Mittwoch, 25 März 2026
Vollzeitbeschäftigte in Sachsen-Anhalt haben im April 2025 durchschnittlich 4.010 Euro verdient. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 4,9 Prozent mehr, wie das Statistische Landesamt mitteilte. 59 Prozent der Menschen waren demnach Fachkräfte. Unter ihnen lag das durchschnittliche Bruttogehalt den Angaben nach bei 3.494 Euro – also unter dem Gesamtschnitt. Als Spezialisten geltende Vollzeitbeschäftigte verdienten hingegen mit durchschnittlich 4.717 Euro überdurchschnittlich viel.
Am meisten hatte den Angaben nach allerdings die Gruppe der Experten verdient. Hier lag das monatliche Bruttogehalt im April 2025 bei 6.401 Euro. Die als Helfer eingestuften Menschen des Landes verdienten nur 2.967 Euro, hieß es. In allen Verdienstgruppen wurde laut dem Statistikamt ein leichter Anstieg des Verdienstes gegenüber dem Vorjahr erhoben.
Abschlüsse beeinflussen Gehalt
Im Vergleich der Berufsgruppen verdienten in Vollzeit Beschäftigte im Bereich der Human- und Zahnmedizin mit 9.726 Euro brutto landesweit am meisten, hieß es. Dicht dahinter sind Beschäftigte in Geschäftsführung und Vorständen (9.723 Euro). Unterdurchschnittlich verdienten demnach beispielsweise Vollzeitbeschäftigte in den Bereichen Floristik (2.187 Euro), Pferdewirtschaft (2.491 Euro) und in der Gastronomie (2.625 Euro).
Einfluss darauf, wie viel die Menschen in Sachsen-Anhalt verdienten, habe auch die schulische und berufliche Ausbildung gehabt, hieß es. So stieg das Gehalt mit höherem Bildungsabschluss. Während Menschen ohne Schulabschluss im April 2025 brutto 2.806 Euro verdient haben, waren es unter den Menschen mit Abitur oder Fachabitur 5.312 Euro. Mit Berufsausbildung lag der Verdienst bei 3.563 Euro, ohne waren es 3.095 Euro.
Für die Erhebung hat das Statistische Landesamt eigenen Angaben nach 873.000 Beschäftigungsverhältnisse bewertet. Demnach waren darunter 58 Prozent Vollzeitstellen.
Die Ratlosigkeit um den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee nimmt kein Ende. Ein weiterer Rettungsversuch geht schief. Die Zeit scheint für das Jungtier knapp zu werden.
Ein 18-Jähriger hat in Gera mit mehreren Schüssen aus einer Schreckschusswaffe für einen Polizeieinsatz gesorgt. Anwohner bemerkten das Geballere, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte, die den jungen Mann vor Ort ertappten, stellten die Waffe und die dazugehörige Munition sicher. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Dienstag niemand.
Neue Gleise und Weichen, moderne Bahnhöfe und mehr Pünktlichkeit sind das Ziel der Generalsanierung im Streckennetz der Deutschen Bahn. In Ostbayern beginnen am 14. Juni die Arbeiten am Abschnitt von Obertraubling (Landkreis Regensburg) nach Passau. Damit verbunden ist eine weitgehende Vollsperrung der Strecke. In Betrieb gehen soll der Abschnitt am 12. Dezember. DB und Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) haben für Fahrgäste ein Konzept zum Ersatzverkehr mit Bussen erarbeitet.
Die Maßnahme schließt an die laufende Generalsanierung zwischen Nürnberg nach Regensburg an. Diese soll am 10. Juli abgeschlossen werden, insofern gibt es eine zeitliche Überschneidung. Genaue Informationen zu den Änderungen im Nah- und Fernverkehr gibt es unter anderem auf der Homepage der Bahn.
Im Fernverkehr fahren ab dem 14. Juni keine Züge zwischen Nürnberg und Passau in Richtung Wien und zurück. Alternativ gibt es Verbindungen mit Umstieg in München, und zwischen München und Wien dann ein stündliches Angebot. Während in Regensburg ab 10. Juli wieder aus dem Norden kommende Fernzüge halten sollen, gibt es in Straubing, Plattling und Passau bis 12. Dezember keine Fernzugverbindungen. Bis 10. Juli gibt es einen Ersatzbus zwischen Nürnberg und Passau, ab 11. Juli zwischen Regensburg und Passau.
