der Demonstration. Sie müssen auch die Sicherheit der anreisenden Staatschefs garantieren. Genf ist der nächstgelegene Flughafen zu Évian, und die meisten Delegationen sollen dort am Montag eintreffen.
Genf ist wie eine Enklave auf französischem Gebiet. Die Schweizer haben die rund 30 Grenzübergänge bis auf sieben geschlossen und führten schon am Freitag Personenkontrollen in der Stadt durch.
Ein elfjähriges Mädchen ist am Samstag in Gaildorf (Landkreis Schwäbisch Hall) angefahren und danach leicht verletzt zurückgelassen worden. Wie die Polizei mitteilte, ging das Kind an einer Kreuzung über einen Zebrastreifen. Der unbekannte Fahrer oder die Fahrerin sei geflohen, ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern. Die Polizei sucht jetzt nach dem Verursacher.
Der FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat eine Anpassung der Klimaziele in Schleswig-Holstein angemahnt. „Schleswig-Holstein ist das schönste Bundesland der Welt, aber Schleswig-Holstein ist nicht der klimapolitische Nabel der Welt“, sagte Kubicki auf einem Landesparteitag. Die schwarz-grüne Landesregierung will Schleswig-Holstein bis 2040 zum klimaneutralen Industrieland umbauen. Die Liberalen fordern in einem Leitantrag, die Landesklimaziele an das europäische Ziel der Klimaneutralität bis 2050 anzupassen.
Wenn Politiker heute Entscheidungen treffen im Bewusstsein, dass diese praktisch gar nicht umgesetzt werden könnten, dann hätten sie das Vertrauen der Menschen nicht verdient, sagte Kubicki. „Auch auf Bundesebene gibt es immer noch diejenigen, die europäische Vorgaben ständig übertreffen wollen.“ Je kleinteiliger Klimaziele geografisch formuliert würden, desto geringer sei ihre tatsächliche Wirkung auf das Weltklima. „Sehr reale Wirkung entfalten sie allerdings auf die wirtschaftlichen Standortbedingungen - leider selten zum Positiven.“
Kubicki forderte Klimarationalismus ein. „Und selbst wenn es möglich wäre, unseren Wohlstand für das Weltklima zu opfern, dann wäre das zumindest eine andere Debatte.“ Es sei aber nicht möglich. Jeder Tag des Ukraine- und des Iran-Krieges setze mehr CO2 frei als der gesamte deutsche Verkehr in einem Jahr. „Und deshalb müssen wir aufpassen, dass wir uns wirtschaftlich nicht ruinieren, weil wir glauben, hochmoralisch damit irgendjemanden zu imponieren. Im Gegenteil, der Rest der Welt lacht mitleidig über uns.“
Ministerpräsidenten angreifen
Für seine Partei gehe es bei den anstehenden Landtagswahlen unter anderem in Sachsen-Anhalt und im April auch in Schleswig-Holstein darum, den Wiederaufstieg der Partei zu vollenden, sagte Kubicki. Sie werde jeden Landtagswahlkampf führen als wäre es der entscheidende. Landeschef Christopher Vogt, der am Samstag zum Spitzenkandidaten im Norden gewählt wurde, forderte er auf, Ministerpräsident Daniel Günther das Fürchten zu lehren.
Günther müsse gelegentlich auf dem Rechtsweg daran erinnert werden, sich an die Verfassung zu halten, sagte Kubicki mit Blick auf Urteile des Landesverfassungsgerichts. Diese hatte nicht nur vergangene Landeshaushalte als verfassungswidrig erklärt, sondern zuletzt auf Klage der Liberalen auch entschieden, dass die Landesregierung im Falle der Wandelanleihe für den Pleite gegangenen schwedischen Batteriehersteller Northvolt ihre Informationspflichten gegenüber dem Landtag verletzt habe.
In einem Mehrparteienhaus in Osnabrück ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde aus einer Dachgeschosswohnung eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf weitere Wohnungen übergriffen. Eine Bewohnerin wurde bei dem Feuer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden liegt derzeitigen Schätzungen zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt.
