Nachrichten aus Gelsenkirchen

Freitag, 18 September 2026

Blitzer am Montag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Montag, 21. September 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Grillostraße, Endemannstraße, Am Bachlauf, Mentzelstraße, Stickernstraße und Ekhofstraße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Einchecken, auschecken, losfahren - VHS informiert über eezy.NRW und die Mutti-App

GE. Bus- und Bahnfahren ohne Kleingeld und ohne komplizierte Tarifauswahl: Mit eezy.NRW lässt sich der öffentliche Nahverkehr unkompliziert per Smartphone nutzen. Wie das System funktioniert und wie sich die Mutti-App dafür einrichten lässt, zeigt eine Informationsveranstaltung der VHS Gelsenkirchen am Mittwoch, 30. September 2026, von 10 bis 11.30 Uhr in der aGEnda 21, Von-Oven-Straße 19.

Unter Anleitung erfahrener Mitarbeitender der BOGESTRA installieren die Teilnehmenden gemeinsam die Mutti-App, richten ein persönliches Konto ein und probieren das Ein- und Auschecken direkt vor Ort aus. Dabei wird auch erläutert, wie die Fahrt automatisch abgerechnet wird. Der Preis richtet sich bei eezy.NRW transparent nach den Luftlinienkilometern zwischen Start- und Zielhaltestelle. Weitere Themen sind die möglichen Zahlungsmethoden sowie Datenschutz und Datensicherheit. Auch für den Fall, dass einmal etwas nicht funktioniert, gibt es praktische Hinweise.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für moderne digitale Mobilitätsangebote interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein eigenes Smartphone sollte mitgebracht werden. Die Teilnahme ist entgeltfrei, eine vorherige Anmeldung auf www.vhs-gelsenkirchen.de (Kursnummer 8028C) ist erforderlich.

Bericht „Hitze und Gesundheit“: Gelsenkirchen stellt sich auf zunehmende Hitzebelastung ein - Stadt wertet Daten zur Hitzeentwicklung und gesundheitlichen Belastung aus / Hitzeaktionsplanung wird weiterentwickelt

GE. Heiße Tage und langanhaltende Hitzeperioden gehören zunehmend auch in Gelsenkirchen zum Alltag. Der jetzt vorliegende Spezialgesundheitsbericht „Hitze und Gesundheit“ des Referates Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen zeigt die Entwicklung der Hitzebelastung auf, beschreibt besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen und gibt einen Überblick über bestehende und geplante Maßnahmen zum Schutz vor gesundheitlichen Folgen von Hitze.

Extreme Hitze wird wahrscheinlicher, intensiver und länger

Die Daten, die im Bericht zusammengetragen wurden, belegen, dass die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzeereignisse in der jüngeren Vergangenheit gestiegen ist und aller Voraussicht nach weiter zunehmen wird. Hitzeperioden werden damit nicht nur häufiger, sondern können auch intensiver und länger andauernd auftreten. Besonders relevant sind dabei neben hohen Temperaturen am Tag auch sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt und der Körper sich nachts nur unzureichend erholen kann.

Seit den 2000er Jahren liegen die Jahresdurchschnittstemperaturen auch in Gelsenkirchen nahezu durchgehend über dem langfristigen Mittelwert. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Jahre mit deutlich mehr als durchschnittlich fünf heißen Tagen zu.

„Hitze ist längst nicht mehr nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens, sondern eine ernstzunehmende gesundheitliche Herausforderung. Wir müssen uns darauf einstellen, dass Hitzeperioden häufiger, intensiver und länger werden. Der Gesundheitsschutz muss deshalb ein fester Bestandteil der kommunalen Klimaanpassung sein“, erklärt Marvin Schröder, Leiter des Referates Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen.

Hitze belastet besonders Menschen in höherem Alter und mit Vorerkrankungen

Aufmerksamkeit gilt zudem Menschen, die einem besonderen Risiko durch Hitze ausgesetzt sind. Dazu gehören vor allem ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Schwangere. Auch Menschen mit wenig Geld, ohne Wohnung oder Obdach können Hitze häufig weniger gut ausweichen oder sich vor ihr schützen.

In Gelsenkirchen leben beispielsweise mehr als 55.000 Menschen im Alter von 65 Jahren und älter, darunter mehr als 15.700 Menschen ab 80 Jahren, die es besonders zu schützen gilt.

Ein Schwerpunkt bei der Hitzeaktionsplanung des Referats Gesundheit in Kooperation mit weiteren Stellen in der Verwaltung und Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft liegt derzeit auf der Entwicklung eines „Hitzeaktionsplans 65+“ für ältere Menschen. Darüber hinaus werden im Projekt „Gesundheit im Quartier (GEsiQ)“ unter anderem Unterstützungsstrukturen, ein Hitzetelefon und „kühle“ Spaziergänge in den Stadtteilen Schalke und Bulmke-Hüllen erprobt und weiterentwickelt, in denen viele hitzebetroffene ältere Menschen leben.