Auswirkungen auf den Nahverkehr
Rund um den Verkehrsknoten Plattling werden zwischen dem 14. Juni und 10. Juli alle Regionalzuglinien durch Busse ersetzt. Es gibt mehrere Verbindungen zwischen Straubing, Plattling, Deggendorf, Landau und Passau. Zwischen Regensburg und Straubing fahren die Züge in dieser Zeit noch regulär.
Zwischen dem 10. Juli und 20. September entfallen zwischen Regensburg und Plattling, zwischen Dingolfing (montags bis freitags) und Passau sowie zwischen Plattling (samstags und sonntags) und Passau alle Regionalzüge. Ersatzbusse verkehren als Expresslinie via Autobahn oder als langsamere Linien über Land. Auch die Verbindung zwischen Geiselhöring, Straubing und Bogen wird durch Busse gewährleistet. Die Linie RB33 zwischen München und Landshut entfällt mit wenigen Ausnahmen.
Letztere kann in der dritten Phase zwischen 20. September und 12. Dezember wieder regulär fahren. Der aus München über Landshut kommende RE3 kann in dieser Phase zumindest wieder bis Plattling fahren und wird ab dort bis Passau durch einen Bus ersetzt.
Barrierefreie Bahnhöfe
Insgesamt sollen zwischen Obertraubling und Passau 120 Kilometer Gleise, 140 Weichen und 90 Kilometer Oberleitungen sowie mehrere Stellwerke erneuert oder instand gesetzt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Diese Arbeiten sollen bis Frühjahr 2027 dauern.
Info Ersatzverkehr DB Info Ersatzverkehr BEG
Angelina Jolies (50) Onkel Chip Taylor ist tot. Der berühmte Songwriter, der hinter dem Rockklassiker "Wild Thing" aus dem Jahr 1966 steckt - ist am Montag im Alter von 86 Jahren in einem Hospiz verstorben, wie ein Freund Taylors, der Grammy-Gewinner Billy Vera (81), mitteilte. "RIP: Chip Taylor, mein Freund und Songwriting-Mentor", schrieb Vera auf Instagram.
Chip Taylor, der 1940 in Yonkers, New York, als James Wesley Voight geboren wurde, war der Bruder des Schauspielers Jon Voight (87) und damit Onkel von Hollywoodstar Angelina Jolie sowie ihres Bruders James Haven (52). Taylor hatte abseits seiner berühmten Verwandten aber seine eigene Karriere.
Durchbruch mit "Wild Thing"
Sein großer Durchbruch gelang ihm als Autor des Songs "Wild Thing", der 1966 durch die Band The Troggs international berühmt wurde. Die englische Gruppe landete damit auf Platz eins der "Billboard Hot 100". Nach "Wild Thing" schrieb Taylor eine Reihe weiterer Hits, darunter "Angel of the Morning", das durch die Aufnahme von Merrilee Rush berühmt wurde. Weitere Lieder von Chip Taylor wurden von Musikgrößen wie Willie Nelson, Janis Joplin, Cliff Richard oder The Hollies interpretiert.
Er arbeitete aber nicht nur hinter den Kulissen. Chip Taylor veröffentlichte auch eigene Alben und gründete im Jahr 2007 sein eigenes Independent-Label: "Train Wreck Records". 2009 brachte er darüber sein Album "Yonkers NY" heraus, das Medienberichten zufolge einen sehr persönlichen Rückblick auf seine Kindheit in Yonkers bot. Der "New York Times" sagte er damals: "Wenn man aus Yonkers kommt, ist man auf Yonkers stolz. Und es ist einem egal, ob das jemand versteht oder nicht."
2016 wurde Chip Taylor für seine jahrzehntelange Karriere gewürdigt und in die "Songwriters Hall of Fame" aufgenommen. Er hinterlässt zwei Kinder sowie mehrere Enkelkinder. Seine Frau Joan Carole Frey, die er 1964 geheiratet hatte, war im Juni 2025 gestorben.
Nach einem Anstieg bei Wohnungseinbrüchen will die Polizei in Brandenburg ihre Ermittlungsarbeit gegen professionell agierende Einbrecher verbessern. Die Analysetätigkeit der Polizei solle gestärkt werden, um frühzeitige Entwicklungen zu erkennen, kündigte Innenminister Jan Redmann (CDU) im Innenausschuss des Landtages an. Das betrifft etwa Tatmuster und Bewegungsprofile.
Die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle in Brandenburg insgesamt stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 607 Fälle auf 3.164 Taten (+23,7 Prozent). Betroffen ist vor allem der Berliner Speckgürtel.