Turnierdirektor Edwin Weindorfer fordert von der Stadt Stuttgart ein stärkeres Engagement für das Rasen-Tennisevent auf dem Weissenhof. „Meine Kritik erfolgt nur deswegen, weil ich weiß, was die anderen Städte in Europa für solche Events bezahlen“, sagte Weindorfer, der das Turnier mit seiner Vermarktungsagentur emotion veranstaltet. „Da ist die Stadt Stuttgart für mich absolutes Schlusslicht.“
Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) wird am heutigen Final-Tag als Zuschauer bei den Boss Open erwartet. Im Rahmen des Besuchs solle ein Gespräch mit ihm geführt werden.
Weindorfer spricht von „Werbewert von über 20 Millionen“
Die Unterstützung müsse nicht so hoch sein wie in Städten wie Hamburg und München, meinte Weindorfer. Es sei ihm wichtig, „ein faires Gespräch“ zu führen und in der Stadt Stuttgart, „wo wir einen Werbewert von über 20 Millionen allein medial einspielen“, geschätzt zu werden, so der Turnierdirektor.
Auf Anfrage der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“ hatte Oberbürgermeister Nopper in der Turnier-Woche auf die Kritik von Weindorfer reagiert. Das Tennis-Turnier habe eine starke Imagewirkung für die Stadt, sagte Nopper zwar, „aber in schwierigen Zeiten, in denen in nahezu allen Bereichen Streichungen vorgenommen werden mussten, konnten wir dieses Turnier leider nicht vor spürbaren Kürzungen verschonen“. Was im Umfeld „ohne größeren finanziellen Einsatz“ möglich sei, werde man möglich machen.
Die Thüringer Schriftstellerin Daniela Danz ist mit dem diesjährigen Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet worden. Die 49-jährige, in Eisenach geborene und im Weimarer Land lebende Autorin erhielt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag in Weimar. Ihr Werk umfasst Lyrik, Essays und Prosa.
Danz gehöre zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, heißt es in der Begründung der unabhängigen Jury. Sie schreibe über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete.
In ihrer Dankesrede betonte die Schriftstellerin den Stellenwert von Freiheit und verwies dabei laut Redemanuskript auf die DDR, in der freie Kunst keine Selbstverständlichkeit gewesen sei, nicht jeder Satz habe gesagt werden dürfen und nicht jede Abweichung sei geduldet worden. „Und obwohl ich mittlerweile dreimal so lange in einem Staat mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung lebe, scheint mir die Freiheit der Kunst noch immer keine Selbstverständlichkeit zu sein“, hieß es im Redemanuskript.
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt seit 1993 einen Literaturpreis. Zu den Ausgezeichneten bislang gehören Herta Müller, Daniel Kehlmann, Wulf Kirsten und Uwe Tellkamp.
„Wir stehen jetzt wie bei der WM in der Vorrunde. Bis zum Finale Mitte Juli müssen die Reformen stehen“, sagte Arbeitgeberchef Dulger. Es brauche einen „Befreiungsschlag für die Betriebe“ noch vor der Sommerpause. Die „Unzufriedenheit der Wirtschaft mit der Bundesregierung ist massiv, das zeigen die Zahlen“.
Spahn forderte die SPD auf, sich mit einem Schwur zu den verabredeten Reformen zu bekennen. „Wir müssen uns als Koalition einen Aufschwung-Schwur geben: Dass wir uns versprechen, Wachstum hat jetzt Vorfahrt“, sagte Spahn der „Bild am Sonntag“. „Und wenn wir uns den Schwur geben, dass wir jetzt alles tun wollen für Aufschwung, dann kriegen wir die Entscheidung bis zur sitzungsfreien Zeit hin.“ Er räumte zugleich ein, dass das Regieren zwischen Union und SPD „manchmal auch mühsam“ sei.