Hitzeschutz braucht viele Bausteine

Der Bericht zeigt zugleich: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, gesundheitlichen Folgen von Hitze entgegenzuwirken. Diese reichen von Informationen und Sensibilisierung über Vorträge, Materialien und persönliche Ansprache. Auch Handlungsempfehlungen mit Bezug zu Hitzewarnungen oder zum richtigen Kühlen eigener Räumlichkeiten können helfen bis hin zu umfangreicheren Maßnahmen in Gebäuden sowie langfristigen Veränderungen in Stadtplanung und Bauwesen.

Grundsätzlich umfasst Hitzeschutz sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch langfristige Anpassungen. In Gelsenkirchen gibt es bereits unter anderem Informationskampagnen, zielgruppenspezifische Angebote, Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen sowie Maßnahmen zum Ausbau und zur Optimierung von Stadtgrün. Auch Begrünung, Baumbestand, Entsiegelung und temporäre Maßnahmen wie Pergolabänke spielen eine grundlegende Rolle bei der Hitzeanpassung der Stadt.

Bericht als Grundlage für die weitere Arbeit

Der Spezialgesundheitsbericht versteht sich damit nicht als Abschluss, sondern als wichtige Grundlage für die weitere Arbeit am gesundheitsbezogenen Hitzeschutz in Gelsenkirchen. Er macht bestehende Belastungen sichtbar, zeigt bereits umgesetzte Maßnahmen auf und benennt Entwicklungspotenziale.

Der vollständige Berichte steht unter dem Navigationspunkt „Gesundheitskonferenz“ unter www.gelsenkirchen.de/gesundheit zum Abruf bereit.

Donnerstag, 17 September 2026

Erinnerung an die Opfer der Deportation der Gelsenkirchener Sinti und Roma nach Auschwitz im Jahr 1943 - Einladung zur Gedenkveranstaltung am Dienstag, 22. September, 17 Uhr
Erinnerung an die Opfer der Deportation der Gelsenkirchener Sinti und Roma nach Auschwitz im Jahr 1943 - Einladung zur Gedenkveranstaltung am Dienstag, 22. September, 17 Uhr

GE. Seit 2023 lädt die Stadt Gelsenkirchen jährlich zu einer Gedenkveranstaltung ein, um an die Opfer der Deportation der Gelsenkirchener Sinti und Roma nach Auschwitz zu erinnern – so auch in diesem Jahr. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landesverband Deutscher Sinti NRW e.V. Gelsenkirchen durchgeführt.

Das Gedenken findet statt am

Dienstag, 22. September 2025, um 17 Uhr
auf dem Rosa-Böhmer-Platz in Gelsenkirchen.

Rosa Böhmer, die Namensgeberin des Platzes gegenüber des Hans-Sachs-Hauses, wurde in Gelsenkirchen-Schalke geboren. Am 22. September wäre sie 83 Jahre alt geworden. Ihre Familie gehörte zur Minderheit der Sinti. Sie lebten auf engstem Raum und in dürftigen Verhältnissen, unter ständiger Kontrolle. Ihr Vater Karl Böhmer starb am 9. Dezember 1941 im Konzentrationslager Niederhagen-Wewelsburg.

Am 10. März 1943 wurde Rosa Böhmer mit ihrer Mutter und ihren acht Geschwistern abgeholt und mit einem Sammeltransport von insgesamt 66 Personen – Männer, Frauen und Kinder – nach Auschwitz deportiert. Nur zwei Menschen dieses Transports überlebten.
Die neunjährige Rosa Böhmer starb am 13. August 1943. Niemand aus ihrer Familie hat überlebt.

Rosa Böhmers Geschichte steht stellvertretend für das Schicksal der Sinti und Roma in Europa, unter ihnen über 300 Menschen aus Gelsenkirchen, die unter dem Rassenwahn der Nationalsozialisten litten. Hunderttausende wurden deportiert, bis zu einer halben Million Angehörige dieser Minderheit wurden in Vernichtungslagern ermordet.

Die Gelsenkirchener Öffentlichkeit ist herzlich zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung eingeladen.

An Rosa-Böhmer erinnert seit 2020 der Rosa-Böhmer-Platz in Gelsenkirchen. Über ihr Schicksal und das ihrer Familie informiert eine Erinnerungsorte-Tafel des ISG.

Fotos sind angefügt.

TalenteTag Gelsenkirchen - Medieneinladung zur Veranstaltung am Donnertag, 24. September

GE. Eine zukunftsfähige Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte. In zahlreichen Branchen ist es jedoch schwierig, geeignete Auszubildende zu finden. Gleichzeitig fehlt vielen Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Talente zu testen und herauszufinden, welche Berufsbilder zu ihnen passen könnten.

Genau da setzt der TalenteTag an. Die Stadt Gelsenkirchen organisiert am 24. September bereits die fünfte Ausgabe der Veranstaltung, dieses Jahr jedoch zum ersten Mal gemeinsam mit der Kolping Bildung Deutschland gGmbH. Das städtische Format wurde konzeptionell erweitert und hat nun einen stärkeren Fokus auf der Nachhaltigkeit der auf dem TalenteTag entstehenden Kontakte.