Neue Gruppe bei Polizei soll sich mit Fahndung befassen
Polizeipräsident Oliver Stepien sagte im Innenausschuss, vorliegende Daten bei den Polizei-Dienststellen sollten schneller ausgewertet werden, um noch schneller reagieren zu können. Dazu lässt das Polizeipräsidium ein "operatives Info-Board" zu Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen aufbauen. Es ist ein landesweit zusammengesetztes Gremium innerhalb der Polizei, das anhand der Analyse feststellt, wo verstärkte Präsenz und Fahndungsmaßnahmen notwendig sind, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums dazu erklärte.
Organisierte und vermummte Täter am Werk
Innenminister Redmann sagte, die Entwicklung bei Wohnungseinbrüchen bereite große Sorgen. Sie löse eine große Beeinträchtigung bei den Opfern aus, weil sie sich in der Wohnung nach der Tat nicht mehr sicher fühlten. "Die Folgen von Wohnungseinbrüchen sind viel schwerwiegender als der materielle Schaden", sagte Redmann.
Polizeipräsident Stepien schilderte, es handle sich oft um hoch organisierte und professionell agierende Täter. Sie hinterließen oft keine Spuren und agierten vermummt an leeren Wohnhäusern, so dass eine Abwehr durch Videokameras nicht funktioniere.
Wegen des Nahost-Konflikts untersagt das Land Tiertransporte in diese Region. Ein entsprechender Erlass sei an die zuständigen kommunalen Veterinärämter geschickt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Betroffen sind Transporte von Rindern, Schafen, Ziegen und Hausschweinen. Das Verbot gilt bis auf weiteres auf unbestimmte Zeit.
"Durch den aktuellen Nahost-Konflikt mit massiven Luftangriffen und Gegenangriffen ist die Sicherheitslage in den betroffenen Staaten beziehungsweise Gebieten sehr angespannt", erklärte dazu Staatssekretärin Frauke Patzke. Die Sicherheit der transportierten Tiere sei aus fachlicher Sicht nicht mehr ausreichend gewährleistet. Schon im Jahr 2022 untersagte Niedersachsen wegen des Ukraine-Kriegs Tiertransporte nach Belarus, Russland und in die Ukraine.
Untersagt sind damit Transporte nach und durch Bahrain sowie den Irak, den Iran, Israel, den Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, den Libanon, Oman, die palästinensischen Gebiete, Saudi-Arabien, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Auf diese Konten zahlte er jeweils knapp hunderttausend Euro. Im Februar sollte er diese wieder ausgezahlt bekommen. Als es dazu nicht kam, versuchte der 61-Jährige den angeblichen Finanzberater zu erreichen. Nach einem Anruf bei der Bank flog der Betrug auf.
Die als Grundlage für die regionalen Verhandlungen erzielte Bundesempfehlung sieht im Detail vor, dass die Tariflöhne zum 1. Mai dieses Jahres sowie zum 1. Januar 2027 und zum 1. Januar 2028 um jeweils 3,3 Prozent steigen. Zusätzlich ist eine Einmalzahlung im Juli dieses Jahres von 300 Euro vorgesehen. Die Laufzeit endet am 30. September 2028.
Abweichend davon sollen ungelernte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der untersten Tarifgruppe in den ersten vier Monaten einer Beschäftigung weiter in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns bezahlt werden, der seit Jahresbeginn bei 13,90 Euro je Stunde liegt. Ab dem fünften Monat soll das Entgelt dann um zehn Cent steigen.
GLFA-Präsident Hans-Benno Wichert hob am Mittwoch hervor, dass der jüngste Anstieg des Mindestlohns "erheblichen Druck auf unser gesamtes Tarifsystem" ausübe und "insbesondere Betriebe mit arbeitsintensivem Anbau von Obst, Gemüsen und Wein vor enorme, teils existenzielle Herausforderungen" stelle. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage habe die Arbeitgeberseite "einer deutlichen Lohnanpassung zugestimmt, weil wir die Leistung und das Engagement unserer Beschäftigten anerkennen und ihre steigenden Lebenshaltungskosten ernst nehmen", erklärte Wichert. Den Arbeitgebern gebe der gefundene Kompromiss nun "Planungssicherheit bis Herbst 2028".