Der SPD-Politiker Beck sieht hingegen die Gefahr, sich angesichts des Zeitdrucks, „zu verheddern“. Die Entscheidungen dürften nicht „bis zum Sankt Nimmerleinstag“ verschoben werden, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Aber diese Riesenreformen in so kurzer Zeit zu beschließen, tut bei diesen komplexen Themen der Sache nicht gut.“
Zugleich räumte Beck ein, dass daran nichts mehr zu ändern sei: „Der Fehler der engen Taktung ist gemacht“, sagte er. Die Beschlüsse könnten nun nicht mehr bis nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im September verschoben werden. „Das würde als Scheitern betrachtet werden und die Zweifel bei den Menschen, ob die Regierung das hinbekommt, ins Unermessliche steigern.“
Inhaltlich sagte der frühere SPD-Vorsitzende, dass Belastungen nicht zu vermeiden seien. „Alle müssen einen Beitrag leisten - und zwar nach Leistungsfähigkeit.“ Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warf der SPD hingegen vor, bei den Reformen „nicht nur ein Umsetzungsproblem, sondern auch ein Erkenntnisproblem“ zu haben. „Was wir brauchen, ist eine neue Wettbewerbsagenda“, sagte er dem Portal T-Online.
Auch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisierte die bisherigen Pläne der schwarz-roten Koalition als unzureichend. Es sei klar, „dass das, was derzeit an Reformen angedacht ist, bei Weitem nicht ausreicht, um Deutschland wieder auf einen dynamischen Wachstumspfad zu bringen“, sagte sie der „Welt am Sonntag“.
Nötig sei „ein innovationsfreundlicheres regulatorisches Umfeld und einen flexibler Arbeitsmarkt“. Doch statt einer solchen Deregulierung würden in Deutschland „immer wieder Reformen diskutiert, die den Wählern nicht so wehtun, aber auch wenig bewirken würden - was enorme politische und ministerielle Kapazitäten bindet“.
Sie stehen vor der Kamera, gewinnen Filmpreise wie den Oscar oder füllen Sportarenen. Trotzdem beschränken sich einige Stars längst nicht auf ihren eigentlichen Beruf und haben sich neben ihrer Karriere zweite Standbeine aufgebaut.
Erfolgreiche Marken wie etwa Rihannas (38) Fenty-Imperium, Kim Kardashians (45) Skims oder Goop von Gwyneth Paltrow (53) kennen wohl die meisten Menschen, die sich für die Leben der Stars interessieren. Doch es gibt auch einige Prominente, die sich für deutlich ungewöhnlichere Nebenjobs als Modelinien, Kosmetikmarken oder Restaurants entschieden haben.
Nicole Kidman absolviert Ausbildung zur Sterbebegleiterin
So hat etwa Oscarpreisträgerin Nicole Kidman (58) im Jahr 2026 enthüllt, dass sie sich zur Sterbebegleiterin ausbilden lässt. Ziel der Tätigkeit ist es, Sterbende sowie ihre Angehörigen emotional, organisatorisch und spirituell zu begleiten. Kidman erklärte gegenüber dem "San Francisco Chronicle", dass der Tod ihrer Mutter Janelle Ann Kidman im Jahr 2024 sie in dieser Hinsicht stark geprägt habe.
"Als meine Mutter im Sterben lag, war sie einsam, und die Familie konnte nur begrenzt für sie da sein", erzählte Kidman an der Universität von San Francisco. "Meine Schwester und ich haben so viele Kinder, unsere Karrieren und unsere Arbeit, und wir wollten uns um sie kümmern, weil mein Vater nicht mehr unter uns war. Da dachte ich mir: 'Ich wünschte, es gäbe Menschen auf der Welt, die unvoreingenommen da wären und einfach Trost und Fürsorge spenden.' Das ist also Teil meiner Weiterentwicklung und eines der Dinge, die ich lernen werde", so der Hollywoodstar wörtlich.
Teyana Taylor besucht eine Kochschule
Die für ihr Spiel in "One Battle After Another" zuletzt oscarnominierte Teyana Taylor (35) ist sowieso schon neben der Schauspielerei als Sängerin, Tänzerin und Choreografin aktiv. Doch zuletzt hat sie sich noch der Küche zugewandt, absolviert eine Ausbildung im Bereich Kulinarik und Patisserie. "Ich erinnere mich, dass ich schon als kleines Mädchen immer an der Seite der Person klebte, die gerade in der Küche war, während die anderen Kinder herumtollten", schrieb sie auf Instagram zu einem Video, das sie in einer Kochuniform zeigt.
Das Kochen stelle für sie einen "Safe Space" dar, sei ihre Leidenschaft und für sie Therapie. "Egal, wie hektisch das Leben auch sein mag, ich finde Trost im Rhythmus des Ganzen - im Schneiden, Rühren und Kreieren", schreibt das Multitalent auf Instagram.
