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Mittwoch, 25 März 2026

Wetter: Sturmböen und Regen fegen über den Norden
Wetter: Sturmböen und Regen fegen über den NordenNach stürmischen Tagen in Hamburg und Schleswig-Holstein verspricht ein Meteorologe Besserung zum Freitag. Doch wie lange hält das freundliche Wetter?

Stürmische Böen ziehen über Hamburg und Schleswig-Holstein. Für die kommenden Tage sagt der Deutsche Wetterdienst für die Region nicht nur starken Wind, sondern auch Regen vorher. Verantwortlich dafür sei ein Tiefdruckgebiet bei Norwegen, das zuerst ein Windfeld und dann eine Kaltfront bringe.

Der Mittwoch in Hamburg und Schleswig-Holstein ist bereits mit starken Windböen und Regen gestartet. Teilweise seien im Laufe des Tages sogar Sturmböen möglich, vor allem an den Küsten. Dort bleibt es laut einem Meteorologen des DWD heute auch bei maximal sieben Grad Celsius, während im Binnenland bis zu zehn Grad erreicht werden können.

DWD-Meteorologe: "Am Donnerstagabend kommt es zur Ruhe"

Das Windfeld soll sich zwar in der Nacht zu Donnerstag in Richtung Schweden verabschieden, mache aber vorerst nur Platz für eine Kaltfront. Dementsprechend fallen die Temperaturen am Donnerstag allerorts in den einstelligen Bereich. Es bleibe auch weiterhin bewölkt mit vereinzelten Regenschauern. Am Donnerstagabend komme das Windfeld dann zur Ruhe.

Am Freitag sei es möglich, ein paar Sonnenstrahlen abzukommen. Die Auflockerung des Vorabends soll an dem Tag weiter fortschreiten, so dass es nur leicht bewölkt werde. Es könne dann auch wieder ein wenig wärmer werden, mit Temperaturen um die zehn Grad. Zum Wochenende ziehe es dann allerdings wieder zu, auch mit Regen sei zu rechnen.

Parlament des Bundesstaats: Demokratin erobert Trumps Wahlkreis in Florida
Parlament des Bundesstaats: Demokratin erobert Trumps Wahlkreis in FloridaSeit Jahren sind Donald Trumps Republikaner in Florida die dominierende Partei. Ausgerechnet im Wahlkreis des US-Präsidenten gibt es nun eine Überraschung.

Bei einer Abstimmung zum Parlament des Bundesstaats Florida hat sich in einem Wahlkreis, der auch US-Präsident Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago einschließt, überraschend eine Demokratin durchgesetzt. Emily Gregory (40) schlug übereinstimmenden Medienberichten zufolge den von Trump unterstützten republikanischen Kandidaten Jon Maples (43) in dem Wahlkreis rund um die Stadt Palm Beach.

Der Vorsitzende der Demokraten auf Bundesebene, Ken Martin, schrieb auf X, die Niederlage der Republikaner in "Trumps Hinterhof" zeige, dass die Demokraten im ganzen Land gewinnen könnten. "Weiter im November!" schrieb er mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen zum Kongress.

Dabei wollen die Republikaner ihre sehr knappen Mehrheiten im Repräsentantenhaus und dem Senat verteidigen. Umfragen zufolge können sich die Demokraten Hoffnung machen, mindestens das Repräsentantenhaus zu gewinnen. Auch die jüngsten Abstimmungen für einzelne Ämter in verschiedenen Bundesstaaten waren für die Demokraten sehr gut gelaufen.

Knapper Wahlsieg, aber deutlicher politischer Umschwung

Die Abstimmung in Trumps Wahlkreis über den Sitz im Parlament war nötig geworden, weil der vorige republikanische Amtsinhaber im August zurückgetreten war, um ein anderes Amt anzunehmen, wie die "New York Times" berichtete. 2024 hatte er den Wahlkreis demnach noch mit einem Vorsprung von 19 Prozentpunkten gewonnen.

Die Demokratin Gregory gewann der "Washington Post" zufolge nun nach Auszählung fast aller Stimmen mit zwei Prozentpunkten Vorsprung. Auch der Sender CNN prognostizierte den Wahlsieg der Demokratin.

Trump setzt auf Briefwahl - die er sonst eifrig kritisiert

Auch Trump gab bei der Wahl US-Medien zufolge seine Stimme ab - und zwar per Briefwahl, obwohl sich der Republikaner regelmäßig gegen die Stimmabgabe per Post ausspricht. Häufig stellte er dabei auch einen Zusammenhang zwischen der Briefwahl und angeblichem Wahlbetrug her.

Seine Sprecherin Karoline Leavitt wollte in seiner Abstimmung per Post trotzdem keinen Widerspruch erkennen. Sie erklärte CNN zufolge, der Präsident sei in Palm Beach zu Hause, lebe aber meistens im Weißen Haus in Washington. "Das ist keine Story", argumentierte sie.

Stephen Colbert: Er entwickelt neuen "Der Herr der Ringe"-Film
Stephen Colbert: Er entwickelt neuen "Der Herr der Ringe"-FilmDer nächste "Der Herr der Ringe"-Film ist in Planung. Nun verkündete Peter Jackson: TV-Star Stephen Colbert wird diesen entwickeln.

