Stern die neuesten Nachrichten

Freitag, 30 Januar 2026

Donnerstag, 22 Januar 2026

Brände: Ein Toter bei Brand in Hamburger Pflegeheim
Brände: Ein Toter bei Brand in Hamburger PflegeheimRund 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz und bringen Bewohner aus dem Gefahrenbereich. Für einen Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Bei einem Brand in einem Pflegeheim im Hamburger Stadtteil Steilshoop ist ein Mann ums Leben gekommen. Es waren vor Ort etwa 100 Kräfte der Hamburger Feuerwehr im Einsatz, teilte das Lagezentrum am Abend mit. Eine 93-Jährige erlitt eine Rauchvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Eine Wohnung in dem Pflegeheim war den Angaben zufolge in Brand geraten. Die Feuerwehr habe mehrere Menschen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Ein Mann starb nach erfolgloser Reanimation noch vor Ort.

Zur Ursache des Feuers wurden keine Angaben gemacht. Nach eineinhalb Stunden war das Feuer laut den Angaben gelöscht.

Weißes Haus: Bluterguss an Trumps Hand hat mit "Friedensrat" zu tun
Weißes Haus: Bluterguss an Trumps Hand hat mit "Friedensrat" zu tunDas Weiße Haus hat eine ungewöhnliche Erklärung für einen Bluterguss an der linken Hand von US-Präsident Donald Trump präsentiert. Seine Sprecherin Karoline Leavitt teilte dem Sender CNN mit, Trump sei bei der Gründung seines "Friedensrats" im Schweizerischen Davos am Donnerstag mit dem Handrücken gegen eine Tischkante gestoßen.

Es habe sich um den "Signiertisch" gehandelt, auf dem Trump und die Vertreter 19 weiterer Staaten am Rande des Weltwirtschaftsforums das Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet hätten, zitierte CNN die Sprecherin weiter. Der dunkle Fleck war beim Auftritt des US-Präsidenten in Davos deutlich zu sehen, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Der "Friedensrat" soll in Konkurrenz zur UNO Konflikte weltweit beilegen, er räumt Trump über seine Präsidentschaft hinaus eine weitreichende Rolle ein.

Markante Flecken waren bisher vor allem an Trumps rechter Hand aufgefallen. Das Weiße Haus begründete sie damit, dass der Rechtshänder Trump unaufhörlich Hände schüttele. Kurz vor dem Jahreswechsel berichteten US-Medien dann erstmals über ähnliche Blutergüsse an Trumps linker Hand. Der Präsident selbst hatte die Hautveränderung damit erklärt, er nehme täglich Aspirin ein, das blutverdünnend wirkt. Bei öffentlichen Auftritten Trumps waren solche Stellen häufig mit Schminke überdeckt.

Trump ist der älteste Präsident, der jemals in den USA vereidigt wurde. Der 79-Jährige bescheinigt sich selbst eine ausgezeichnete Gesundheit. Er schlief allerdings bei offiziellen Terminen im Weißen Haus in den vergangenen Monaten wiederholt ein, was Spekulationen über seinen Zustand nährte. Seinen Vorgänger Joe Biden hatte Trump als "schläfrigen Joe" geschmäht und ihm einen verheerenden körperlichen und mentalen Zustand bescheinigt.

Doku-Drama: Was Pippi Langstrumpf mit Adolf Hitler zu tun hat
Doku-Drama: Was Pippi Langstrumpf mit Adolf Hitler zu tun hatPippi Langstrumpf und der Zweite Weltkrieg: In einem neuen Dokumentarfilm zeichnet Astrid Lindgrens Familie die Kriegsjahre der schwedischen Kinderbuchautorin nach.

Es gibt einen magischen Moment, an dem Johan Palmberg im Haus seiner Urgroßmutter sitzt und beginnt, auf einer alten Orgel zu spielen. Das antike Musikinstrument schnauft schon schwer, und erst nach und nach erkennt man jene Melodie, die gleich mehrere Generationen von Kindern und ehemaligen Kindern auf der ganzen Welt aus dem Stand mitsingen können: "Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt …" Hey, Pippi Langstrumpf!

Pippi Langstrumpf und ihre Familie: Astrid Lindgrens Nachfahren im Gespräch

Dem deutschen Filmemacher Wilfried Hauke ist es gelungen, zum ersten Mal drei Generationen der Familie Astrid Lindgrens in einem Dokumentarfilm zu versammeln. Neben dem Urenkel der 2002 verstorbenen schwedischen Schriftstellerin treten auch deren Tochter Karin Nyman und Enkelin Annika Lindgren auf – mit der Bedingung, "sich nicht regissieren zu lassen, sie sei schließlich keine Schauspielerin", wie Hauke bei der Filmpremiere in Hamburg erzählt.

Nachfahren von Astrid Lindgren
Astrid Lindgrens Nachfahren: Urenkel Johan Palmberg, Tochter Karin Nyman, Enkel Karl Johan Nyman
© Jonas Ekströmer/TT

Mit "Die Menschheit hat den Verstand verloren" ist Hauke ein kleines Meisterwerk in einem schwierigen Genre des historischen Doku-Dramas gelungen. Seit den großen Erfolgen Heinrich Breloers mit "Die Manns" und "Speer und Er" haben sich viele Regisseure daran versucht, Biografien aus einer Mischung historischer Aufnahmen, Zeitzeugen und Spielszenen zu erzählen, und nur in den seltensten Fällen gelingt das. Wilfried Hauke konzentriert sich auf einen Zeitraum im Leben Lindgrens, der bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt gewesen war, nämlich ihre Jahre vor und während des Zweiten Weltkriegs, in denen Lindgren ein außergewöhnlich präzises und kluges Tagebuch verfasst hatte.