Lucy Liu ist bildende Künstlerin
Die US-Amerikanerin Lucy Liu (57) war um den Jahrtausendwechsel einer der größten Stars in Hollywood, spielte in Blockbustern wie "3 Engel für Charlie" oder "Kill Bill" mit. Doch daneben ist Liu schon seit etlichen Jahren als Künstlerin tätig - in den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur, Siebdruck und Textilarbeiten. Ausgestellt wurde ihre Kunst bereits in Galerien und Museen in Asien, Europa und Nordamerika.
Gegenüber dem "People"-Magazin erklärte der Hollywoodstar jedoch, dass es für eine Schauspielerin nicht immer leicht sei, ernsthaft als Künstlerin wahrgenommen zu werden.
Komiker Seth Rogen verkauft Keramik
Auch Comedian Seth Rogen (44) hat ein zweites Standbein. Der Schauspieler, der zuletzt mit der Showbusiness-Satire "The Studio" einen Erfolg landete, verkauft Keramik. Gemeinsam mit seinem Produktionspartner Evan Goldberg (43) gründete er das Unternehmen Houseplant. Rogen kam über seine Frau Lauren Miller Rogen (44) zur Keramik. Aus einem Hobby wurde schließlich ein Geschäft.
"Parks and Recreation"-Star Nick Offerman betreibt eine Tischlerwerkstatt
Wer die grandiose Comedy-Serie "Parks and Recreation" kennt, dürfte im Prinzip nicht überrascht sein: Der Schauspieler und Komiker Nick Offermann (55) betreibt in Los Angeles seit dem Jahr 2001 den Offerman Woodshop, eine Tischlerwerkstatt und ein Zentrum für Holzarbeiten. Gleich seiner legendären "Parks and Recreation"-Rolle Ron Swanson ist Offerman also handwerklich begabt.
Seine Leidenschaft für die Holzbearbeitung hat er nach eigener Aussage schon als Kind entwickelt und das Handwerk von seinem Vater gelernt. "Dieser andere Clown-Job schränkt mich in der Holzwerkstatt echt ein", scherzte er 2016 in einem Interview mit "NPR" über seine Schauspielkarriere.
Paul Rudd und Jeffrey Dean Morgan führen einen Süßwarenladen
Der Komiker Paul Rudd (57), "The Walking Dead"-Star Jeffrey Dean Morgan (60), Ehefrau Hilarie Burton (43) und Rudds Ehefrau Julie (57) übernahmen im Bundesstaat New York hingegen den Süßwarenladen Samuel's Sweet Shop.
Dem Besitzer-Gespann war es dabei nicht besonders wichtig, Süßigkeiten, Kaffee und Ähnliches unter die Leute zu bringen. Vielmehr wollten sie nach dem Tod des früheren Besitzers Samuel's Sweet Shop als lokalen Treffpunkt für die Nachbarschaft erhalten.
Komiker Steve Carell gehört ein Gemischtwarenladen
Auch Komiker Steve Carell (63) und seine Frau Nancy (59) haben einen eher unglamourösen Laden übernommen: den Gemischtwarenladen Marshfield Hills General Store im US-Staat Massachusetts.
Carell kennt den Laden aus seiner Kindheit und hat ihn durch den Kauf vor der Schließung bewahrt. Die Schwester seiner Ehefrau Nancy betreibt ihn nun, Carell soll dort des Öfteren anzutreffen sein. Verkauft werden in dem Traditionsgeschäft Dinge wie Süßigkeiten, Spielzeug, Wein, Kaffee und vieles mehr.
Venus Williams besitzt ein Unternehmen für Inneneinrichtung
Tennislegende Venus Williams (45) hat indes schon im Jahr 2002 das Interior-Design-Unternehmen V Starr gegründet. Die im Staat Florida ansässige Firma hat im Laufe der Jahre luxuriöse Hotellounges, Dachterrassenbars, luxuriöse Privatwohnungen und vieles mehr gestaltet.
"Design war schon immer meine Leidenschaft, und ich bin stolz darauf, ein Team aufgebaut zu haben, das stets Leistungen auf höchstem Niveau erbringt", erklärt der Ex-Tennisstar auf der Website des Unternehmens.