Stephen Colbert (61) hat einen neuen Job gefunden. Im Mai läuft die Abschiedssendung seiner "Late Show". Der 61-Jährige macht aber offenbar gleich mit einem prestigeträchtigen Projekt weiter. Er wurde US-Medienberichten zufolge beauftragt, gemeinsam mit Philippa Boyens und Peter McGee das Drehbuch für einen "Der Herr der Ringe"-Film zu schreiben. Es ist der zweite neue Streifen in der Reihe.

Colbert gab die Neuigkeit gemeinsam mit "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson (64) auch in den sozialen Medien bekannt. In einem Video sagte er: "Was ich immer wieder gelesen habe, waren die Kapitel am Anfang von 'Die Gefährten', die ihr damals nie in den ersten Film integriert habt." Er habe gedacht: "Moment mal, vielleicht könnte das eine eigene Geschichte sein, die in die übergeordnete Handlung passt. Könnten wir etwas schaffen, das den Büchern vollkommen treu bleibt und gleichzeitig den Filmen, die ihr bereits gedreht habt, vollkommen treu bleibt?"

So soll der neue Film heißen

Er habe das mit seinem Sohn Peter besprochen, der ebenfalls Drehbuchautor ist, "und wir überlegten uns, was unserer Meinung nach funktionieren würde, insbesondere als Rahmenhandlung für diese Geschichte", fügte er hinzu. "Ich habe ein paar Jahre gebraucht, um meinen Mut zusammenzunehmen und dich anzurufen, aber vor etwa zwei Jahren habe ich es dann getan", erklärte er in Richtung Jackson. Seine Ideen kamen wohl an bei dem Filmemacher.

Der Film, der den Berichten zufolge den Arbeitstitel "The Lord of the Rings: Shadow of the Past" ("Der Herr der Ringe: Schatten der Vergangenheit") trägt, soll auf "The Hunt for Gollum" folgen, der derzeit unter der Regie von Andy Serkis (61) entsteht. Zum Cast dieses Films, der im Dezember 2027 in die Kinos kommen soll, gehört Kate Winslet (50) in einer noch nicht bekannt gegebenen Rolle, Ian McKellen (86), der erneut als Gandalf zu sehen sein wird, sowie Andy Serkis, der wieder in die Rolle des Gollum schlüpft. Auch Elijah Wood (45) könnte als Frodo zurückkehren.

"Ku'damm 59": Muffigkeit und Aufbruch in den deutschen "Fifties"
"Ku'damm 59": Muffigkeit und Aufbruch in den deutschen "Fifties"Drei Fortsetzungs-Filme der "Ku'damm"-Saga setzten 2018 den Freiheitswillen, aber auch Muffigkeit und Unterdrückung einer Epoche zwischen Rock'n'Roll und weiblicher Rechtlosigkeit opulent in Szene. 3sat wiederholt "Ku'damm 59", nachdem Staffel vier Anfang des Jahres Premiere feierte.

Zehn Jahre ist es her, dass mit der "Ku'damm"-Saga im ZDF eine Erfolgsgeschichte begann. Das historische Drama rund um die Familie Schöllack und ihre Tanzschule auf dem Berliner Boulevard lockte ein Millionenpublikum und erhielt mehrere Fortsetzungen. Zuletzt wagte die Reihe Anfang des Jahres einen gewaltigen Sprung: "Ku'damm 77" spielt 14 Jahre nach den Ereignissen der Vorgängerfilme in den wilden 70-ern, in denen eine neue Generation gegen die nunmehr reiferen Schwestern rebelliert. Wie diese sich einst, in den 50er-Jahren, ebenso aus dem Mief der Älteren befreien mussten, zeigte 2018 die zweite Staffel "Ku'damm 59", die nun bei 3sat wiederholt wird.

Die Westberliner Tanzschulen-Betreiberin Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) und ihre drei Töchter Monika (Sonja Gerhardt), Helga (Maria Ehrich) und Eva (Emilia Schüle) haben sich nach den Ereignissen des Ur-Dreiteilers "Ku'damm 56" (2016) in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt. Mit "Ku'damm 59" schuf Drehbuchautorin Annette Hess ein Familienepos, das ein wenig exemplarisch und doch fesselnd Frauengeschichten aus einer rigiden, gar nicht so lang zurückliegenden Zeit erzählt. Während die rebellische Monika mit einer Karriere in der Unterhaltungsindustrie flirtet, müssen Helga und Eva mit ihren freudlosen Ehen leben.

Verdichtete Konflikte

Dass Helga und ihr schwuler Mann Wolfgang (August Wittgenstein) Monikas uneheliches Kind bei sich aufgenommen haben, schürt Konflikte zwischen den Schwestern. Derweil leidet Eva unter der tristen Verbindung mit dem deutlich älteren Nervenarzt Dr. Fassbender (Heino Ferch). Nachdem es Mutter Caterina gelungen ist, durch ein Familienarrangement die Schande um die uneheliche Geburt ihrer Enkeltochter zu umschiffen, fördert sie die Gesangs- und Filmkarriere Monikas und ihres Hallodri-Partners Freddy (Trystan Pütter) als Managerin.