IG-BAU-Verhandlungsführer Christian Beck erklärte, dass sich die Arbeitnehmerseite "natürlich" noch mehr gewünscht habe, das erreichte Ergebnis aber ein "guter Kompromiss" sei. "Die derzeitige Weltlage ist äußerst instabil, die Energiepreise steigen aufgrund des neuen Nahostkriegs rasant an, die Inflation wird folgen", erklärte er. "Da müssen die Beschäftigten mehr im Portemonnaie haben."
Zudem müsse die Branche "unbedingt" attraktiv für Arbeitskräfte und Facharbeiterinnen und Facharbeiter bleiben, führte Beck aus. "Schließlich muss es sich für junge Leute, die eine gute Ausbildung in der Landwirtschaft absolviert haben, lohnen, in der Branche weiterzuarbeiten."
Designerdrogen haben sich in Bayern ihren festen Platz unter den Rauschmitteln erobert. Fachleute des Landeskriminalamtes gehen davon aus, dass die Beliebtheit der leicht zugänglichen Mittel in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Darauf deuten nicht nur die blanken Zahlen, sondern auch bestimmte Entwicklungen hin, wie eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erläuterte. Doch worum genau handelt es sich bei diesen Drogen eigentlich - und wie ist die Lage im Freistaat?
Was versteht man unter Designerdrogen?
Designerdrogen werden synthetisch hergestellt und ähneln in ihrer psychoaktiven Wirkung herkömmlichen Drogen, indem sie die Wirkung etwa von Cannabis, Ecstasy oder Amphetaminen imitieren. "Jedoch achten die Hersteller akribisch darauf, dass die einzelnen Inhaltsstoffe nicht ausdrücklich verboten sind – daher das irreführende Synonym "Legal Highs" (legale Rauschmittel)", wie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erläutert.
Die Substanzmischungen werden in der Regel unter Fantasienamen zweckentfremdet als Fertigprodukte wie Badesalze, Düngerpillen oder Kräutermischungen angeboten. Oft dienen pflanzliche Grundstoffe als Träger für synthetische Substanzen. Unter den offiziellen Oberbegriff "Neue psychoaktive Stoffe (NpS)" fallen auch die sogenannten Forschungschemikalien - leicht veränderte Produkte aus der Pharmaforschung, die meist als Einzelsubstanzen konsumiert werden.
Wie gefährlich sind Designerdrogen?
"Der Konsum von NpS kann schwere Folgen nach sich ziehen: Die Symptome reichen von Übelkeit, heftigem Erbrechen, Herzrasen und Orientierungsverlust über Kreislaufversagen, Ohnmacht, Lähmungserscheinungen und Wahnvorstellungen bis hin zum Versagen der Vitalfunktionen", warnt das Bundesministerium für Gesundheit. Auch die DHS betont: "Neue psychoaktive Substanzen sind alles andere als harmlose Partydrogen."
Von den meisten NpS seien weder genaue Wirkweisen noch Langzeitfolgen ausreichend dokumentiert, ergänzen die Fachleute. "Die irreführende, fast immer unvollständige oder nicht wahrheitsgemäße Etikettierung macht viele NpS zu Hochrisiko-Drogen mit einer enormen Gefahr von Überdosierung, riskanten Wechselwirkungen bis hin zu irreversiblen Folgeschäden."
Allein im vergangenen Jahr starben in Bayern 23 Menschen offiziell an Designerdrogen, wobei bei den meisten eine Kombination mit noch mindestens einem weiteren todesursächlichen Stoff vorlag. Am Mittwoch gab das bayerische Landeskriminalamt (BLKA) zudem eine aktuelle Warnung heraus: In weniger als einem Monat habe es in Oberbayern und der Oberpfalz einen Todesfall nach dem Konsum von Vapes gegeben, die mit dem synthetischen Opioid Etodezitramid und anderen psychoaktiven Stoffen versetzt waren. Zusätzlich wurden zwei weitere Menschen auf diese Weise vergiftet, einer davon musste wiederbelebt werden.
Wie verbreitet sind Designerdrogen in Bayern?
Der Zugang zu Designerdrogen ist einfach: Sie können problemlos online bestellt werden, zudem sind sie oftmals erheblich billiger als ihre Pendants. Angesichts der Fallzahlen könne "zweifelsfrei belegt werden, dass NpS sich auf dem Rauschgiftmarkt zwischenzeitlich etabliert haben. Und es steht zu befürchten, dass die zahlreichen Derivate den klassischen Rauschgiften weiterhin Marktanteile abringen werden", schildert die BLKA-Sprecherin.