Marmelade darf ab heute Marmelade heißen. Außerdem bekommen Supermarktkunden mehr Klarheit über die Herkunft von Honig. Das sieht eine Verordnung des Bundesagrarministeriums vor, mit der eine EU-Richtlinie national umgesetzt wird.
EU-Recht schrieb bisher vor, dass nur Produkte aus Zitrusfrüchten als „Marmelade“ bezeichnet werden dürfen, alles andere musste als Konfitüre etikettiert werden. Die EU hatte die „Frühstücksrichtlinie“ vor zwei Jahren geändert. Um Verwechslungen mit Marmelade etwa aus Erdbeeren oder Aprikosen zu vermeiden, muss Marmelade aus Zitrusfrüchten gemäß EU-Recht nun jedoch „Zitrusmarmelade“ genannt werden, wobei das Wort Zitrus auch durch den Namen der jeweils verwendeten Frucht ersetzt werden kann.
Bisherige Marmeladen-Regelung geht auf Briten zurück
Die ursprüngliche Regel geht auf einen Verhandlungserfolg der Engländer zurück, wo Marmelade traditionell nur aus Zitrusfrüchten hergestellt wird. Mit ihrem Eintritt in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hatten die Briten gefordert, dass nur Marmelade aus Zitrusfrüchten auch so heißen dürfe und hatten damit Erfolg.
Anlässlich der Vorbereitungen für den Brexit hatte Jakob von Weizsäcker (SPD), heute Finanzminister des Saarlands und damals Mitglied im EU-Parlament, 2017 dann vorgeschlagen, dass Marmelade nach dem EU-Austritt der Briten auch wieder so heißen dürfe. Marmelade wieder Marmelade nennen zu dürfen, könne dabei helfen, vielen EU-Bürgern den bitteren Nachgeschmack des Brexits etwas zu versüßen, schrieb der SPD-Politiker mit ironischem Unterton in einer schriftlichen Anfrage an die EU-Kommission. Seit heute ist dieser Vorschlag Wirklichkeit geworden.
Klarheit über die Herkunft von Honig
Auch bei Honig gibt es ab heute eine Neuerung: Auf Gläsern und Etiketten müssen die Namen aller Ursprungsländer aufgeführt werden, wenn es mehrere sind. Bisher waren auch pauschale Angaben möglich, wie „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“.
Die Herkunftsländer müssen gemäß der jetzt in Kraft getretenen Verordnung in absteigender Reihenfolge ihres Anteils angegeben werden und zusätzlich der Gewichtsanteil in Prozent. Honig, der bis zum heutigen Stichtag nach den alten Vorgaben abgefüllt wurde, darf noch abverkauft werden.
Das Frost Bank Center in San Antonio, Texas, hatte am Samstagabend (13. Juni, Ortszeit) nicht nur sportlich einiges zu bieten - auch auf den Rängen saß viel Prominenz. Beim Spiel 5 der NBA Finals zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks war überraschend auch Prinz Harry (41) auf der Tribüne - der Royal war ohnehin in der Stadt.
Wie das US-Magazins "People" weiter berichtet, betrat der Herzog von Sussex das Stadion in Baseballcap und Polo-Shirt. An seiner Seite: JP Lane, ein Veteran der US Army und Teilnehmer der Purple Heart Warrior Games, die noch bis zum 20. Juni in San Antonio ausgetragen werden. Lane ist nicht irgendein Begleiter: Der Soldat gilt als eine der zentralen Inspirationen für die Gründung der Invictus Games, des internationalen Sportwettbewerbs für verwundete und erkrankte Militärangehörige, den der Herzog 2014 ins Leben rief.
Hollywood trifft Basketball-Fieber
Neben dem britischen Royal hatten sich auch Hollywoodstars in der Arena eingefunden. Schauspielerin Sydney Sweeney, Komiker Tracy Morgan, Charakterdarsteller John Turturro sowie die Filmstars Timothée Chalamet und Ben Stiller sahen demnach das Entscheidungsspiel vor Ort - allesamt waren als Knicks-Anhänger eigens nach Texas gereist. Spike Lee, bekannt als einer der treuesten Knicks-Fans überhaupt, war ebenfalls dabei.