"Drecksarbeit" in der Zensurstelle der schwedischen Post

Die junge Frau arbeitete zu jener Zeit in der geheimen Zensurstelle der schwedischen Post als Kontrolleurin der Briefe von nach Schweden Geflüchteten. Lindgren überprüfte die Schreiben und Postkarten auf sensible Informationen und hatte so umfassende Einblicke in Biografien aus ganz Europa und manche bittere Wahrheit. Erst 2015 waren diese Aufzeichnungen veröffentlicht worden und zeigten Lindgren als außergewöhnliche Chronistin eines Kontinents im Krieg. "Ich las, mit welch leidenschaftlicher Empörung sie mit Hitlers Verbrechen gegen die Menschlichkeit abrechnet", erinnert sich Hauke an die erste Lektüre. "Lindgren beschreibt auch, wie wehrlos eine Demokratie ist, wenn Menschen sich verführen lassen. Sie führt uns vor, wie durch Populismus und Terror allmählich das Gefühl für Mitmenschlichkeit stirbt." Er bezeichnet die Kriegstagebücher als "das intimste Dokument ihres Lebens".

Szene aus dem Doku-Drama
Szene aus dem Doku-Drama "Die Menschheit hat den Verstand verloren" von Wilfried Hauke mit Sofia Pekkari und Tom Sommerlatte; Kinostart: 22. Januar
© © kinofreund

Die nachgespielten Szenen des Films kommen ganz ohne Dialoge aus, Lindgren-Darstellerin Sofia Pekkari spricht die Originaltexte des Tagebuchs und richtet diese direkt an das Publikum. "Lindgrens Tagebuch ist so verfasst, als wäre es von Anfang an zur Veröffentlichung gedacht gewesen", glaubt Filmemacher Hauke. Um die Schrecken des Krieges zu veranschaulichen, werden dazu historische Filmaufnahmen montiert, von denen viele neu und unbekannt wirken, zeigen sie doch einen skandinavischen Blick auf das Geschehen.

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie die Original-Tagebücher im Schrank haben und für uns auspacken

Die drei Nachfahren Lindgrens und ihre bedächtige und sehr liebevolle Weise, die Geschichte der berühmten Vorfahrin zu erzählen, sind für Hauke ein Glücksfall. "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie die Original-Tagebücher im Schrank haben und diese für unsere Kamera auspacken"; sagt er. Vor allem die Gespräche zwischen Johan Palmberg, der seine Urgroßmutter noch in den ersten zwölf Lebensjahren erleben durfte, und seiner 90-jährigen Großmutter tragen den Film. Karin Nyman erzählt aus ihrer Kindheit als kränkliches und ängstliches Mädchen. Gemeinsam erkunden sie nicht nur das Leben Lindgrens als junge Mutter, sondern auch deren erste Anfänge als Kinderbuchautorin. Für die kleine Karin hatte sie sich nämlich ein besonders starkes und selbstbewusstes Mädchen ausgedacht, das ihr als Vorbild und Ablenkung vor der düsteren Weltlage dienen sollte: Pippi Langstrumpf.

Pippi Langstrumpf Manuskript
Das erste Manuskript von Pippi Langstrumpf. Astrid Lindgrens Zeichnung ist schon deutlich der späteren Fernsehfigur ähnlich
© PR-BILD/Saltkrakan

Es sollte noch ein langer Weg sein, bis aus Pippi, die bereits auf dem ersten Manuskript der ersten Geschichten von Lindgren persönlich gezeichnet zu sehen und sofort wiederzuerkennen ist, ein Superstar der Jugendliteratur wird. Es ist der Winter 1941, als Lindgren ihrer kranken Tochter das erste Mal von einem rebellischen rothaarigen Mädchen erzählt, das sich allein gegen die Zumutungen der Welt durchschlägt. Während der Krieg immer näher rückt, Hass und Faschismus auch nach Schweden eindringen, ereignen sich auch persönliche Tragödien im Leben Astrid Lindgrens. Ihr Mann Sture hat eine Geliebte, während die Welt in Trümmer fällt, kracht auch das Leben der jungen Frau zusammen. Und die Geschichten des frechen Mädchens, das sich nichts gefallen lässt, wachsen weiter und weiter. Wohl auch im Gemüt der jungen verlassenen Mutter.

Und es sind die Kriegstagebücher, die Astrid Lindgren Struktur und ein Ziel geben, doch noch den Weg zur Schriftstellerin zu finden. Als 1945 der Krieg endet, schließt sie auch ihre Kriegstagebücher, ihr Mann kehrt zurück, und sie hält die erste Druckausgabe des Kinderbuchs in den Händen. Pippi Langstrumpf hat gesiegt – gegen Adolf Hitler und seinen Krieg, gegen die Angst des Kindes, die Unsicherheiten der Autorin, gegen das Verlassensein.

Europa League: Sieg im Hochrisikospiel: Freiburg vorzeitig im Achtelfinale
Europa League: Sieg im Hochrisikospiel: Freiburg vorzeitig im AchtelfinaleDer formstarke Igor Matanovic führt den SC Freiburg zum Heimerfolg gegen Maccabi Tel Aviv. Die strengen Sicherheitsvorkehrungen rund um die Partie machen sich durchaus bemerkbar.

Begleitet von strengen Sicherheitsmaßnahmen und einem Fan-Boykott ist der SC Freiburg vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Der Fußball-Bundesligist bezwang Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv durch ein spätes Tor von Igor Matanovic (82. Minute) mit 1:0 (0:0).

Die Freiburger blieben vor 27.600 Zuschauern damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Zum Abschluss der Ligaphase geht's kommende Woche noch zum OSC Lille nach Frankreich. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Playoff-Runde im Februar nicht mehr erreichen.