Im Rahmen eines Berufsparcours können potenzielle Nachwuchskräfte der Jahrgangsstufen 9 und 10 mehrerer Gelsenkirchener Schulen sich ausprobieren und verschiedene Ausbildungsbetriebe kennenlernen. Die Unternehmen stellen den jungen Menschen wiederum kleine Challenges aus dem Arbeitsalltag und haben gleichzeitig die Gelegenheit, direkt und kostenfrei Kontakte zu vielversprechenden lokalen Talenten zu knüpfen.

Die Veranstaltung beginnt am

Donnerstag, 24. September 2026, um 9 Uhr
und endet um 15:30 Uhr
im Sportzentrum Schürenkamp,
Grenzstraße 1, 45881 Gelsenkirchen.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und sich von den Berufsbildern und Ausbildungsbetrieben des Berufsparcours einen Eindruck zu verschaffen.

Für Fragen der Medien stehen während der Veranstaltung Susanne Becker (Gesamtprojektleitung, Stadt Gelsenkirchen, Referat Wirtschaftsförderung), Jennifer Hofer (Kolping Bildung Deutschland gGmbH) und Anna Konrad (Kommunales Bildungsbüro der Stadt Gelsenkirchen) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Gesundheitstage 2026 für Jugendliche zum Mitmachen - Messetage und Fachtag zur Suchtprävention in Gelsenkirchen

GE. Egal ob krummer Rücken, mentale Gesundheit oder Ernährung: Gesundheit geht uns alle an. Da selbst Jugendliche und junge Erwachsene sich davon nicht freisprechen können und sich gerne selber informieren, kamen die Gesundheitstage 2026 in Gelsenkirchen gerade recht.

Diese Woche fanden die Messetage für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe im Bürgerforum des Hans-Sachs-Hauses von Dienstag, 15. September 2026, bis Donnerstag, 17. September 2026 statt. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Gesundheit“. Die Jugendlichen wurden mit einem interaktiven Angebot zum Mitdenken und Mitmachen eingeladen.

Schülerinnen und Schüler hatten bei der Messe die Möglichkeit, sich an einer Vielzahl von Info-Ständen selbstständig über unterschiedliche Aspekte von Gesundheit zu informieren. Ziel war es, ohne „pädagogischen Zeigefinger“ Wissen, Einstellungen und Verhalten zu reflektieren – etwa im Umgang mit Substanzen oder gesundheitsschädlichem Verhalten.

Dabei ging es an abwechslungsreichen Info-Ständen um Fragestellungen wie beispielsweise: Wieviel Alkohol ist wo drin? Gibt es „gesundes“ und „ungesundes“ Rauchen, welche Inhaltsstoffe sind in einer Zigarette? Worin ist eigentlich überall Zucker enthalten, und wieviel ist gut für mich? Was kann ich gegen Stress machen? Darüber hinaus gab es noch Fitnesschecks, Orte zum Entspannen und noch vieles mehr.

Geplant wurden die Gesundheitstage von dem Referat Kinder, Jugend und Familien und dem Referat Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen, der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Sucht-Jugend-Kommunikation gGmbH sowie der Selbsthilfe Kontaktstelle des PariSozial in Gelsenkirchen. Umgesetzt wurden die Messetage und der Fachtag gemeinsam mit weiteren städtischen und freien Trägern aus Gelsenkirchen – als Teil der langjährigen, erfolgreichen Präventionsarbeit in der Stadt. Die Gesundheitstage fanden im Rahmen von „100% (Er)Leben – Kampagne zur Suchtvorbeugung in Gelsenkirchen“ statt und setzen auf Aufklärung und Prävention.

Den Abschluss der Gesundheitstage bildet ein Fachtag am Montag, 2. November 2026, im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Unter dem Titel „Aktuelle Herausforderungen für die Kinder- und Jugendgesundheit“ richtet sich das Angebot an pädagogische Fachkräfte. Informiert wird über aktuelle Entwicklungen, Handlungsansätze und Netzwerke, um die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen in Gelsenkirchen weiter zu stärken.

Kontakt für Rückfragen: Christiane Neureiter Tel.: 0209/169-9326 E-Mail: christiane.neureiter@gelsenkirchen.de

Uniper bietet Werksbesichtigungen in Scholven an - Bebauungsplan Nr. 446 „Gewerbe- und Industriepark Scholven“

GE. Scholven steht seit über 100 Jahren für Energie und Industrie. Diese Rolle bleibt bestehen, aber sie verändert sich. Alte Kraftwerksstrukturen werden zurückgebaut, neue Projekte entstehen, und Flächen, die lange für die Kohleverstromung genutzt wurden, sollen künftig neue Aufgaben übernehmen.

Aktuell wird von der Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit der Müller BBM und Uniper der Bebauungsplan Nr. 446 „Gewerbe- und Industriepark Scholven“ erstellt. Die öffentliche Auslage hat bereits im Juni und Juli des Jahres stattgefunden. Nun besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich das Kraftwerksgelände beim Tag der offenen Tür im Kraftwerk Scholven am 8. Oktober 2026 anzuschauen.

Dazu ist eine persönliche Anmeldung notwendig, die über die Internetseite von uniper möglich ist. Auf der Seite unten findet sich ein Punkt Anmeldungen. Hier kann einer von drei Terminen, solange freie Plätz vorhanden sind, gewählt werden.