Dabei bandelt Mutter Caterina mit dem österreichischen Regisseur Kurt Moser (Ulrich Noethen) an, der "künstlerisch" noch ein wenig an der Nazi-Zeit hängt, als es für ihn bedeutend besser lief. Auch Joachim Frank (Sabin Tambrea) muss sich neu orientierten. Der schriftstellerisch ambitionierte Industriellen-Erbe muss entscheiden, ob er bereit ist, die Waffenfabrik seines Vaters zu übernehmen. Dazu geht die unerfüllte Liebe zwischen ihm und Monika in eine neue Runde.

Autorin und Schöpferin Annette Hess, Jahrgang 1967, verarbeitete in ihrem Zeit- und Sittengemälde die Jugenderinnerungen der eigenen Mutter. Wenn man überhaupt einen Kritikpunkt an Hess' erfolgreichem Mehrteiler anbringen möchte, dann ist es die Tatsache, dass hier beinahe sämtliche Konflikte jener Zeit in gut einem halben Dutzend Charaktere verdichtet wurden. Ein Kunstgriff, der auch in "Ku'damm 59" zu einer sehr hohen Ereignisdichte führt und damit arg dramatisch macht, Sog und Spannung der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut.

3sat zeigt alle drei, je anderthalbstündigen Filme bis 0.55 Uhr am Stück.

Ku'damm 59 – Fr. 27.03. – 3sat: 20.15 Uhr

"Der gute Bulle – Heaven can wait": Wenn der Kommissar nichts mehr zu verlieren hat
"Der gute Bulle – Heaven can wait": Wenn der Kommissar nichts mehr zu verlieren hatWas passiert, wenn der Kommissar eine tödliche Krankheit diagnostiziert bekommt? Er ermittelt ganz einfach weiter. Das zumindest tut "Der gute Bulle" im vierten Teil der gleichnamigen Krimireihe mit Armin Rohde in der Hauptrolle.

Als Vorbild taugt "Der gute Bulle" wahrlich nicht: Seit 2017 kämpft Armin Rohde in der gleichnamigen Krimireihe als Ex-Polizist nicht nur gegen Verbrecher, sondern auch gegen sein schweres Alkoholproblem. Mit einem dafür allerdings umso ausgeprägteren Sinn für Gerechtigkeit ermittelte Fredo Schulz in den vergangenen Jahren drei Filme lang mit unkonventionellen Methoden in Drogensümpfen und anderen zwielichtigen Milieus. Und obwohl – oder gerade weil – sich Schöpfer, Autor und Regisseur Lars Becker mit den neuen Folgen mehr Zeit ließ als im Genre üblich, stieß der charismatische Sonderermittler beim Publikum immer wieder auf Gegenliebe. Jeweils zwischen 5,3 und 6,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die Filme im Zweiten. Im vierten und bislang letzten Fall "Heaven can wait" (2024), der nun bei ARTE wiederholt wird, rückt das Privatleben des außergewöhnlichen Kommissars abermals – und umso intensiver – in den Fokus.

Ein Arztbesuch steht an. "Mein Blut ist sauber, ich bin clean. Keine Ahnung, was der Doktor jetzt noch will", lässt der seit drei Jahren trockene Ex-Alkoholiker seine körperlich strapaziöse Laufbahn anfangs Revue passieren. Doch der Mediziner hat keine guten Nachrichten: Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium, lautet die schockierende Diagnose. Kaum mehr als drei Monate hat Schulz noch zu leben.

"Sind Sie Gott oder was?", reagiert der geschundene Polizist auf die Nachricht seines nahenden Todes trotzig: "Zweimal war ich fast tot. An Krebs werde ich bestimmt nicht sterben". Chemotherapie? Kommt gar nicht infrage. Wo die meisten nach derartigen Diagnosen wohl letzte Reisen planen und die knappe Zeit genießen würden, will Schulz einfach weitermachen wie bisher. Polizeiarbeit heißt seine Ablenkung: "Ich bin immer noch Bulle". Einer, der nichts mehr zu verlieren hat.

"Als Bulle hast du nie Pause"

Es muss schließlich weitergehen, die Verbrecher machen für einen kranken Cop keine Pause. Schulz, der natürlich erst mal niemandem von seiner Diagnose erzählt, stürzt sich direkt in die Ermittlungen des neuen Falls: In einer grauen Hochhaussiedlung wird ein Sicherheitsmann ermordet aufgefunden. Das Opfer war in Begleitung von Samir Berri (Husam Chadat), dem etwas klischeehaft gezeichneten Eigentümer des Wohnblocks, der das Haus sanieren will und den vor allem migrantischen Bewohnerinnen und Bewohnern mit Räumung droht. Großstädtischer Mietenmarkt, Verdrängung, Gentrifizierung – brisante aktuelle Themen, die ebenso angesprochen werden, wie die Skepsis der Anwohner gegenüber der Staatsmacht: "Die Leute reden nicht gern, jedenfalls nicht mit der Polizei – höchstens Beamtenbeleidigung", weiß Kollege Radu Lupescu (Sabin Tambrea).