Im vergangenen Jahr registrierten die Ermittler 1.308 Verstöße, bei denen die Beteiligten unter Einfluss von NpS standen. Das entspricht laut BLKA einer Steigerung von 59 Prozent zum Vorjahr. Da der reine Konsum dieser Stoffe nicht strafbar ist, fallen die Zahlen der expliziten Verstöße gegen das eigens geschaffene NpS-Gesetz niedriger aus. Doch der Anstieg ist hier noch einmal deutlich stärker: 2025 gab es ein Plus von knapp 85 Prozent auf 273 Fälle.
Wer nimmt Designerdrogen?
"Grundsätzlich bedienen die verschiedenen Stoffgruppen der NpS völlig unterschiedliche Konsumentengruppen", erläutert das BLKA. Die NpS würden "immer häufiger als Alternative zu den klassischen Rauschgiften wahrgenommen", entsprechend hätten sich auch Marketing und Image über die letzten Jahre angepasst. Während das Angebot früher vor allem junge Menschen angesprochen habe, registrieren die Ermittler inzwischen immer mehr über 30-Jährige.
"Insbesondere bei den synthetischen Opioiden, synthetischen Cathinonen sowie LSD-Derivaten ist zu beobachten, dass zwischenzeitlich auch Personen mittleren Alters vermehrt zu diesen Substanzen greifen", schilderte die Behördensprecherin. "Gleichwohl scheinen junge Menschen – oftmals in Ermangelung eines gereiften Risikobewusstseins – zunehmend Gefallen an hochpotenten Forschungschemikalien zu finden."
In Zahlen: Von den 973 Tatverdächtigen, die 2025 im Freistaat wegen Verstößen im Zusammenhang mit NpS aufgefallen waren, waren 89 unter 21 Jahren. Die Alterskohorte der 30- bis 39-Jährigen war mit 330 Tatverdächtigen überrepräsentiert, selbst bei den 40- bis 49-Jährigen waren es noch 194 Personen. 856 männlichen Tatverdächtigen standen 117 weibliche gegenüber.
Infos des Bundesgesundheitsministeriums Broschüre der DHS zu NpS Aktuelle Warnung des Landeskriminalamtes
Die noch amtierende Klimaschutzministerin und Spitzenkandidatin, Katrin Eder, ist die neue Fraktionschefin der oppositionellen Grünen im rheinland-pfälzischen Landtag. Die 49 Jahre alte Mainzerin folgt auf Pia Schellhammer.
Die 41 Jahre alte Rheinhessin, die seit 2023 an der Spitze der Fraktion stand, wird Parlamentarische Geschäftsführerin in der Fraktion. Beide Frauen seien einstimmig gewählt worden, teilte die Fraktion nach ihrer ersten Sitzung nach der Wahl mit.
Die Grünen sind wieder mit 10 Abgeordneten in den Landtag eingezogen, künftig aber die kleinste Fraktion im Landtag und erstmals seit 15 Jahren nicht mehr in der Regierung.
Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Rheinland-Pfalz gibt es eine Überraschung an der Spitze der nun stärksten Oppositionsfraktion. Zum neuen Vorsitzenden wurde Michael Büge gewählt. Der 60-Jährige löst damit Jan Bollinger ab, der bisher der Fraktion vorstand und der die AfD als Spitzenkandidat in die Landtagswahl geführt hatte.
Die AfD hatte bei der Wahl am Sonntag ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt, sie konnte mit 19,5 Prozent das beste Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland einfahren. Angesichts der sich abzeichnenden Koalition aus CDU und SPD kommt der AfD-Fraktion demnächst die Rolle der Oppositionsführerschaft zu.
Herbe Schlappe für den Spitzenkandidaten
Für Bollinger, der auch Landeschef der AfD ist, ist die fraktionsinterne Wahl eine herbe Schlappe. Am Sonntagabend hatte der 49-Jährige aus Neuwied im Mainzer Abgeordnetenhaus noch ausgelassen mit dem AfD-Spitzenduo Alice Weidel und Tino Chrupalla gefeiert.
Bei der Wahl zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl hatte Bollinger im vergangenen Sommer trotz zweier überraschender Gegenkandidaten 71,33 Prozent der Stimmen erreicht.
Er werde das Ergebnis der fraktionsinternen Wahl als Demokrat akzeptieren und wolle sich auch in Zukunft konstruktiv in der Fraktion einbringen, sagte Bollinger. Er habe nicht erwartet, dass er als Spitzenkandidat nach diesem Wahlergebnis nicht wiedergewählt werde. Er halte das auch für erklärungsbedürftig gegenüber den Mitgliedern und Wählern der AfD, sagte Bollinger weiter.