Über 2.000 Beamte im Einsatz

Um mögliche antisemitische Ausschreitungen zu verhindern, waren schärfste Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden - wie schon bei Maccabis Gastspiel beim VfB Stuttgart im Dezember. Die Polizei war rund um die Partie mit mehr als 2.000 Beamten im Einsatz, die Einlasskontrollen führten zu langen Schlangen. Mehrere Freiburger Ultra-Gruppierungen blieben fern, weil sie sich in ihrer fankulturellen Freiheit eingeschränkt fühlten. Auch sonst blieben viele Plätze leer, was sich durchaus auf die Stimmung im Stadion auswirkte.

Viel Dominanz, wenig Präzision

Auch auf dem Rasen ging's zunächst recht ruhig zu - ehe der SC aus dem Nichts zu einer ersten Großchance kam. Einen langen Schlag von Verteidiger Max Rosenfelder bekamen die Gäste nicht geklärt, der Ball landete bei Matanovic, doch der Abschluss des Angreifers war zu harmlos (17.).

Auch sonst war der formstarke Matanovic der auffälligste Spieler der Freiburger, die nun mehr und mehr dominierten. Wirklich gefährlich wurden sie allerdings selten. Ein Muster, das man bei den Breisgauern aus dieser Saison schon kennt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte der SC sogar Glück, dass Torwart Noah Atubolu bei einem Kopfball von Saied Abu Farchi das 0:1 verhinderte.

Dreifach-Chance nach der Pause

Richtig turbulent wurde es im Strafraum von Maccabi zehn Minuten nach der Pause. Freiburgs Matthias Ginter scheiterte im Anschluss an eine Ecke an Torwart Roi Mishpati, Matanovic traf im Nachsetzen nur die Latte, den dritten Versuch vergab Yuito Suzuki. Kaum zu glauben, dass die Badener den Ball nicht im Tor unterbrachten. Immerhin erhöhten sie nun aber spürbar die Schlagzahl.

Flügelspieler Derry Scherhant schlenzte die Kugel erst vorbei (59.), scheiterte dann nach einer Kombination mit Matanovic aus wenigen Metern (68.) und schoss die Kugel schließlich direkt in die Arme von Torhüter Mishpati (76.).

In der Schlussphase belohnten sich die Freiburger für ihren Aufwand dann doch noch: Kapitän Christian Günter flankte von der linken Seite, Matanovic traf mit einem herrlichen Kopfball zur Entscheidung.

Brände: Brand in Pflegeheim sorgt für Großeinsatz in Hamburg
Brände: Brand in Pflegeheim sorgt für Großeinsatz in HamburgRund 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz und bringen Bewohner aus dem Gefahrenbereich. Der Brand wird rasch gelöscht.

Ein Brand in einem Pflegeheim in Steilshoop hat für einen Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr gesorgt. 100 Kräfte seien im Einsatz gewesen, teilte das Lagezentrum mit. Eine Wohnung in dem Pflegeheim war den Angaben zufolge in Brand geraten. Die Feuerwehr habe mehrere Menschen aus dem Gefahrenbereich gebracht, einige seien ambulant behandelt worden. Zur Ursache des Feuers wurden keine Angaben gemacht. Nach eineinhalb Stunden war das Feuer laut Lagezentrum gelöscht.

Dschungelcamp: Reality-Stars stehen heiße Temperaturen bevor
Dschungelcamp: Reality-Stars stehen heiße Temperaturen bevorVor dem Start der 19. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" droht den Kandidaten eine Hitzewelle mit teils über 40 Grad.

Zum Start des Dschungelcamps bei RTL wird in Australien eine Hitzewelle erwartet. Der Einzug in das Camp und die ersten Dschungelprüfungen sind also nicht das Einzige, was die Stars zum Schwitzen bringen wird. Das Wetter wird seinen Teil dazu beitragen.

Man ist auf alles vorbereitet

In der Region, in der das Camp liegt, sind extreme Wetterbedingungen keine Seltenheit - daher ist das Team hinter der Sendung für jede Situation vorbereitet. Ob Gewitter, Starkregen oder wie in diesem Jahr die sengende Hitze, die aktuellen Vorhersagen werden kontinuierlich überwacht.

So können die Promis ihr Lager beruhigt beziehen: "Um die Sicherheit der Stars und aller Mitarbeitenden stets zu gewährleisten, sind wir grundsätzlich auf solche Ereignisse vorbereitet und reagieren nicht situativ", sagen die Verantwortlichen im Hinblick auf die Wetterlage.

Dr. Bob spricht von 38 Grad im Schatten

Dschungelcamp-Legende und Sicherheitsbeauftragter der Show Dr. Bob (75) zeigt sich besorgt angesichts der Bedingungen: "Wir erwarten 38 Grad im Schatten. In der Sonne sind das dann über 40 Grad - und die Temperaturen könnten noch weiter steigen. Ich mache mir Sorgen um unsere Stars, denn die meisten trinken nicht genug Wasser".

Dr. Bob wird aber alle Camper im Blick haben und darauf achten, dass sie sich nicht zu sehr der gefährlichen Hitze aussetzen: "Sie stehen viel in der Sonne und unterhalten sich. Da muss ich dann streng sein", sagt er im Interview mit RTL.

Extremwetter in Australien keine Seltenheit

Australien ist bekannt für seine teils extremen Wetterbedingungen. Hitzewellen, Dürren und heftige Überschwemmungen kommen regelmäßig vor, und besonders in den Sommermonaten treten häufig Buschbrände auf. Experten zufolge verstärkt der Klimawandel diese Wetterphänomene zunehmend, sodass sie intensiver und häufiger auftreten.