Der Hauseigentümer ist für Schulz kein Unbekannter: Der Kommissar hatte ihn einst wegen Drogenhandels festgenommen und hegt nun den Verdacht, dass dessen Immobiliengeschäfte lediglich zur Geldwäsche dienen. Alle Indizien deuten auf einen Krieg im Clanmilieu hin. Als plötzlich auch Berri ermordet wird, eskaliert die Lage: Was weiß sein Geschäftspartner Kassem Haddad (Nazmi Kirik)? Mit dem kleinkriminellen Dealer Demba Diarra (Farba Dieng) gerät ein Zeuge der Tat ins Visier der Clans – und muss fliehen. Und dann wäre da mit Mona Berri (Sabrina Amali) auch noch die Tochter des toten Clanchefs, die den Mord an ihrem Vater ebenfalls beobachtete ...

Entgegen der Anweisung seines Chefs (Johann von Bülow), sich eine Auszeit zu nehmen ("Es muss ohne dich gehen"), und trotz seiner körperlichen Beschwerden ermittelt Schulz mittendrin – was ihn nicht nur beruflich, sondern auch persönlich in große Gefahr bringt. Schulz, vollgepumpt mit starken Schmerzmitteln, gibt lieber eine seiner Weisheiten aus dem Off zum Besten: "Als Bulle hast du nie Pause, nie Feierabend – das haben Bullen und Gangster definitiv gemeinsam."

"Jetzt kämpfst du für dich"

Klar, dass der eigentliche Fall angesichts der todbringenden Krankheit in den Hintergrund rückt – zumindest für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die in "Heaven can wait" ein noch trost- und hoffnungsloseres Noir-Berlin erleben als es die Reihe ohnehin schon prägt. Dazu passt auch, dass Schulz – von Armin Rohde in dieser Episode wohl am eindringlichsten gespielt – in seiner Berliner Eckkneipe wieder einen Drink nach dem anderen kippt und dazu "Lazy Sunday Afternoon" zum Besten gibt. Rückfall nach drei Jahren Trockenheit, Absturz, alles egal.

"Ein Bulle ist für die Leute ein Mülleimer", sagt Schulz an einer Stelle. Ob es Hoffnung gibt? "Wie würde ich aussehen ohne Haare?", fragt der Bulle die Barfrau, die ihn aus dem Suff rettet und zur Chemo überredet. "Gut würdest du aussehen ohne Haare", antwortet sie. "Du hast immer für andere gekämpft. Jetzt kämpfst du für dich."

Nach der Erstausstrahlung bei ARTE lockte "Der gute Bulle – Heaven can wait" im November 2024 bei der Ausstrahlung im Zweiten 4,93 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Erstmals rutschte die Reihe damit unter die Fünf-Millionen-Marke. Ob und wie die Geschichte des schwer erkrankten Kommissars weitergeht, steht indes noch nicht fest. Wie erzählt Lars Becker seine Figur weiter? Armin Rohde selbst wäre der auf den Leib geschneiderte "Gute Bulle" so jedenfalls nicht in den Sinn gekommen, wie der 70-Jährige im aktuellen Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau verriet: "Ich finde es auch viel spannender zu erfahren, was anderen Leuten zu mir einfällt, als was mir selber zu mir einfällt."

Der gute Bulle – Heaven can wait – Fr. 27.03. – ARTE: 20.15 Uhr

Kriminalität: Maskierter Einbrecher flieht nach Rangelei mit Gastwirt
Kriminalität: Maskierter Einbrecher flieht nach Rangelei mit GastwirtBeim Einbruch in eine Gaststätte trifft er auf den Besitzer. Nach einer Rangelei flieht der Unbekannte. Die Polizei bittet um Hinweise.

Beim Einbruch in eine Gaststätte im Landkreis Offenbach ist ein Unbekannter auf den Besitzer des Lokals getroffen. Der Maskierte habe am Dienstagmorgen ein gekipptes Fenster des Gebäudes in Langen geöffnet, teilte die Polizei mit.

Nachdem er durch das Fenster eingestiegen war, traf er demnach auf den Besitzer des Lokals und es kam zu einer Rangelei. "Kurz darauf gab der Unbekannte sein Vorhaben auf und machte sich davon", heißt es in der Mitteilung. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Unbekannten.

Wetter: Wind, Regen und kurze Sonne: Wetter bleibt wechselhaft
Wetter: Wind, Regen und kurze Sonne: Wetter bleibt wechselhaftNiedrige Temperaturen, stürmische Küsten und wetterbedingte Einsätze – der DWD warnt vor weiteren Schauern. Was Niedersachsen und Bremen bis zum Wochenende erwartet und wann kurz Sonne durchbricht.

In Niedersachsen und Bremen wird es in den kommenden Tagen stürmisch. Ein Tiefdruckgebiet bei Norwegen bringt laut dem Deutschen Wetterdienst starke Windböen und Regenschauer in den Nordwesten Deutschlands. Vor allem an den Küsten warnt der DWD vor den stürmischen Böen.