Für Uniper ist der Bebauungsplan ein wichtiger Rahmen für die Zukunft des Standorts. Er hilft dabei, Rückbau, bestehende Infrastruktur, neue Nutzungsmöglichkeiten und mögliche Transformationsprojekte zusammenzudenken. Denn die Entwicklung Scholvens besteht nicht aus einem einzelnen Projekt, sondern aus vielen Schritten, die ineinandergreifen: Flächen werden frei, vorhandene Netze und industrielle Anbindungen bleiben ein Vorteil, und neue gewerbliche oder industrielle Nutzungen können vorbereitet werden.

Dachfenster im Hans-Sachs-Haus werden ausgetauscht - Stadt- und Touristinformation bleibt wegen der Bauarbeiten am Dienstag geschlossen

GE. Im Hans-Sachs-Haus werden am Dienstag, 22. September 2026, Dachfenster ausgetauscht. An diesem Tag muss der darunter liegende Bereich gesperrt werden, um Gefahren für Dritte zu vermeiden. Davon betroffen ist der Zugangsbereich zur Stadt- und Touristinformation.

Das Angebot bleibt daher für den Publikumsverkehr an diesem Tag geschlossen. Ab Mittwoch steht der volle Service wieder zur Verfügung.

Sprechstunden des Kommunalen Ordnungsdienstes - Terminübersicht vom 21. bis 25. September

GE. „Wir – für mehr Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt, weil es eben UNSERE STADT ist“. Nach diesem Motto arbeitet der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) für und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Sie haben die Möglichkeit, aktuelle Anliegen und Anregungen oder auch Beschwerden, beispielsweise über laute, störende Personengruppen oder zugeparkte Gehwege, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besprechen. Der KOD geht den Hinweisen unmittelbar selbst nach oder leitet diese an die zuständige Verwaltungsstelle weiter.

Die Sprechstunden werden in der Zeit vom 21. August bis 25. September an folgenden Tagen und Orten angeboten:

Horst, Bezirksdienststelle West, Harthorststraße 6a

• Montag, 21. September, 14:30-15:30 Uhr
• Dienstag. 22. September, 17-18 Uhr
• Donnerstag. 24. September, 11-12 Uhr

Buer, Bezirksdienststelle Nord, Rottmannsiepe 5 (2.0G)

• Montag.21. September, 15-16 Uhr
• Mittwoch, 23. September, 11-12 Uhr
• Freitag. 25. September, 9-10 Uhr

Bismarck, Bezirksdienststelle Mitte; Paulstraße 4

• Montag 21. September, 15-16 Uhr
• Dienstag. 22. September, 17-18-Uhr
• Donnerstag. 24. September, 14-15 Uhr

Ückendorf, IPA-Sprechstunde, Ückendorfer Straße 138

• Mittwoch, 23. September, 15 -16 Uhr

Schalke Nord, Stadtteilbüro Henry's, Kurt-Schumacher-Straße 154

• Freitag: 25. September, 10-12 Uhr

Blitzer am Freitag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Freitag, 18. September 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Emmastraße, Hermann-Löns-Straße, Kanzlerstraße, Hugostraße, Neustraße und Bottroper Straße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Mittwoch, 16 September 2026

Bau eines geschützten Radfahrstreifens beginnt - Hiberniastraße erhält eine „Protected Bike Lane“
Bau eines geschützten Radfahrstreifens beginnt - Hiberniastraße erhält eine „Protected Bike Lane“

GE. Die Hiberniastraße ist eine wichtige Verbindung im Gelsenkirchener Radverkehrsnetz. Damit Radfahrende dort künftig sicherer und komfortabler unterwegs sein können, baut die Stadt Gelsenkirchen einen durchgängig geschützten Radfahrstreifen, eine sogenannte „Protected Bike Lane“. Die Arbeiten haben heute offiziell begonnen.

Die neue Radverkehrsanlage wird in den bestehenden Straßenquerschnitt integriert. Radfahrende bleiben damit auf der Fahrbahn, werden vom motorisierten Verkehr jedoch durch einen baulich erhöhten Sicherheitstrennstreifen getrennt.

„Wir schaffen hier eine deutlich höhere Sicherheit für Radfahrende“, sagt Stadtbaurat Christof Heidenreich. „Der geschützte Radfahrstreifen beginnt an der Rotthauser Straße und wird bis zur Ringstraße geführt. Dort besteht der Anschluss an den Radfahrstreifen an der Wildenbruchstraße. Damit können beispielsweise die Schülerinnen und Schüler der neuen Gesamtschule an der Europastraße ihre Schule künftig sicher mit dem Fahrrad erreichen.“

Geschützte Radfahrstreifen auf beiden Seiten

Auf beiden Seiten der Hiberniastraße entstehen Radfahrstreifen mit einer Breite von 2 bis 2,5 Metern. Die Radfahrstreifen werden innerhalb der bestehenden Kfz-Fahrbahn angelegt, sodass die vorhandenen Bordsteinanlagen erhalten bleiben können.
Zum Schutz vor dem motorisierten Verkehr werden die Radfahrstreifen durch ein 75 Zentimeter breites Flachbord baulich von der Fahrbahn getrennt.
Auch die angrenzenden Kreuzungsbereiche werden angepasst und die Radverkehrsführung dort sicherer und komfortabler gestaltet.