Bereits im vergangenen Jahr mussten die Kandidaten die Launen des Wetters hautnah erleben. Ein plötzliches Unwetter zwang die Promis, im Dschungeltelefon Schutz zu suchen, um sich vor Starkregen und Blitzschlägen in Sicherheit zu bringen.

Friedliche Veranstaltung: 2000 Menschen in Bremen bei pro-kurdischer Demonstration
Friedliche Veranstaltung: 2000 Menschen in Bremen bei pro-kurdischer DemonstrationMit Slogans und Transparenten ziehen Menschen durch Bremen und Hannover - es geht um Syrien. Warum es seit einigen Tagen Proteste vieler Kurden in Deutschland gibt.

In den Innenstädten von Bremen und Hannover sind erneut Hunderte Menschen zu pro-kurdischen Demonstrationen zusammengekommen. In der Hansestadt seien es in der Spitze rund 2000 Menschen gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der friedliche Protestzug habe auch Auswirkungen auf den Verkehr gehabt. Die Demonstration sei gegen 19.55 Uhr beendet worden.

In Hannover gab es zwei Versammlungen in der Innenstadt: Eine erste Kundgebung auf dem Platz der Göttinger Sieben war nach Polizeiangaben gegen 17.00 Uhr zu Ende. Daran beteiligten sich den Angaben zufolge rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer friedlich.

Danach habe es eine Spontanversammlung auf dem Ernst-August-Platz gegeben, an der sich etwa 100 Menschen beteiligt hatten. Auch diese Versammlung sei friedlich verlaufen.

Demonstrationen in vielen Städten

Bereits am Mittwoch gab es in Bremen, Hannover und Salzgitter pro-kurdische Proteste. Vereinzelt war Pyrotechnik gezündet worden.

Hintergrund ist die Lage im Norden und Nordosten Syriens, wo Regierungstruppen mit den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle kämpfen.

Seit Tagen gibt es in vielen deutschen Städten pro-kurdische Demonstrationen. Der kurdische Dachverband Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland ruft dazu auf, Rojava gemeinsam gegen die dschihadistischen Angriffe zu verteidigen. Die als Rojava bekannte kurdischen Selbstverwaltung im Nordosten Syriens ist Teil des langen Strebens der Kurden nach einem eigenen Staat.

Großartige Reiseziele für Genießer: Highlights für Feinschmecker und Kenner
Großartige Reiseziele für Genießer: Highlights für Feinschmecker und KennerVon Wein in Bordeaux bis zu Wellness in der Schweiz: Einige der besten Reiseziele für Genießer jeder Couleur.

Der perfekte Urlaub für Genießer? Hier einige der wohl besten Reiseziele für alle, die Besonderes erleben möchten - von Massagen im Dschungel, über eine Zeitreise in die "Wiege der Renaissance" bis hin zu puren Gaumenfreuden.

Kultur im Glas

Für Weinliebhaber ist Bordeaux ein wahres Paradies. Die Kultur in der französischen Stadt und der Wein sind unzertrennlich miteinander verbunden. In Bordeaux wird Wein nicht nur produziert, sondern auch gefeiert. Die Restaurants der Stadt bieten eine breit gefächerte Auswahl, die auf die lokale Küche abgestimmt ist. Zu den bekanntesten Sorten gehören Cabernet Sauvignon und Merlot.

Plowdiw hatte ebenfalls viel Zeit, die Winzer-Kunst zu erlernen. In der Region um die nach Einwohnern zweitgrößte Stadt Bulgariens soll schon vor Jahrtausenden Wein hergestellt worden sein. Nach einem Gläschen durch die charmante Altstadt spazieren, ist der perfekte Ausklang für einen romantischen Abend zu zweit.

Für Weinliebhaber ist es wohl nahezu unmöglich, an Porto zu denken, ohne dass ihnen dabei Portwein in den Sinn kommt. Namensgebend für den Wein, ist auch die portugiesische Stadt unweigerlich mit dem Genussmittel verbunden. Viele lokale Weingüter bieten Verkostungen an, bei denen Genießer sich in der besonderen Atmosphäre verlieren können.

Wellness für Körper und Seele

Massagen, Pools und Berge - in Luzern in der Schweiz kommt dies alles zusammen. Wellnessresorts bieten beim Entspannen nicht selten einen bezaubernden Panoramablick. Im Winter lässt sich das Wellnessprogramm vor verschneiter Kulisse in der Schweiz besonders gut genießen. Entspannung ist garantiert.

Die japanische Insel Shikoku verbindet Wellness mit Spiritualität. Dort können sich Geist und Körper erholen. Für das physische Wohlbefinden gibt es auf der Insel zahlreiche Wellnessresorts und Hotels sowie Onsen. Die Thermalbäder laden zum Abschalten im heißen Wasser ein. Um dem Alltagsstress zu entfliehen, können Reisende auf Shikoku zahlreiche Tempel erkunden, in denen Sie ihre spirituelle Seite entdecken können.

In Costa Rica trifft Wellness auf besondere Weise auf Natur. Zahlreiche Spas und Resorts wurden mitten im Dschungel erbaut, damit sich Gäste in Abgeschiedenheit erholen können. Angeboten werden unterschiedlichste Entspannungsmethoden, von Thermalbädern und Massagen, über Schlammbäder, bis hin zu Yoga und Pilates.

Gelebte Kunst und Zeitreisen

In Berlin wird Kunst gelebt. Außerhalb der Museen ist sie in unterschiedlichster Form überall in der Hauptstadt anzutreffen. Die East Side Gallery ist etwa ein Teil der Berliner Mauer, die mit Streetart bedeckt ist. Teil davon ist der berühmte "Bruderkuss". An vielen Orten der Stadt wird Musik gemacht und auf den Bühnen sind Comedians und Künstler jeglicher Art zu bewundern.