Am Mittwoch hat der Tag in Niedersachsen örtlich bereits mit starkem Wind begonnen, die Polizei in Oldenburg berichtete am Morgen von einigen wetterbedingten Einsätzen. Es soll laut einem Meteorologen des DWD den Tag über nicht nur windig bleiben - vereinzelte Gewitter seien ebenfalls möglich und weitflächig müsse sich auf Regen eingestellt werden. Die Temperaturen bleiben bei maximal zehn Grad, an der Küste etwas niedriger.

Zum Freitag lockert es leicht auf

Zwar werde das Windfeld des Tiefdruckgebiets in der Nacht zu Donnerstag weiter nach Schweden ziehen, wie der Meteorologe mitteilt, trockener und wärmer werde es allerdings vorerst nicht. Es soll weiterhin regnen, vereinzelt auch weiter gewittern, die Temperaturen steigen nicht über sieben Grad. "Am Donnerstagabend kommt es zu Ruhe", so der Meteorologe.

Für den Freitag sagt der DWD bisher Besserung vorher. Im Laufe des Tages lockere der Himmel auf und sogar die Sonne soll zwischendurch zu sehen sein. Es werde auch wieder etwas wärmer als am Vortag, aber nur um ein paar Grad, bevor es am Wochenende wieder mehr zuziehe und einzelne Schauer möglich seien.

Wetter: Gewitter und Sturmböen in Sachsen
Wetter: Gewitter und Sturmböen in SachsenSchauer, kurze Gewitter, Graupel und stürmische Böen bringen noch einmal winterliches Wetter zurück nach Sachsen. Auf welche Temperaturen man sich nun einstellen sollte.

Nach frühlingshaften Tagen kommt ungemütliches Wetter zurück nach Sachsen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Schauer, Graupel, kurze Gewitter und stürmische Böen möglich. Im Bergland könne es zudem zu Schneeschauern kommen, hieß es. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 12 und 14 Grad, im Bergland zwischen 9 und 12 Grad.

In der Nacht zu Donnerstag wird es bewölkt, vor allem im Erzgebirge sind einzelne Schneeschauer möglich. Die Temperaturen sinken auf zwei bis null Grad, im Bergland bis minus zwei Grad. Auf dem Fichtelberg kann es zu Sturmböen kommen.

Am Donnerstag lassen Schauer und Wind nach. Die Temperaturen liegen bei sechs bis acht Grad, im Bergland bei zwei bis zu sechs Grad.

Endlager-Debatte: Grüne in NRW kritisieren Bund nach erstem Castor-Transport
Endlager-Debatte: Grüne in NRW kritisieren Bund nach erstem Castor-TransportDie Grünen in NRW sehen die Castor-Transporte als Folge fehlender Konzepte des Bundes. Sie zweifeln an der Ernsthaftigkeit des Bundes bei der Endlagersuche.

Die an der Landesregierung beteiligten Grünen in Nordrhein-Westfalen haben die begonnene Serie der Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus als Ergebnis verfehlter bundespolitischer Entscheidungen kritisiert. "Der Bund steht in der Verantwortung, endlich ein schlüssiges und belastbares Gesamtkonzept für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll vorzulegen", erklärte die anti-atompolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Norika Creuzmann. Dass sich die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Endlager bis in die 2070er-Jahre ziehen könnte, lasse an der Ernsthaftigkeit der Bemühungen des Bundes zweifeln.

Nach Worten Creuzmanns haben sich die Grünen stets für den Neubau eines Zwischenlagers direkt am Standort Jülich ausgesprochen. Auch die schwarz-grüne Landesregierung habe sich auf allen Ebenen dafür eingesetzt, den genehmigungsfreien Zustand des Lagers in Jülich zu beenden. Doch anstatt den Neubau zu unterstützen, habe die Bundesregierung die Weichen für die jetzt begonnenen Transporte nach Ahaus gestellt.

Bund peilt Jahr 2050 für Endlager an

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte Ende Dezember angekündigt, die Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll beschleunigen zu wollen und dafür wieder das Jahr 2050 angepeilt. Zuvor war das Freiburger Öko-Institut in einem Gutachten zu dem Ergebnis gekommen, dass die Suche unter idealen Bedingungen bis zum Jahr 2074 dauern könnte.

Das Bundesumweltministerium unter der damaligen Führung der Grünen-Politikerin Steffi Lemke hatte in Reaktion auf die Studie erklärt, man gehe davon aus, dass ein Endlager bis 2050 gefunden werden könne. Einst war sogar das Jahr 2031 angepeilt worden.

Insgesamt sollen in nächster Zeit 152 Castor-Behälter vom Zwischenlager am Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus verlagert werden. Der erste Konvoi mit einem Behälter war in der Nacht zu Mittwoch von rund 2.400 Polizeibeamten gesichert worden und hatte störungsfrei Ahaus erreicht.

Buntes: Lernen mitten auf dem Rummel: Domschule wieder in Betrieb
Buntes: Lernen mitten auf dem Rummel: Domschule wieder in BetriebAuch dieses Jahr bekommen Kinder von Schaustellern auf dem Dom wieder Hausaufgabenhilfe in einem Schulwagen. Wie lernt es sich zwischen Achterbahn und gebrannten Mandeln?