Hiberniastraße / Rotthauser Straße

Der Ausbau beginnt am Knotenpunkt Hiberniastraße / Rotthauser Straße. Die bereits vorhandene Radverkehrsführung im Bereich des Knotenpunktes wird fortgeführt. Der geschützte Radfahrstreifen verläuft nördlich der Parkflächen und der Parallelfahrbahn.
Dafür wird die bestehende Grünfläche in diesem Bereich verkleinert und ein Teil der Parkflächen entfällt. An anderer Stelle wird die Grünfläche vergrößert und es werden neue Bäume gepflanzt.

Hiberniastraße / Feldhofstraße

Am Knotenpunkt Hiberniastraße / Feldhofstraße entstehen zusätzliche Radfurten, die eine sichere Querung ermöglichen. Für den Radverkehr werden eigene Signale und Taster installiert. Gleichzeitig wird der Knotenpunkt barrierefrei ausgebaut.

Die Parkflächen zwischen Feldhofstraße und Bokermühlstraße werden nach Norden verlegt. Dadurch kann der geschützte Radfahrstreifen zwischen Gehweg und Parkflächen geführt werden. Die Grundstückszufahrten bleiben weiterhin ausreichend zugänglich.

Hiberniastraße / Bokermühlstraße

Am Knotenpunkt Hiberniastraße / Bokermühlstraße wird der Radverkehr in der Bokermühlstraße über das Hochbord geführt. Auf der westlichen Seite entsteht ein gemeinsamer Geh- und Radweg, sodass der Radverkehr dort vom Kfz-Verkehr getrennt geführt werden kann.
Radfahrende aus der Bokermühlstraße werden über den Fußgängerüberweg entlang der Hiberniastraße geführt. Wer von der Hiberniastraße aus westlicher Richtung in die Bokermühlstraße abbiegen möchte, erhält einen Grünpfeil für den Radverkehr. Damit ist das Abbiegen auch bei Rot möglich, sofern zuvor angehalten wurde.

Hiberniastraße / Husemannstraße

Am Knotenpunkt Hiberniastraße / Husemannstraße werden zusätzliche Signale und Taster für den Radverkehr installiert. Für rechtsabbiegende Radfahrende sind ebenfalls Grünpfeile vorgesehen. Dadurch sollen unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Die vorhandenen Signalmasten und taktilen Elemente bleiben erhalten.

Husemannstraße / Dickampstraße

Die neue Radverkehrsführung entlang der Husemannstraße beginnt am Knotenpunkt Husemannstraße / Dickampstraße.
Auf der westlichen Seite wird die äußere Fahrspur künftig als geschützter Radfahrstreifen genutzt. Auf der östlichen Seite geht der geschützte Radfahrstreifen in einen Schutzstreifen über.

Hiberniastraße / ZOB

Am Knotenpunkt Hiberniastraße / ZOB können Radfahrende die südliche Seite ohne Signalisierung passieren. Im nördlichen Bereich muss der Kfz-Verkehr die Radverkehrsfurt queren, um in Richtung Husemannstraße zu fahren.

Um Konflikte zwischen Kfz- und Radverkehr zu vermeiden, werden beide Verkehrsarten über getrennte Ampelphasen geführt. Der Radverkehr wird mithilfe von Detektoren bereits vor dem Signal erfasst. So können die Wartezeiten für Radfahrende möglichst kurz gehalten werden.

Hiberniastraße / Ringstraße

Die Ausbauplanung endet am Knotenpunkt Hiberniastraße / Ringstraße. Im südlichen Bereich wird der Aufstellbereich für den Fuß- und Radverkehr vergrößert.

An der Querung der Ringstraße wird der Radverkehr über einen Fußgängerüberweg geführt. Auch hier erfassen Sensoren die Radfahrenden bereits im Vorfeld und fordern bei Bedarf die Grünphase an.

Busverkehr bleibt beschleunigt

Die bestehende ÖPNV-Beschleunigung für die Buslinie 381 auf der Hiberniastraße bleibt auch nach dem Umbau erhalten. Die Stadt Gelsenkirchen geht davon aus, dass der Verkehr an allen betroffenen Knotenpunkten auch künftig leistungsfähig abgewickelt werden kann.

Weitere Informationen zur „Protected Bike Lane“ gibt es hier: https://www.gelsenkirchen.de/de/Infrastruktur/Verkehr/Radverkehr/Hiberniastrasse.aspx

Abschluss der Machbarkeitsstudie zur Feuerwache an der Wildenbruchstraße - Machbarkeitsstudie zeigt mögliche Lösung für Standort auf
Abschluss der Machbarkeitsstudie zur Feuerwache an der Wildenbruchstraße - Machbarkeitsstudie zeigt mögliche Lösung für Standort auf

GE. Die Stadt Gelsenkirchen treibt die Zukunft der Feuer- und Rettungswache 1 voran: Für den Standort an der Wildenbruchstraße 50 liegt nun eine umfassende Machbarkeitsstudie vor. Sie zeigt auf, wie ein moderner Neubau aussehen könnte. Die Pläne sind in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bauen und Liegenschaften vorgestellt worden. Einen entsprechenden Planungsbeschluss wird dann der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung treffen.