Florenz wird auch die "Wiege der Renaissance" genannt. Die Architektur der Stadt ist ein Kunstwerk für sich. So werden Besucherinnen und Besucher nicht nur in den abwechslungsreichen Museen und Kunstausstellungen in andere Epochen entführt. Die berühmten Uffizien sind etwa das Zuhause von Werken Botticellis, Raffaellos, Caravaggios und Michelangelos.

Paris ist die Stadt der Liebe und der Kunst. In der französischen Hauptstadt befindet sich mit dem Louvre das sicherlich bekannteste Museum der Welt. Alleine die Mona Lisa soll täglich unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen 20.000 und 30.000 Gäste anlocken. Aber auch daneben bietet Paris eine unvergleichliche Kultur- und Kunstlandschaft, für die ein einziger Urlaub bei weitem nicht ausreicht.

Weltcup in Tschechien: Ohne zahlreiche Stars: Biathlet Rees läuft in die Top Ten
Weltcup in Tschechien: Ohne zahlreiche Stars: Biathlet Rees läuft in die Top TenViele Top-Athleten lassen die Station in Nove Mesto aus. Eric Perrot nicht. Der Franzose gewinnt - und untermauert seine Medaillenambitionen bei Olympia. Auch deutsche Starter lassen aufhorchen.

In Abwesenheit vieler Olympia-Starter hat Weltcup-Rückkehrer Roman Rees zum Auftakt der Biathlon-Generalprobe für die Spiele in Italien aus Sicht des Deutschen Skiverbandes für eine Top-Ten-Platzierung gesorgt. In einem verkürzten Einzelrennen über 15 Kilometer belegte der 32-Jährige nach nur einem Fehlschuss als bester DSV-Athlet den siebten Platz. In diesem Winter war er bislang nur im zweitklassigen IBU-Cup zum Einsatz gekommen.

Einen starken Eindruck hinterließ auch Leonhard Pfund bei seinem Debüt auf höchster Ebene. Der 22-Jährige schoss lediglich beim letzten Schießen zweimal daneben und landete auf dem 13. Platz. Den Sieg holte Medaillenkandidat Eric Perrot (0 Schießfehler). Dessen französischer Landsmann Émilien Jacquelin (0) folgte auf dem zweiten Rang vor Lukas Hofer (0) aus Italien.

Nicht nur zahlreiche Top-Athleten fehlten im tschechischen Nove Mesto, auch viele der anwesenden Trainer und Betreuer gehören üblicherweise nicht zum Weltcup-Stammpersonal.

Riethmüller mit bestem Saisonergebnis

Sportdirektor Felix Bitterling hatte sich unter anderem von Danilo Riethmüller (2) "eine positive Reaktion" auf die Nicht-Berücksichtigung für den Jahreshöhepunkt in Antholz erhofft. Diese zeigte der 26-Jährige mit seinem besten Saisonergebnis als Elfter. "Das Ziel war es, im Massenstart dabei zu sein", sagte Riethmüller der ARD. Dort wird er gemeinsam mit Rees und Pfund am Sonntag starten.

Routinier Johannes Kühn musste sich nach fünf Fehlschüssen mit dem 51. Rang zufriedengeben. Pro Fehler bekamen die Athleten 45 Strafsekunden aufgebrummt. Nach ihren bisherigen Auftritten im IBU-Cup schnupperten Pfund und Elias Seidel (69./6) nun erstmals Weltcup-Luft. Simon Kaiser (77.) hatte große Probleme am Schießstand, er verfehlte neun Scheiben.

Anders als Riethmüller wurden Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath, Justus Strelow, David Zobel und Philipp Horn in dieser Woche in das Olympia-Aufgebot berufen. Letztgenannter könnte in Tschechien noch zum Einsatz kommen, nachdem er zuletzt wegen einer Erkrankung gefehlt hatte.

EU-Sondergipfel: Vorsichtige Erleichterung nach Grönland-Einigung mit Trump
EU-Sondergipfel: Vorsichtige Erleichterung nach Grönland-Einigung mit TrumpNach der vorläufigen Beilegung des Streits mit den USA über Grönland haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU erleichtert gezeigt - und gleichzeitig Wachsamkeit angemahnt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach am Donnerstagabend am Rande des EU-Sondergipfels in Brüssel von einem "guten Ergebnis", das in den Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump am Vortag in Davos erzielt worden sei. Der französische Präsident Emmanuel Macron mahnte, trotz der "akzeptableren" Situation, "wachsam" zu bleiben.

Merz und Macron lobten die europäische Geschlossenheit in der Angelegenheit. "Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können", sagte Merz. Macron argumentierte, wenn Europa mit Einheit reagiere, "kann es sich Respekt verschaffen".

Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine Kehrtwende im Grönland-Konflikt vollzogen: Der US-Präsident erklärte, er wolle Grönland nicht mit Gewalt einnehmen und auf angekündigte Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten verzichten.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte und er hätten Wege besprochen, wie die Nato die gesamte Arktis absichern könne und dafür einen "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen" vereinbart, sagte Trump. Laut Rutte zielten die Gespräche darauf ab, einen wirtschaftlichen und militärischen "Zugriff" Russlands und Chinas auf Grönland zu verhindern.

Trump und Rutte vereinbarten nach Angaben aus Verhandlungskreisen, einen 75 Jahre alten Vertrag über die US-Militärpräsenz in Grönland neu zu verhandeln. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen sagte in Brüssel, ihr Land habe den USA bereits vor Monaten angeboten, über das Abkommen zu sprechen. Weitere Details der Vereinbarung waren zunächst allerdings unklar. Frederiksen sprach sich in Brüssel für eine dauerhafte Stationierung von Nato-Soldaten in Grönland aus. Sie zeigte sich bereit zu Verhandlungen mit Trump, pochte aber zugleich auf die Souveränität ihres Landes.