Noch ist es ruhig auf dem Domgelände. Eine Stunde bevor die Fahrgeschäfte ihre Geräte hochfahren und in den vielen Essensbuden Bratwurst und Zuckerwatte auf dem Hamburger Dom verkauft werden, öffnet der Schulwagen um 14 Uhr seine Türen. Versteckt zwischen Achterbahn und gebrannten Mandeln machen die Kinder der Schausteller hier ihre Hausaufgaben.

Orlando sitzt an einem Holztisch am Fenster und beschäftigt sich mit Mathe-Aufgaben. Der Geräuschpegel auf dem Rummel macht dem zehnjährigen Viertklässler nichts aus, wie er sagt. "Das ist irgendwie Gewohnheit geworden. Also die bunten Lichter, wenn ich schlafen gehe und die laute Musik." Da Orlandos Stammschule, also dort, wo er regulär zur Schule geht, in Niedersachsen liegt, hat er eigentlich gerade Schulferien. Um für anstehende Prüfungen zu lernen, kommt er aber trotzdem regelmäßig für eine Stunde am Tag in den Schulwagen.

Ergänzung zu normalem Schulunterricht

Die Hausaufgabenhilfe im Schulwagen sei kein Ersatz für regulären Schulunterricht, sondern lediglich eine Ergänzung, sagt Nico Weiß. Er ist selbst Schausteller, betreibt eine Zuckerbude mit gebrannten Mandeln, und ist verantwortlich für den Schulwagen. Gestaffelt nach Stufe kommen die Kinder und Jugendlichen nachmittags nach Ende ihres regulären Unterrichts in den Schulwagen. Insgesamt seien es etwa 25, sagt Weiß.

Den eigentlichen Unterricht absolvieren sie jeweils in ganz normalen Schulen jener Stadt, in denen ihre Eltern gerade gastieren. In einem Online-Tool, welches besonders für reisende Kinder entwickelt wurde, schreiben die Lehrerinnen und Lehrer der Hamburger Schulen, in denen die Kinder während der Dom-Zeit den Vormittagsunterricht besuchen, auf, was die Kinder gemacht haben, damit die Lehrkräfte in den jeweiligen Stammschulen Bescheid wissen.

Knapp 25.000 Kosten für Schulwagen

Für den Wagen haben die Schausteller zusammengelegt: Knapp 25.000 Euro habe er gekostet, sagt Weiß. Seit acht Jahren steht der Wagen, der in Holland gebaut wurde, nun jedes Jahr auf dem Dom-Gelände auf dem Heiligengeistfeld neben dem St. Pauli-Stadion. Die Hamburger Schulbehörde stellt sogenannte Bereichslehrer für das Projekt. Das sind Lehrer und Lehrerinnen, die beruflich reisende Kinder unterrichten, also beispielsweise auch Kinder von Menschen, die im Zirkus arbeiten und viel umherreisen. Hinzu kommt ein Pädagogen-Team des Lernwerks.

Der Betrieb des Wagens wird durch Spenden der Schausteller selbst finanziert. Standkosten gibt es nicht, da der Wagen in der zweiten Reihe hinter den Geschäften steht.

Freiwilliges Angebot wird gut angenommen

Das Angebot des Schulwagens sei eine große Erleichterung für die Eltern, sagt Weiß. "Wir müssen ja arbeiten in unseren Geschäften, da ist das manchmal schwierig, sich zu kümmern. Mit dem Wagen ist das klasse, da haben wir Top-Leute, die sich um die Kinder kümmern, die werden super betreut. Die Kinder gehen hier gerne hin."

Besonders von den Kindern im Grundschulalter seien alle "Dom-Kinder", wie sie hier genannt werden, hier, sagt Weiß. Die Kinder und Jugendlichen aus den älteren Stufen kommen seltener, da sie oft bis nachmittags Schule haben oder in ihren Wohnorten zur Schule gehen und dort während der Abwesenheit der Eltern beispielsweise bei den Großeltern wohnen.

Kinder fahren überall kostenlos

Das Dom-Gelände sei ein Riesenspielplatz für die Kinder, sagt Weiß. Sie dürfen in allen Fahrgeschäften kostenlos fahren oder essen. "Das ist so gang und gäbe bei uns, man kennt sich eben." Viele der Kinder helfen ab und zu auch in den Geschäften ihrer Eltern mit. Vielen mache das Spaß, sagt Weiß.

Dennoch: Das Leben als Dom-Kind sei auch manchmal ziemlich anstrengend, sagt Orlando. Er träume davon, einmal in einem Haus zu wohnen, "wie normale Kinder". Wie die meisten Schausteller-Familien lebt Orlando mit seinen Eltern und drei Geschwistern in einem Wohnwagen.

Die zehnjährige Melody kommt ebenfalls immer nach dem regulären Unterricht in den Schulwagen. Danach zieht sie gerne mit ihren Freunden über das Dom-Gelände. Am liebsten fährt sie in der Achterbahn mit fünf Loopings. Im Schießwagen ihrer Eltern helfe sie auch oft mit, sagt sie. Das sei auch gut zum Kopfrechnen lernen. Manchmal nerve es, dass es so laut ist auf dem Dom. "Aber es ist cool, dass wir Kinder einfach so alles fahren dürfen."