Die Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH (GE) soll mit der Vorbereitung des Rückbaus des Bestandsgebäudes sowie der Planung einer Feuerwache inklusive der Fahrzeughallen und Nebenräume auf dem Grundstück an der Wildenbruchstraße 50 beauftragt werden.

Hintergrund ist der Zustand der bestehenden Gebäude der Feuerwache 1. Diese gelten als baulich überaltert, funktional zergliedert und teilweise schadstoffbelastet. Eine Sanierung im laufenden Betrieb wird als nicht sinnvoll eingeschätzt. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie mögliche Lösungsansätze, darunter auch einen vollständigen Neubau. Erarbeitet wurde die Untersuchung vom Büro Dasch Zürn + Partner.

Kompakten Neubau vorgeschlagen

Im Ergebnis empfiehlt die Machbarkeitsstudie eine kompakte, flächenoptimierte Bauform, die eine effiziente Nutzung des Grundstücks sowie neue Flächen für eine zusätzliche Quartiersnutzung ermölichet. Zugleich stellt die Studie die deutliche Verbesserung der Abläufe von Feuerwehr und Rettungsdienst in Aussicht.

Der vorgestellte Entwurf sieht einen klar strukturierten Baukörper mit einer Nutzfläche von rund 5.400 Quadratmetern vor. Darin könnten künftig Einsatzdienst, Rettungswache, Fahrzeughallen, Werkstätten sowie Schulungs- und Verwaltungsbereiche gebündelt werden.

Besonderes Augenmerk liegt auf funktionalen Abläufen: kurze Wege, eine konsequente Trennung von sauberen und kontaminierten Bereichen sowie optimierte Prozesse für Ausrücken und Rückkehr sollen die Einsatzfähigkeit erhöhen.

Bedeutung für das Quartier

Auch städtebaulich spielt das Projekt eine wichtige Rolle. Das Umfeld der Wildenbruchstraße ist durch eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe geprägt. In direkter Nachbarschaft befinden sich eine Polizeiwache sowie eine geplante Grundschule. Zudem ist der Standort gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Die Studie zeigt damit nicht nur eine bauliche Lösung, sondern ordnet den möglichen Neubau auch in die Entwicklung des Quartiers ein.

Entscheidung steht noch aus

Ob und in welcher Form der Neubau tatsächlich realisiert wird, ist derzeit noch offen. Die Machbarkeitsstudie dient als Grundlage für die weiteren politischen Beratungen, Entscheidungen und die Vergabe an qualifizierte Planer. Das vorgestellte Konzept zeigt, wie eine zukunftsfähige Feuer- und Rettungswache in Bulmke aussehen könnte.

Visualisierung Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH mit der Campus GmbH - Bauten für Bildung und Sport

Machbarkeitsstudie: Moderne Vierfeldsportanlage in Gelsenkirchen-Buer geplant - Flexibel nutzbar, barrierefrei, städtebaulich integriert und nachhaltig gebaut
Machbarkeitsstudie: Moderne Vierfeldsportanlage in Gelsenkirchen-Buer geplant - Flexibel nutzbar, barrierefrei, städtebaulich integriert und nachhaltig gebaut

GE. Auf dem gemeinsamen Campus des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums (AvD) und des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) in Gelsenkirchen-Buer wird bis zum Frühjahr 20230 eine moderne Vierfeldsporthalle mit flexiblen Trennwänden entstehen. Diese soll sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport nutzbar sein. Die entsprechenden Pläne sind gestern im Ausschuss für Bauen und Liegenschaften beraten worden, ein Planungs- und Baubeschluss wird in der nächsten Sitzung des Rates der Stadt gefasst.

Doch nicht nur das. Eine im Auftrag der Stadt von der Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH erstellte Machbarkeitsstudie skizziert eine Sporthalle, die zudem barrierefrei zugänglich, städtebaulich gut eingebunden und nachhaltig gebaut ist. Um eine Nutzung sowohl für die gestiegenen Bedarfe des Schul- als auch des Vereinssports zu ermöglichen, ist laut Studie eine Vierfeldsporthalle nötig. Die einzelnen Hallenteile sollen dabei möglichst flexibel nutzbar sein.

Insgesamt werden die verschiedenen Flächen der Sporthalle rund 2.800 Quadratmeter groß sein. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei erschlossen, ein Aufzug verbindet die verschiedenen Ebenen. Die Wege auf dem Campus sollen so angelegt sein, dass der Haupteingang zum Schulgelände orientiert ist. So wird die Halle auf kurzen Wegen erreichbar sein.

Damit die große Sporthalle städtebaulich gut integriert und nicht dominant erscheint, wird ein Teil der Halle in das Gelände eingegraben, also unterirdisch angelegt. So wird das Gebäude oberirdisch nur eingeschossig sein. Diese Lösung verbindet die notwendige Hallenkapazität mit einer guten städtebaulichen Einbindung. Gleichzeitig ermöglicht es die kompakte Bauweise, die Funktions- und Zuschauerbereiche wirtschaftlich anzuordnen, um Betriebs-, Wartungs- und Energiekosten möglichst niedrig zu halten.