Neuer starker Mann war mal in der CDU
Michael Büge ist seit 2017 Fraktionsgeschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion. Der 60-Jährige wechselte einst von der CDU zur AfD, für die Union war er unter anderem von 2001 bis 2011 Beigeordneter in Berlin-Neukölln, die letzten zwei Jahre dieses Zeitraums auch stellvertretender Bezirksbürgermeister.
Von 2011 bis 2013 war Büge dann Staatssekretär für Soziales und Amtschef in der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales in Berlin. In der AfD ist er inzwischen Mitglied des Kreisverbands Mainz und dort auch Vorstandsmitglied.
Nancy Aris bleibt sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Landtag wählte sie am Mittwoch für weitere fünf Jahre in diesem Amt. "In den nächsten Jahren stehen wir in der DDR-Aufarbeitung vor großen Herausforderungen: Unsere Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden weniger, viele ehrenamtlich Engagierte älter. Die Aufarbeitung erlebt einen Generationswechsel", betonte Aris.
Angespannte Finanzlage bremst Bildungsarbeit in Gedenkstätten aus
Nach den Worten der Landesbeauftragten bleibt zivilgesellschaftliches Engagement dabei unverzichtbar. Zugleich müssten staatliche Einrichtungen eine größere Verantwortung für die dauerhafte Sicherung und Vermittlung des Wissens übernehmen. "Die angespannte Haushaltslage setzt uns dabei Grenzen und bremst die immer notwendiger werdende Bildungsarbeit in den Gedenkstätten aus. Gerade Bildungsangebote für jüngere Menschen müssten jedoch dringend weiterentwickelt werden."
Die Sächsische Landesbeauftragte soll Menschen unterstützen, die in der früheren sowjetischen Besatzungszone und in der DDR politisch verfolgt wurden. Eine weitere Aufgabe besteht in der historisch-politischen Bildung. Aris soll zudem die Perspektiven der von DDR-Unrecht betroffenenMenschen in gesellschaftliche und politische Debatten einbringen.
Jahr für Jahr muss die Deutsche Bahn mehrere Millionen Euro zahlen, um illegale Graffiti von Zügen und Anlagen zu entfernen. Mit Lasern sollen jetzt die gröbsten Schmierereien in den Bahnhöfen weggeputzt werden. "Die Methode entfernt Graffiti und Verunreinigungen durch Laserimpulse, ohne die darunterliegenden Materialien zu beschädigen", sagte eine Bahnsprecherin. Eingesetzt werde auch ein autonomer Reinigungsroboter, der größere Flächen auf dem Boden putzt.
Insgesamt ist der Frühjahrsputz an mehr als 200 großen und kleinen Bahnhöfen im Südwesten geplant, darunter sind die Hauptbahnhöfe in Freiburg, Karlsruhe und Ulm sowie die Stationen in Aulendorf, Bietigheim-Bissingen und Böblingen, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd und Singen (Hohentwiel). Auch an rund 35 Bahnhöfen im Bereich der S-Bahn Stuttgart wird es laut Bahn einen großen Frühjahrsputz geben. Ziel sei es, im Frühjahr 2026 mehr als jeden vierten Bahnhof in Deutschland zu reinigen.
Vom Aufzugschacht bis zur Vitrine
Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden daher nach Bahn-Angaben im Einsatz sein, um in den kommenden Wochen Bahnsteige, Treppen und Tunnel zu reinigen und Aufzugsschächte, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen zu säubern. Die bundesweite Reinigungsaktion soll bis Ende Mai abgeschlossen werden.
Der ausgedehnte Frühjahrsputz ist Teil eines Programms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, das im Januar vorgestellt wurde. Die Bahn will auch mobile Handwerkerteams rekrutieren, die kleine Reparaturen gebündelt und schnell abarbeiten sollen.
Millionenschäden durch illegale Sprayer
Gleisanlagen, Züge und die Bahnhöfe sind nach Angaben des Unternehmens regelmäßig Ziel von Graffiti und Vandalismus. Der finanzielle Schaden allein durch Graffiti liegt laut Bahn konstant bei rund zwölf Millionen Euro pro Jahr. Hunderte von Sprayern werden Jahr für Jahr ertappt, aber viele kommen auch erfolgreich davon.