Langsam wird es laut auf dem Gelände. Die Musik der Fahrgeschäfte ertönt und die ersten Waggons auf der Achterbahn rumpeln über die Gleise: Es ist 15 Uhr und der Dom öffnet wieder seine Tore. Die Schulkinder klappen ihre Hausaufgabenhefte zu und verschwinden in die vielen Wagen und Buden ihrer Eltern.

Landkreis Rosenheim: 24-Jähriger wird schwer verletzt in Klinik geflogen
Landkreis Rosenheim: 24-Jähriger wird schwer verletzt in Klinik geflogenEin junger Mann will mit seinem Wagen in eine Straße einbiegen. Er übersieht das Auto einer 22-Jährigen.

Ein 24-Jähriger ist bei einem Unfall nahe Vogtareuth (Landkreis Rosenheim) schwer verletzt worden. Sein Auto stieß mit dem Wagen einer 22-Jährigen zusammen, wie die Polizei mitteilte.

Die beiden Fahrzeuge kollidierten demnach, weil der junge Mann den Wagen der vorfahrtsberechtigten 22-Jährige an einer Straßeneinmündung übersah. Der 24-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß den Angaben zufolge schwerst verletzt und mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Nähere Angaben machte die Polizei nicht.

Durch die Wucht des Aufpralls sei das Auto der Frau in den angrenzenden Graben geschleudert worden. Sie kam demnach leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Gegen den 24-Jährigen wurde den Angaben zufolge ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Chemie: BASF eröffnet neuen Verbundstandort in China
Chemie: BASF eröffnet neuen Verbundstandort in ChinaDer weltgrößte Chemiekonzern nimmt sein Werk in Zhanjiang offiziell in Betrieb. Die Hoffnung auf Wachstum ist groß. Es gibt aber auch Skepsis.

Der Chemiekonzern BASF eröffnet am Donnerstag (26. März) offiziell seinen neuen Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang. Mit einem Investitionsvolumen von rund 8,7 Milliarden Euro ist es das größte Einzelprojekt in der Unternehmensgeschichte. Der Standort gilt als strategisch wichtig für die künftige Ausrichtung des Konzerns. Der Betrieb war bereits im November vergangenen Jahres angelaufen.

Mit dem Werk will BASF den vielversprechenden Markt in Südchina und der Provinz Guangdong besser bedienen - einer von Chinas wichtigsten Industriezentren. Für die Volksrepublik erwartet der Konzern starkes Wachstum bis 2035 mit einer größer werdenden Mittelschicht und steigenden Einkommen.

Nicht ohne Risiko

In China liegt zudem mehr als die Hälfte des Weltchemie-Bedarfs. Zwischen 2024 und 2035 erwartet BASF, dass das weltweite Wachstum in der Chemie-Branche zu 75 Prozent in der derzeit zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stattfinden wird. Parallel erwirtschaften die Ludwigshafener jedoch nur 13 Prozent ihres weltweiten Umsatzes in China. BASF sieht erhebliches Ausbaupotenzial.

Allerdings stand das Werk in Zhanjiang schon länger in der Kritik, weil die Befürchtung bestand, der Konzern werde zu abhängig von einem autoritär regierten Land wie China, gegen das auch immer wieder Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen laut werden. Auch Chinas Machtanspruch auf den Inselstaat Taiwan sorgt immer wieder für Spannungen. Ein Konflikt in der Region könnte die für die Seefahrt wichtige Taiwanstraße bedrohen.

BASF zufolge wird Zhanjiang nach dem Stammwerk in Ludwigshafen und nach Antwerpen der drittgrößte Verbundstandort des Unternehmens. Auf einem Areal von rund vier Quadratkilometern werden 2.000 Beschäftigte arbeiten.

Meeressäuger in Not: Helfer wollen Hoffnung auf Wal-Befreiung nicht aufgeben
Meeressäuger in Not: Helfer wollen Hoffnung auf Wal-Befreiung nicht aufgebenEin gestrandeter Buckelwal vor Niendorf lebt, doch die Rettung verzögert sich. Größeres Gerät soll helfen – aber wohl erst ab Donnerstag.

Vor Niendorf an der Ostsee kämpft ein gestrandeter Buckelwal weiter ums Überleben. Er lebt und bewegt sich, wie ein dpa-Reporter am frühen Morgen vor Ort beobachtet. Der Bereich um den Wal ist demnach weiterhin abgesperrt, das Ordnungsamt kontrolliert, dass kein Unbeteiligter sich dem Wal nähert. Dies ist wichtig, damit das Tier nicht noch mehr gestresst wird.

Das Jungtier liegt seit Montagfrüh auf einer Sandbank vor Niendorf, einem Ortsteil von Timmendorfer Strand an der Ostsee. Sein Rücken ragt aus dem Wasser. Ein weiterer Rettungsversuch am Dienstag mit einem Saugbagger war gescheitert. Der Bagger hatte nicht genug Kraft, um den festen Sand wegzuschaffen. Nun soll größeres Gerät Abhilfe schaffen, das aber voraussichtlich erst am Donnerstag zum Einsatz kommen kann.