Für Prinz Harry ist der Besuch eines Basketballspiels keine Ausnahme. Erst im Februar 2026 hatten er und Herzogin Meghan (44) das NBA All-Star Game in Inglewood, Kalifornien, besucht - damals saß er neben Queen Latifah. Auch beim Super Bowl 2022, der World Series 2025 und einem Rodeo in Texas war der Herzog bereits als Sportfan aufgetreten. San Antonio hat für ihn zudem eine persönliche Verbindung: Spurs-Legende David Robinson traf Harry 2018 bei einem Event der Coach-Core-Initiative der Royal Foundation in Loughborough.
Knicks nach 53 Jahren wieder Champion
Was die Promis sahen, war ein Stück Basketball-Geschichte: Die New York Knicks gewannen Spiel 5 und damit die NBA-Meisterschaft - zum ersten Mal seit 53 Jahren. Angeführt wurde der Triumph von Jalen Brunson, der mit 45 Punkten überragte und als Finals MVP ausgezeichnet wurde. Das Empire State Building in New York erstrahlte noch in der Nacht in den Knicks-Farben Blau und Orange.
Bei einer Party in Garbsen sind drei Frauen vermutlich durch K.-o.-Tropfen verletzt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, litten mehrere Frauen bei einer Ü-30-Party am Blauen See am Samstagabend unter Übelkeit und Erbrechen, drei von ihnen mussten medizinisch versorgt werden.
Die Symptome ließen vermuten, dass ihnen K.-o.-Tropfen verabreicht wurden. Zeugenaussagen ergaben Hinweise auf drei verdächtige Männer, die weiße oder gelbe Hemden oder Shirts trugen. Die Frauen wurden in Krankenhäusern weiterbehandelt. Bislang konnten die Männer nicht ausgemacht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Auch am ersten Sonntag des Hessentags in Fulda bummeln wieder viele tausend Menschen durch die Stadt. Wegen des Landesfestes gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr. Rund 40 Vereine wollen auf den Bühnen und Plätzen der Stadt Musik machen.
„Am Samstagabend wurde an allen Hessentagsbühnen ausgelassen, aber friedlich gefeiert“, berichtet Monika Kowoll-Ferger, Sprecherin der Stadt. „Auch für Sonntag erwarten wir wieder einen vollen, erfolgreichen Tag.“
Wer mit dem Auto nach Fulda komme, solle unbedingt der Beschilderung zu einem der fünf großen Parkplätze folgen. Von dort verkehren kostenlose Shuttlebusse. Das Tagesticket kostet zehn Euro.
Zwischenfälle mit betrunkenen Besuchern
Aus Sicht der Polizei verlief der Hessentag bislang weitgehend friedlich. Es habe am Samstagabend lediglich kleinere Zwischenfälle gegeben, die auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen seien. So habe ein betrunkener Mann vor einer Konzertbühne den Hitlergruß gezeigt und ein anderer eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes am Handgelenk verletzt. In beiden Fällen leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.
Viele Besucher kommen mit der Bahn
Auch die An- und Abreise der Hessentagsbesucher mit der Bahn verlief nach Angaben der Bundespolizei weitgehend friedlich. Auf dem Bahnhofsvorplatz habe es aber kleinere Zwischenfälle gegeben, berichtete eine Sprecherin. Am Samstag reisten laut Bundespolizei etwa 9.000 mit der Bahn zu dem Landesfest. Darunter waren vermutlich auch viele Fans von Roland Kaiser, der am Samstagabend auf der Bühne der Domplatzarena auftrat.
Hessentag Fulda
Nach einem grauen Sonntag dominieren in Hessen auch zum Start in die neue Woche Wolken und Regenschauer das Wettergeschehen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, steigen die Temperaturen im Tagesverlauf am Sonntag auf Werte zwischen 17 und 22 Grad. Im Bergland werden Werte um 15 Grad erwartet. Vor allem nördlich des Mains sind Schauer möglich. Im Norden und im Bergland kann es zu teils starken Böen kommen.
In der Nacht zum Montag bleibt es größtenteils trocken. Dabei ist es wechselnd bewölkt, im Süden klart der Himmel vermehrt auf. Tiefstwerte zwischen 10 und 6 Grad werden erwartet. Der Montag beginnt laut DWD wechselnd bewölkt bei Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad. In höheren Lagen bleibt es mit Werten um 14 Grad etwas kühler. Immer wieder sind dabei einzelne Regenschauer möglich.