"Was den wenigsten klar ist: Auch wenn sie strafrechtlich unter das Jugendstrafrecht fallen und oft sogar ohne Strafe davonkommen, kann die DB den materiellen Schaden als zivilrechtliche Forderung über 30 Jahre im Nachhinein geltend machen", warnt die Bahn. So könnten noch Jahre später Beträge von Tausenden Euro eingefordert werden. In Extremfällen drohten im Falle einer Verurteilung bis zu zwei Jahre Gefängnis.
Auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul standen BTS am 21. März erstmals seit Oktober 2022 wieder gemeinsam auf der Bühne. Das kostenlose Open-Air-Konzert von RM, Jin, SUGA, j-hope, Jimin, V und Jung Kook verfolgten rund 100.000 Fans live vor Ort. Der Rest schaute per Livestream auf Netflix zu - und es waren viele.
18,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer weltweit schalteten für die einstündige Show ein oder sahen sie innerhalb der ersten 24 Stunden nach Konzertbeginn. Das meldete der Streamingdienst Netflix selbst. Zudem schaffte es das Comeback-Konzert der K-Pop-Supergruppe an die Spitze der wöchentlichen Netflix-Charts für nicht englischsprachige Shows, wie Netflix ebenfalls mitteilte. Das Live-Konzert schaffte es demnach in 80 Ländern in die wöchentlichen Top 10 und schnappte sich in 24 Ländern sogar den Charts-Thron.
Erstes gemeinsames Album seit sechs Jahren
Einen Tag vor dem Konzert veröffentlichten BTS ihr neues Album "Arirang" - das erste gemeinsame Studiowerk der Gruppe seit "Be" aus dem Jahr 2020. Die Mitglieder der Band hatten sich 2022 in eine Pause verabschiedet, um sich auf Solo-Projekte zu konzentrieren und ihren in Südkorea verpflichtenden Militärdienst abzuleisten.
Auf Spotify war "Arirang" das meistgestreamte Album an einem einzigen Tag im bisherigen Jahr 2026 - und zugleich das meistgestreamte K-Pop-Album in der gesamten Spotify-Geschichte. Das gab der Musikstreamingdienst am Tag des Konzerts bekannt.
Doku und große Tour folgen
Das Comeback-Konzert ist der Auftakt für eine große Welttournee von BTS, die am 9. April beginnt. Sie führt die Gruppe nach Nord- und Südamerika, Europa, Australien und in weitere asiatische Länder. Der letzte Auftritt ist bislang für den 14. März 2027 in der philippinischen Hauptstadt Manila geplant. Für Deutschland sind bislang zwei Shows angesetzt: Am 11. und 12. Juli 2026 tritt die wohl bekannteste K-Pop-Band in der Allianz Arena in München auf. Laut "New York Times" könnten die Einnahmen der Tour Schätzungen zufolge sogar die mehr als zwei Milliarden US-Dollar an Ticketverkäufen von Taylor Swifts "Eras"-Tour übertreffen.
Vor der Tour gibt es für Fans aber noch eine Doku über die Band zu sehen. Eine Woche nach "BTS The Comeback Live | Arirang" startet am 27. März auf Netflix "BTS: The Return". Der Film gewährt Einblicke hinter die Kulissen und begleitet die Band bei der Entstehung von "Arirang".
Mehr und mehr Live-Events auf Netflix
Für den Streamingdienst Netflix markierte das BTS-Konzert in Seoul einen weiteren Meilenstein, was Live-Events angeht. Weitere Highlights waren in den vergangenen Jahren der Boxkampf zwischen dem 59-jährigen ehemaligen Boxchampion Mike Tyson und Influencer Jake Paul (29). Hier schalteten 108 Millionen Netflix-Abonnentinnen und Abonnenten ein. 6,2 Millionen Augenpaare wollten zuletzt im Januar dieses Jahres sehen, wie Freeclimber Alex Honnold (40) als erster Mensch den 508 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 in Taiwan erklomm.
Der juristische Streit um den Standort Höxter der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe geht in die nächste Runde. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin hat die unterlegene Hochschule Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Minden am Oberverwaltungsgericht (OVG) mit Sitz in Münster eingelegt.
In der Vorinstanz hatte sich das Land mit seiner Rechtsauffassung in einem Eilverfahren vorläufig durchgesetzt. Die Hochschule darf demnach Studiengänge nicht wie geplant von Höxter nach Detmold oder Lemgo verlagern. Die Richter in Minden hatten entschieden, dass die Hochschule ohne ein Nutzungskonzept für den Standort Höxter gegen das Hochschulgesetz des Landes verstoße.