Aber auch heute werde man wieder vor Ort sein, sagte Carsten Mannheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd der Deutschen Presse-Agentur am frühen Morgen.

Wetter: Wetterumschwung bringt Gewitter, Regen und Schneeschauer
Wetter: Wetterumschwung bringt Gewitter, Regen und SchneeschauerErst T-Shirt-Wetter, jetzt Schneeschauer: Der Wetterdienst warnt vor rutschigen Wegen und Temperatursturz. Was die kommenden Tage noch bringen könnten.

Nach zuletzt frühlingshaften Tagen und Sonne satt müssen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf ungemütlicheres Wetter gefasst machen. In den kommenden Tagen ist mit Gewittern, Graupel und Schneeschauern zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Am Mittwoch wird es demnach stark bewölkt mit zahlreichen Schauern und einzelnen Graupelgewittern. Im Bergland könne es zu Schneeschauern kommen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 7 und 12 Grad. In der Nacht auf Donnerstag soll die Schneefallgrenze auf 600 Meter sinken. Im Bergland werden Tiefsttemperaturen zwischen 0 und -3 Grad erwartet, dort kann es glatt werden.

Auch am Donnerstag bleibt der Himmel wolkenverhangen, weiterhin ist den Angaben nach mit Regen-, Graupel- und Schneeschauern zu rechnen. Mit maximal 5 bis 8 Grad wird es noch etwas kälter. Während es am Freitag dann etwas trockener wird, soll es am Samstag zunächst noch mal regnerisch werden und auch Schneeregen ist nicht ausgeschlossen.

Belarussischer Staatschef Lukaschenko zu erstem offiziellen Besuch in Nordkorea eingetroffen
Belarussischer Staatschef Lukaschenko zu erstem offiziellen Besuch in Nordkorea eingetroffenDer belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko ist am Mittwoch zu seinem ersten offiziellen Besuch in Nordkorea eingetroffen. Dies berichtete die belarussische staatliche Nachrichtenagentur Belta. Der zweitägige Besuch Lukaschenkos, eines engen Verbündeten des russischen Präsidenten Wladimir Putin, soll demnach dazu dienen, "die wichtigsten Bereiche von gemeinsamem Interesse und die vielversprechendsten Projekte für die Umsetzung zu ermitteln".

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Lukaschenko waren im September in Peking aufeinandergetroffen, wo sie gemeinsam mit Putin an einer riesigen Militärparade auf dem Platz des Himmlischen Friedens teilnahmen. Berichten zufolge sprach der nordkoreanische Machthaber dort eine Einladung an seinen belarussischen Kollegen aus.

Sowohl Minsk als Pjöngjang gehören zu den wichtigsten Unterstützern des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Das russische Militär nutzte unter anderem das Gebiet von Belarus, um seine Offensive im Februar 2022 zu starten. Nordkorea schickte in der Vergangenheit tausende Soldaten in die an die Ukraine grenzende russische Region Kursk.

Ukrainekrieg: Russen melden 400 angreifende Drohnen, die Ukraine gar 1000
Ukrainekrieg: Russen melden 400 angreifende Drohnen, die Ukraine gar 1000Während aus dem Irankrieg Drohnen und Raketen praktisch einzeln gemeldet werden, gerät in Vergessenheit, dass Russland im Ukrainekrieg inzwischen Hunderte pro Tag abschießt.

Russland greift unvermindert die Ukraine mit Drohnen und Raketen an, wird allerdings auch selbst Ziel ukrainischer Gegenattacken. So will die russische Armee in der Nacht zum Mittwoch fast 400 ukrainische Drohnen abgefangen haben.

Die genau 389 Drohnen hätten insbesondere auf russische Regionen an der Grenze zur Ukraine sowie auf die Regionen Moskau und Leningrad abgezielt, teilten die russischen Streitkräfte mit. Kiew hatte erst am Dienstag fast 1000 russische Drohnenangriffe auf die Ukraine gemeldet.

Drohnen bestimmen den Alltag im Ukrainekrieg

Zuvor hatten die russischen Behörden ukrainische Angriffe auf einen Hafen im Nordwesten Russlands sowie eine Energieanlage in der südwestrussischen Grenzregion Belgorod gemeldet. An dem Hafen in Ust-Luga werde ein Brand unter Kontrolle gebracht, erklärte der Gouverneur der westrussischen Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Verletzt wurde ihm zufolge niemand.

Um welchen Hafen es sich handelt, teilte er nicht mit. Die Anlage ist ein Umschlagplatz für russische Exporte, darunter Düngemittel, Öl und Kohle.

Russland meldet nahe der ukrainischen Grenze Stromausfälle

Der Regionalgouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zudem Unterbrechungen bei der Strom- und Wasserversorgung in der russischen Grenzregion nach einem ukrainischen Raketenangriff. „Es wurden schwere Schäden an Energieinfrastrukturanlagen verursacht“, erklärte er im Onlinedienst X.

Die russischen Drohnenangriffe am Dienstag waren der mutmaßlich größte Luftangriff zur Tageszeit seit Beginn der russischen Offensive im Februar 2022. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte Russlands „absolute Verdorbenheit“ nach den Angriffen, bei denen mindestens drei Menschen getötet wurden.