Temperaturen bis 26 Grad
In der folgenden Nacht zeigt sich der Himmel zunächst nur gering bewölkt. Im Verlauf der Nacht ziehen von Westen her dichtere Wolkenfelder auf, es bleibt zunächst aber trocken. Die Temperaturen fallen auf Werte zwischen 10 und 6 Grad. Am Dienstag ist es teils stark bewölkt. Zeitweise kann es den Meteorologen zufolge regnen. Die Temperaturen klettern auf Werte zwischen 22 und 26 Grad, in höheren Lagen auf Werte um 19 Grad.
Großbritannien hat am Sonntag nach Angaben der Regierung im Ärmelkanal einen zur russischen Schattenflotte gehörenden Öltanker gestoppt. „Bei dem ersten Einsatz dieser Art unter britischer Führung wurde das Schiff ‚Smyrtos‘ von Kommandos der Königlichen Marine und speziell geschulten Sicherheitskräften der Nationalen Behörde zur Verbrechensbekämpfung angehalten und überprüft“, teilte das Verteidigungsministerium in London mit.
„Trotz aller Bemühungen Russlands, Sanktionen zu umgehen und seinen barbarischen Krieg gegen die Ukraine zu schüren“, sei der Tanker aufgebracht worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Das Schiff solle zu einem Ankerplatz vor der Südküste Englands gebracht und unter Aufsicht gestellt werden. Der sechsstündige Einsatz in den frühen Morgenstunden wurde aus der Luft und von Marineschiffen wie der Fregatte „HMS Sutherland“ unterstützt.
„Russland hängt von seiner Schattenflotte ab, um seinen Konflikt in der Ukraine zu finanzieren, und unser Verbot verschafft Putins illegalem Krieg einen Schlag“, sagte der britische Verteidigungsminister Dan Jarvis mit Verweis auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Einsatz sei „in enger Koordination mit den Franzosen“ erfolgt.
Keir Starmer spricht von „einem weiteren Schlag gegen Russland“
Eine Störung der Schattenflotte habe „direkt die Ressourcen getroffen, die Russlands Aggression in der Ukraine stützen, und dessen Fähigkeit verringert, die Sicherheit in Europa und darüber hinaus zu bedrohen“, fügte Jarvis hinzu.
Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, der Einsatz sei „noch ein weiterer Schlag gegen Russland“ und erinnere diejenigen, „die Putins Krieg in der Ukraine schüren, daran, dass sie sich nicht verstecken können“.
Großbritannien hat Sanktionen gegen hunderte Schiffe verhängt, die mutmaßlich der russischen Schattenflotte angehören. Sie dürfen keine britischen Häfen anfahren oder Infrastruktur nutzen. Mit den oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffen umgeht Russland nach Überzeugung westlicher Staaten unter anderem Sanktionen gegen seine Ölexporte.
Die britische Regierung hatte der Armee des Landes im März die Erlaubnis erteilt, sanktionierte Schiffe der russischen Schattenflotte beim Durchqueren britischer Hoheitsgewässer zu entern und zu beschlagnahmen. London reagierte damit auf die Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl, mit der Washington die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges gegen den Iran dämpfen wollte.
Angebranntes Essen hat in Brandenburg in zwei Fällen für Feuerwehreinsätze gesorgt. In Leegebruch wurden eine erwachsene Person und ein Kind medizinisch versorgt, weil der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand, wie die Regionalleitstelle Nordost mitteilte. Der Brand war in der Nacht schnell gelöscht, wie es von der Polizei hieß. Zuvor hatten „Märkische Allgemeine“ und „Märkische Oderzeitung“ berichtet.
Einen ähnlichen Fall gab es am Samstagmittag in Fürstenwalde. Eine Frau hatte betrunken einen Topf mit Essen auf den Herd gestellt, wollte sich kurz hinlegen und schlief dann aber ein, wie die Polizei mitteilte. Die 62-Jährige hatte laut Polizei einen Atemalkoholwert von 1,68 Promille.
Das Essen brannte an und der Rauch stieg demnach bis in Nachbarwohnungen. Die Frau kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie es hieß. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.