Mit dem Neubau der Sporthalle soll nicht nur ein neues Gebäude entstehen. Die Machbarkeitsstudie betrachtet den gesamten MPG-/AvD-Campus. Sie sieht vor, die Außenanlagen wie das Basketballfeld und die Laufbahnanlagen neu zu ordnen, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Bei der Planung spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Vorgesehen ist eine sogenannte Holz-Beton-Hybridkonstruktion: Das Untergeschoss soll aus Stahlbeton entstehen, während der oberirdische Hallenbau überwiegend in Holzsystembauweise mit vorgefertigten Elementen errichtet werden soll.

Holz als nachwachsender Baustoff soll dabei helfen, klimaschädliche Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und zugleich eine möglichst effiziente Bauweise zu ermöglichen. Zum Nachhaltigkeitskonzept gehören zudem Photovoltaikanlagen, begrünte Dachflächen, ein nachhaltiges Regenwassermanagement sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen und eine energieeffiziente Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Ziel ist es, die Sporthalle nach dem Silberstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zu errichten.

Für das Gesamtprojekt werden rund 26 Millionen Euro veranschlagt. In dieser Kostenschätzung sind unter anderem Planung, Hallenneubau, Außenanlagen und Ausstattung, Baunebenkosten sowie der Abriss des bestehenden Gebäudes enthalten. Auch Baukostensteigerungen und projektspezifische Risiken wurden berücksichtigt. Die Stadt prüft Fördermöglichkeiten nach dem Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 des Landes Nordrhein-Westfalen.

Visualisierung Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH mit der Campus GmbH - Bauten für Bildung und Sport

Nora Schramm ist Writer in Residence Gelsenkirchen 2026 - Anmelden für Schreibwerkstätten im September und Oktober
Nora Schramm ist Writer in Residence Gelsenkirchen 2026 - Anmelden für Schreibwerkstätten im September und Oktober

GE. Seit Anfang September ist Gelsenkirchens neue Writer in Residence in unserer Stadt: Die 33-jährige Autorin Nora Schramm lebt und arbeitet hier auf Einladung der Stadt Gelsenkirchen mit Unterstützung der Gelsenwasser-Stiftung bis Ende November und wohnt in einer Wohnung, die von der Stadterneuerungsgesellschaft (SEG) mietfrei zur Verfügung gestellt wird. In der Auftaktlesung am vergangenen Dienstag stellte Nora Schramm sich und ihre Pläne vor und las aus ihrem Debütroman „Hohle Räume“.

„Ich habe mich auf das Stipendium beworben, weil ich in Ruhe an meinem neuen Text arbeiten wollte - jetzt merke ich, wie viel hier los ist, wie viel es zu entdecken gibt“, so Schramm. „Das mit der Ruhe hat bisher also nicht so gut geklappt, dafür bin ich wirklich begeistert von der Bewegung, der Energie, die zu spüren ist. Es gibt hier ein Gefühl des Freiraums – zwischenmenschlich, kulturell, architektonisch – das beflügelt mich gerade sehr.“
Die Arbeit an ihrem neuen Roman wird Nora Schramm in Gelsenkirchen hauptsächlich beschäftigen. Welche ihre Pläne sie verwirklichen konnte, wird sie kurz vor Ende ihrer Residenzzeit in der Abschlusslesung am 24. November in der werkstatt in Gelsenkirchen-Buer verraten.

Schreibwerkstätten im September und Oktober

In zwei Schreibwerkstätten können sich die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener darüber hinaus mit Nora Schramm zum Kreativen Schreiben treffen. Für die offene Schreibwerkstatt am Sonntag, 20. September, sind noch wenige Plätze frei. Sie richtet sich sowohl an Menschen mit Schreiberfahrung als auch an solche ohne Vorkenntnisse und findet von 14 bis 18 Uhr in der Rosamunde (Bochumer Straße 117) statt.
Am Sonntag, 11. Oktober, ebenfalls von 14 bis 18 Uhr, dreht sich in der Textwerkstatt dann alles um literarische Miniaturen: Gedichte, Dialoge, Beobachtungen oder andere Texte von maximal einer halben Seite Länge. Die Texte bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit in den Fürstenbergraum in der Vorburg Schloss Horst (Turfstraße 21) oder senden sie im Vorfeld bereits ein.

Die Teilnahme an den Werkstätten kostet jeweils 10 Euro, ermäßigt 5 Euro (zahlbar vor Ort). Eine Anmeldung ist erforderlich: telefonisch unter 0209 169-9209 oder per Mail an referat.kultur@gelsenkirchen.de.