In den vergangenen Wochen hatte Trump zuvor immer wieder Anspruch auf Grönland erhoben und wiederholt betont, sich das zum Nato- und EU-Mitglied Dänemark gehörende autonome Gebiet Grönland notfalls mit Gewalt zu "nehmen".

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, die EU habe in den vergangenen Tagen "sehr deutlich gemacht", dass sie "voll und ganz" hinter Dänemark und Grönland stehe und habe in Bezug auf deren Souveränität "keinen Millimeter" nachgegeben. "Wir sind froh zu sehen, dass die Eskalation vorerst vom Tisch ist."

Die vergangenen Wochen haben jedoch ihre Spuren hinterlassen. Kallas sprach von einem "schweren Schlag" für die transatlantischen Beziehungen. Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker sagte, die transatlantische Partnerschaft befinde sich in einer "sehr schwierigen Phase". Ob der Schaden "permanent oder temporär ist", werde die Zukunft zeigen. Merz forderte, "die Resilienz, die Widerstandsfähigkeit der Europäischen Union" müsse gestärkt werden.

Mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf die Nato sagte der deutsche Kanzler, er hoffe "sehr, dass es uns gelingt, dieses Bündnis aufrecht" zu erhalten. "Dieses transatlantische Bündnis gibt man nicht einfach mal so auf."

Brände: Mann bei Feuer in Wunsiedel schwerst verletzt
Brände: Mann bei Feuer in Wunsiedel schwerst verletztRettungskräfte bringen den 68-Jährigen aus dem Gebäude, er wird noch vor Ort behandelt und kommt in ein Krankenhaus.

Beim Brand eines Reihenhauses in Wunsiedel ist ein Mann schwerst verletzt worden. Rettungskräfte brachten den 68-Jährigen aus dem brennenden Gebäude, wie die Polizei mitteilte. Er wurde vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Feuers am späten Donnerstagnachmittag blieb zunächst offen. Der Schaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.

EU-Sondergipfel: Europäer suchen neue Antworten auf Trump
EU-Sondergipfel: Europäer suchen neue Antworten auf TrumpWie findet sich Europa in der "neuen Welt der großen Mächte" zurecht? Der größte Zoff zwischen USA und EU scheint zwar abgewendet. Trotzdem gibt es bei einem Gipfel in Brüssel viel zu klären.

Die EU bereitet sich nach der vorübergehenden Eskalation im Grönland-Konflikt auf eine noch stärkere Abnabelung von den USA unter Präsident Donald Trump vor. Bei einem Sondergipfel in Brüssel gab es zwar Erleichterung darüber, dass Trump seine Strafzolldrohungen gegen Deutschland und andere europäische Alliierte vorerst wieder zurückgenommen hat. Spitzenpolitiker machten aber klar, dass es ein "Weiter so" angesichts der Lage nicht geben sollte.

Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, die Europäer müssten nun Konsequenzen ziehen und ihre Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärken. "Die Europäische Union, der europäische Teil der Nato, muss in der Lage sein, sich selbst zu verteidigen", sagte er. Bereits zuvor hatte Merz beim Weltwirtschaftsforum in Davos von einem neuen Zeitalter gesprochen. "Die neue Welt der großen Mächte ist auf Macht, Stärke und - wenn nötig - auch Gewalt ("force") gegründet. Sie ist kein kuscheliger Ort", sagte er in seiner Rede.

Plädoyer für Nato

Zugleich sprachen sich Merz und mehrere Staats- und Regierungschefs beim EU-Sondergipfel weiter für eine enge Zusammenarbeit und dabei vor allem für den Erhalt der Nato aus. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sagte, man müsse alles dafür tun, die Beziehungen und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zu schützen - auch wenn es derzeit eine Krise gebe. Für Polen seien die Vereinigten Staaten weiter absolut der wichtigste Partner, wenn es um Sicherheit gehe.

Auch Merz betonte, dass die Nato als "erfolgreichstes politisches Bündnis, das es jemals zwischen Europa und Amerika gegeben hat", erhalten werden müsse. "Ich habe auch den Eindruck, dass viele Amerikaner das mit uns so sehen", sagte er. "Dieses transatlantische Bündnis gibt man nicht einfach mal so auf."

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte: "Auf europäischer Seite sind wir nicht bereit, 80 Jahre guter Beziehungen zu zerstören, und wir sind bereit, dafür zu arbeiten." Das Signal an die USA müsse Stärke sein.

Trump hatte Strafzölle angekündigt

Der Sondergipfel war am Wochenende einberufen worden, nachdem Trump Strafzölle auf Waren aus Dänemark und alliierten Ländern wie Deutschland angekündigt hatte, weil diese seine offensiv vorgetragenen Besitzansprüche auf Grönland nicht akzeptieren wollen. Ursprünglich sollte es bei dem Gipfel vor allem um die Frage gehen, wie die EU auf Erpressungsversuche reagieren kann. Am Mittwochabend entschärfte Trump den Konflikt dann überraschend und nahm seine Strafzollankündigung zurück.

Zur Begründung verwies er darauf, dass während eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. Viele Details blieben zunächst unklar - Angaben aus Nato-Kreisen zufolge sollen die USA allerdings ihre Militärpräsenz auf Grönland ausweiten dürfen und möglicherweise auch ein Mitentscheidungsrecht über bestimmte Investitionen auf der Arktisinsel bekommen.

Merz und Macron führen Trump-Wende auf europäisches Auftreten zurück

Nachdem kurze Zeit unklar gewesen war, ob der Sondergipfel trotz dieser neuen Entwicklungen stattfinden soll, entschied EU-Ratspräsident António Costa an dem Spitzentreffen festzuhalten und grundsätzlich über die jüngsten Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen und deren Auswirkungen auf die EU sprechen.

Unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzler Merz zeigten sich bei dem Gipfel überzeugt, dass das Auftreten der Europäer in den vergangenen Tagen maßgeblich für die Entwicklungen verantwortlich war. "Wenn Europa geeint reagiert und die Instrumente nutzt, die ihm zur Verfügung stehen, dann kann es sich, wenn es bedroht wird, Respekt verschaffen", sagte Macron. Das ist es, was diese Woche geschehen sei.

Macron spielte damit darauf an, dass vor allem die EU klargemacht hatte, dass sie die Erpressungsversuche mit den Zusatzzöllen nicht hinnehmen will. Hätte Trump seine Ankündigungen wie geplant zum 1. Februar umgesetzt, wären so möglicherweise bereits ab dem 7. Februar Sonderzölle auf US-Warenexporte im Wert von 93 Milliarden Euro erhoben worden.

Zudem war die Nutzung eines neuen EU-Instruments gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen im Gespräch. Letzteres könnte es auch ermöglichen, US-Unternehmen von der Vergabe öffentlicher Aufträge auszuschließen oder Digitalformen wie Apple, Microsoft, Google, Meta mit Zusatzabgaben zu belegen.

Dänemark bedankt sich

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bedankte sich für den Rückhalt der europäischen Partner im Grönland-Konflikt mit den USA. Die Unterstützung sei in der sehr schwierigen Situation, in die das Land gebracht worden sei, von enormer Bedeutung gewesen. Wenn Europa zusammen und für sich selbst einstehe, würden sich Ergebnisse zeigen. "Ich glaube, wir haben in den letzten Tagen und Wochen etwas gelernt", so Frederiksen.

Demonstrationen: Mahnwache für Kurden Syriens - Protest vor Parteizentrale
Demonstrationen: Mahnwache für Kurden Syriens - Protest vor ParteizentraleErneut demonstrieren Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin für die Kurden in Nordsyrien. Sie ziehen durch die Stadt zur Parteizentrale der CDU.

Erneut haben sich in Berlin mehrere Hunderte Menschen angesichts der zugespitzten Lage in Nordsyrien versammelt. Sie zogen vom Brandenburger Tor bis zur CDU-Zentrale. Die Polizei sprach von insgesamt etwa 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Versammlung sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Anlass für die Demonstration war nach Angaben der Veranstalter die aktuelle Situation der Kurden in Syrien und die Angst vor einer weiteren Eskalation. Regierungstruppen und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) liefern sich Kämpfe um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle in Nord- und Ostsyrien. Trotz des offiziellen Waffenstillstands gebe es weiter Angriffe auf die kurdischen Gebiete, lautete die Kritik.

Der kurdisch verwaltete Nordosten Syriens ist als Rojava bekannt. "Stoppt die Angriffe auf Rojava jetzt!" stand auf einem breiten Transparent an der Spitze des Demonstrationszugs.

Bereits am Mittwoch hatten sich viele Menschen zu einer pro-kurdischen Kundgebung am Brandenburger Tor versammelt und waren dann in Richtung Potsdamer Platz gezogen. Nach Schätzung der Polizei beteiligten sich etwa 1.000 Menschen, auch diese Versammlung blieb demnach weitgehend friedlich. Laut Veranstalter sind in den nächsten Tagen weitere Demonstrationen geplant.

US-Präsident: Trump verklagt Großbank JPMorgan wegen Kontoschließungen
US-Präsident: Trump verklagt Großbank JPMorgan wegen KontoschließungenNach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington kündigte die US-Bank JPMorgan Chase im Jahr 2021 Konten von Donald Trump. Der Präsident zieht nun vor Gericht.

Donald Trump verlangt mindestens fünf Milliarden Dollar von der Großbank JPMorgan Chase, weil sie 2021 Konten des heutigen Präsidenten nach dem Sturm seiner Anhänger auf das US-Kapitol geschlossen hatte. Trumps Anwälte argumentieren, der Schritt sei politisch motiviert gewesen. Die Bank wies die Vorwürfe zurück: Man schließe Accounts, wenn sie ein rechtliches oder regulatorisches Risiko darstellten - aber nicht aus politischen oder religiösen Gründen.

Der vom US-Sender CNBC veröffentlichten Klage in Florida zufolge informierte die Bank Trump und mehrere seiner Firmen am 19. Februar 2021, dass ihre Konten in zwei Monaten geschlossen würden. Dadurch sei ihnen Schaden unter anderem dadurch entstanden, dass sie weniger lukrative Geschäftsbeziehungen mit anderen Finanzinstituten hätten eingehen müssen, heißt es. Trump und seine Firmen seien auch auf eine schwarze Liste in der Vermögensverwaltung gekommen.

Neben JPMorgan richtet sich die Klage auch gegen Bankchef Jamie Dimon persönlich. Trump hatte bereits zuvor gedroht, JP Morgan zu verklagen - und auch die Bank of America kritisiert, weil das Kreditinstitut eine Einzahlung von einer Milliarde Dollar abgelehnt habe.

Rechtliche Probleme nach Kapitol-Erstürmung

Trumps Anhänger waren am 6. Januar 2021 gewaltsam in das Parlamentsgebäude in Washington eingedrungen. Die Menge wollte verhindern, dass der US-Kongress den Wahlsieg von Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 besiegelt. Trump hatte davor wochenlang ohne Belege behauptet, dass ihm der Wahlsieg durch Betrug gestohlen worden sei - und die Stimmung vor der Attacke mit einem Auftritt vor seinen Anhängern angeheizt. Nach dem Sturm auf das Kapitol verlor er auch die Präsenz auf großen Online-Plattformen, was ihn zu Klagen gegen Tech-Konzerne veranlasste.