Die Schließung eines ganzen Standortes liege nicht im Ermessen einer Hochschule, hatte das Verwaltungsgericht argumentiert. Der Standort Höxter werde im Landeshochschulgesetz als Teil der Unilandschaft ausdrücklich genannt und könne nicht einfach komplett verlagert werden. Diese Ankündigung sei rechtswidrig gewesen.
Nicht durch Wissenschafts- und Forschungsfreiheit gedeckt
Die Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe wollte laut den eigenen Plänen die Lehre in Höxter komplett aufgegeben. Die Ankündigung hatte in der Region für Unmut gesorgt. Das Verwaltungsgericht entschied, dass diese Pläne nicht durch die Wissenschafts- und Forschungsfreiheit der Hochschule gedeckt seien. Das Land NRW als Aufsicht habe deshalb mit Blick auf die gesamte Hochschul- und Universitätslandschaft zu Recht eingegriffen.
In Thüringens Wäldern besteht derzeit frühjahrsbedingt eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Wie aus einer Übersicht der Landesforstanstalt hervorgeht, gilt die zweithöchste Warnstufe vier für hohe Gefahr vor allem in Ostthüringen, in Teilen Nordthüringens und im Raum Heldburg in Südthüringen. In den meisten anderen Regionen gilt die Warnstufe drei für mittlere Waldbrandgefahr, eine Ausnahme bilden Teile des Thüringer Waldes mit niedriger Brandgefahr (Stufe zwei).
Es gibt fünf Waldbrandwarnstufen. Bei sehr geringer und geringer Gefahr (Stufen eins und zwei) gelten keine Einschränkungen für Waldbesucher, die Warnstufe drei dient der verstärkten Information von Wanderern und Spaziergängern. Ab der Warnstufe vier können die Forstämter etwa öffentlich zugängliche Grillplätze und Feuerstellen sperren. Bei der höchsten Stufe fünf steht die Sperrung der gefährdeten Waldgebiete an.
Vertrocknete Äste und Laub können Feuer fangen
Seit dem 1. März veröffentlicht die Landesforstanstalt Thüringenforst wieder täglich Waldbrandgefahrenstufen. Das Frühjahr gilt als Jahreszeit mit erhöhter Brandgefahr, da die Waldböden dann noch mit vertrocknetem Laub, Ästen und Zweigen bedeckt sind und noch nicht überall frisches, feuchtes Grün sprießt.
In den nächsten Tagen könnte die Waldbrandgefahr in Thüringen wieder abnehmen. Nach einem Temperatursturz sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vereinzelt Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich, in den Hochlagen des Thüringer Waldes kann es zudem Schneeschauer geben.
Der Übergangsgeschäftsführer des Landgestüts Redefin, Matthias Munz, bleibt länger. Der Ende März auslaufende Vertrag werde um ein Jahr verlängert, teilte ein Sprecher des Schweriner Agrarministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Der Unternehmensberater Munz hatte die Führung des defizitären Landgestüts im August 2025 übergangsweise übernommen. Er soll für die Neuausrichtung des Betriebes sorgen. Pro Jahr fließen bisher 1,7 Millionen Euro als Zuschuss in den landeseigenen Betrieb mit rund 40 Mitarbeitern. Kritikern ist das zu viel.
Zunächst hatte Minister Till Backhaus (SPD) geplant, für das Gestüt einen privaten Betreiber zu suchen. Die denkmalgeschützte Anlage im Landkreis Ludwigslust-Parchim soll im Eigentum des Landes bleiben.
Private Partner für Tourismus
Nach längeren Diskussionen steht inzwischen fest, dass Schwerin im Kern am bisherigen Modell eines Landesbetriebes festhalten will, etwa im Bereich der Hengstzucht und der Ausbildung. Für Wirtschaftsbereiche, die stärker ausgebaut werden sollen, sollen Kooperationspartner aus der privaten Wirtschaft gesucht werden. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Diener hervor. Genannt wird dort als ein Beispiel die Reittouristik.
Die klassizistische Anlage des Landgestüts aus dem frühen 19. Jahrhundert zieht jedes Jahr Tausende Besucher an. So veranstalten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern dort Picknick-Klassikkonzerte. Der Veranstaltungskalender für 2026 unterscheide sich nicht wesentlich von jenen der Vorjahre, heißt es in der Antwort auf die Kleine Anfrage. So finden am 29. und 30. August auch wieder die Redefiner Pferdetage mit großer Hengstparade und Rahmenprogramm statt.
Israel und die USA hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.