Ermittlungen gegen Trump liefen nach seiner Wiederwahl im Herbst 2024 ins Leere. Direkt zu Beginn seiner zweiten Amtszeit begnadigte er sämtliche Beteiligte der Kapitol-Erstürmung. Er behauptet weiterhin, die Wahl sei manipuliert worden.

Störung: Verkehr im Hauptbahnhof Hamburg halbe Stunde lahmgelegt
Störung: Verkehr im Hauptbahnhof Hamburg halbe Stunde lahmgelegtMenschen im Gleis haben den Verkehr im Hamburger Hauptbahnhof am frühen Abend für etwa eine halbe Stunde lahmgelegt. Die Hintergründe sind noch unklar.

Mehrere Menschen in den Fernbahngleisen haben den Verkehr im Hamburger Hauptbahnhof am frühen Abend stark beeinträchtigt. Nach einer knappen halben Stunde waren die Personen heraus, wie Sprecher von Polizei und Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagten. Der gestoppte Bahnverkehr rollte demnach gegen 18.45 Uhr wieder an. Züge des Fern- und Nahverkehrs waren betroffen, es kam zu Ausfällen und Verspätungen.

Vor dem Hamburger Hauptbahnhof demonstrierten zu der Zeit laut Polizei rund 400 Personen zum Thema Kurden in Nordsyrien. Ob die Demonstration mit dem Zwischenfall im Bahnhof zu tun hatte, konnte der Polizeisprecher im Lagezentrum nicht sagen.

Auch in Kiel gab es am Nachmittag eine prokurdische Demonstration. Laut Polizei nahmen rund 1.100 Menschen daran teil. Die Versammlung verlief den Angaben zufolge störungsfrei.

Instagram-Post: Harry Styles geht noch dieses Jahr auf Welt-Tournee
Instagram-Post: Harry Styles geht noch dieses Jahr auf Welt-TourneeZu seinem neuen Album Kiss All The Time. Disco, Occasionally" kündigt Harry Styles nun auch Konzerte für 2026 an. Deutsche Fans müssen aber ins Ausland, um ihn live zu sehen.

Harry Styles geht 2026 auf Welttournee. Das kündigte der 31-Jährige auf seinem Instagram-Account an. Der Beginn der "Together, Together"-Konzertreihe ist am 16. Mai in Amsterdam geplant, dort spielt der Brite bis zum 26. Mai zusammen mit der schwedischen Sängerin Robyn, 46, als Gast. Wermutstropfen für Fans in Deutschland: Styles plant keine Auftritte hierzulande, obwohl er zuletzt häufiger in Berlin gesichtet wurde - so lief er im September 2025 gar beim Marathon in der Hauptstadt mit.

Harry Styles spielt keine Konzerte in Deutschland

Wer ihn live erleben möchte, könnte aber neben Amsterdam auch nach London (12. bis 23. Juni), São Paulo (17. und 18. Juli), Mexiko-Stadt (31. Juli und 1. August), New York (30 Konzerte von August bis Oktober), Melbourne (27. und 28. November) oder Sydney (12. und 13. Dezember) reisen. In jeder Stadt will Styles zusammen mit einem anderen Gast auftreten. In London soll etwa Popstar Shania Twain aus Kanada, 60, an seiner Seite sein, in New York der englische Musiker und DJ Jamie XX, 37.

Bereits am 6. März kommt Styles' neues Album "Kiss All The Time. Disco, Occasionally" heraus. Der Musiker hatte zuletzt 2022 ein Album veröffentlicht ("Harry’s House") und war damit auch in Deutschland auf Platz 1 der Charts gelandet. Anschließend tourte er bis Mitte 2023. Seitdem war es zumindest musikalisch still um den Briten geworden, der einst mit der Boyband One Direction berühmt geworden war.

Schlechte Umfragewerte: Trump droht "New York Times" mit verschärfter Klage
Schlechte Umfragewerte: Trump droht "New York Times" mit verschärfter KlageUS-Präsident Donald Trump hat der "New York Times" mit verschärften juristischen Schritten gedroht, weil die Zeitung für ihn schlechte Umfragewerte veröffentlichte. Die Umfrage werde in seine laufende Klage gegen das Blatt aufgenommen, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Präsident verlangte überdies, "gefälschte und betrügerische Meinungsumfragen" zur "Straftat" zu erklären.

Trump hatte die renommierte Tageszeitung im September wegen drei kritischer Artikel und eines missliebigen Buchs von Journalisten auf Schadenersatz in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar (rund 12,8 Milliarden Euro) verklagt. Die "New York Times" spricht von einem "Versuch, die unabhängige Berichterstattung zu unterdrücken". Trumps Anwälte hatten die Klageschrift im Oktober neu formuliert, nachdem ein Bundesgericht die Angaben formell beanstandet hatte.

Die nun von der Zeitung veröffentlichte Umfrage des Institutes Siena bescheinigt Trump nach gut einem Jahr im Amt schlechte Umfragewerte. Danach sagen 49 Prozent der Befragten, die USA stünden unter dem Rechtspopulisten schlechter da. Nur 32 Prozent sehen eine Verbesserung. Besonders negativ äußerten sich Wähler der Demokraten (86 Prozent) und unabhängige Wähler (52 Prozent).

Unter Wählern der Republikaner waren dagegen 73 Prozent der Meinung, den USA gehe es unter Trump besser - lediglich elf Prozent sahen das Land schlechter aufgestellt. Siena befragte im Auftrag der "New York Times" vom 12. bis 17. Januar insgesamt 1625 registrierte US-Wähler.