Weitere Informationen unter www.gelsenkirchen.de/literaturstipendium

Über Nora Schramm

Geboren 1993 und aufgewachsen in der Südpfalz studierte Nora Schramm zunächst Moderne Fremdsprachen, Kulturen und Wirtschaft in Gießen sowie San José (Costa Rica) und anschließend Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Verschiedene Stationen führten sie nach Lateinamerika, dazu kamen Residenzen in Berlin, im Künstlerdorf Schöppingen und in Baden-Baden. Derzeit lebt und arbeitet sie in Köln.
Ihre Arbeit wurde mehrfach gefördert, u.a. durch das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen- Ponto-Stiftung, ein Stipendium des Berliner Senats sowie das Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln. Für ihre Lyrik erhielt sie 2022 den Preis des Textstreich-Wettbewerbs für neue Lyrik. Ihr Debütroman „Hohle Räume“ erschien im März 2024 bei Matthes und Seitz Berlin und wurde mit dem Kranichsteiner Literaturförderpreis sowie dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Im Januar 2026 erschien ihr Lyrikdebüt, das Langgedicht „die erlöschung“ bei der Parasitenpresse in der Lyrikedition Rheinland.

Sechste erfolgreiche Zusammenarbeit

„Mit dem Literaturstipendium Writer in Residence wollen wir uns bewusst von Stadtschreiber-Stipendien unterscheiden“, so Andrea Lamest, Leiterin des Referats Kultur der Stadt Gelsenkirchen. „Wir bieten Zeit und Raum für die freie Arbeit und schaffen Gelegenheiten für den künstlerischen Austausch mit Stadtgesellschaft und Freier Szene.“

„Wir trauen es Gelsenkirchen zu, sich als Ort und Erfahrung in die Arbeit von Nora Schramm einzuschreiben, und sind sehr auf die entstehenden Arbeiten gespannt“, so Dr. Bärbel Kerkhoff, Geschäftsführerin der GELSENWASSER-Stiftung gGmbH. „Wir freuen uns, nicht nur in die Arbeit von drei Monaten zu investieren, sondern eine Multiplikatorin für das Leben in Gelsenkirchen zu gewinnen.“

„Es gibt im Kreativquartier Ückendorf und in Gelsenkirchen noch viele spannende Orte und Menschen zu entdecken. Und wie ich von Nora Schramm gehört habe, ist sie schon mit einigen Menschen in Kontakt getreten“, so Tobias Clermont, Geschäftsführer der SEG. „Ebenso ist das Quartier neugierig auf die neue Writer in Residence, so dass wir uns auf neue, gegenseitige Impulse freuen.“

Nach Carola Gruber, Gabriel Wolkenfeld, Tim Holland, Lina Thiede und Sophia Merwald ist Nora Schramm die sechste Writer in Residence Gelsenkirchen. Die Stadt Gelsenkirchen vergibt das Literaturstipendium jährlich in Kooperation mit der GELSENWASSER-Stiftung und der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG).

Weitere Informationen unter www.gelsenkirchen.de/literaturstipendium

Hinweis an die Redaktionen: Bildmaterial ist beigefügt. Das Gruppenbild zeigt von links nach rechts: Dr. Bärbel Kerkhoff, Nora Schramm, Andrea Lamest und Tobias Clermont. Bildnachweis: Bettina Steinacker.

Gemeinsam Ückendorf-Nord gestalten: Einladung zum Stadtteilmarkt - Stand der vorbereitenden Untersuchungen für neues Sanierungsgebiet Ückendorf-Nord wird am 22. September vorgestellt

GE. Im Stadterneuerungsgebiet Bochumer Straße in Ückendorf sind in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen umgesetzt worden, die zu einer deutlichen Aufwertung des Quartiers geführt haben: angefangen von der Sanierung zahlreicher Gebäude über die Etablierung eines breiten kulturellen und gastronomischen Angebotes bis hin zu einem umfassenden Umbau des Straßenraums.

Nun prüft die Stadt derzeit, inwieweit dieser Ansatz auch auf weitere Teile von Ückendorf-Nord ausgedehnt werden und der Bereich entlang der Bergmannstraße bis zur Ückendorfer Straße und weiter bis zur Straße „Am Luftschacht“ ebenfalls zum Sanierungsgebiet werden kann.

Hierzu läuft seit Anfang des Jahres im Rahmen einer so genannten Vorbereitenden Untersuchung (VU) eine Bestandsaufnahme des Baubestandes vor Ort. Die VU erhebt die baulichen Missstände und den Sanierungsbedarf vor Ort. Eine Gebäudeerhebung hat bereits stattgefunden, und Eigentümerinnen und Eigentümer, Mietende und Gewerbetreibende in Ückendorf-Nord wurden zunächst mithilfe von Online-Fragebögen zum Zustand der Immobilien befragt.

Zeitgleich zur VU werden derzeit im Rahmen eines Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) konkrete Maßnahmen zur Aufwertung und Verbesserung des Quartiers und der Nachbarschaft diskutiert und erarbeitet.

Die vorbereitenden Untersuchungen für Ückendorf-Nord werden voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Unterstützt wird die Stadt bei der Durchführung von den beiden Büros STADTRAUMKONZEPT GmbH aus Dortmund und STADTGUUT aus Bochum.

Beim Stadtteilmarkt Ückendorf-Nord werden die VU sowie der aktuelle Stand der Untersuchungen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Interessierte und vor allem die Menschen aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, sich mit konkreten Anregungen und Ideen in den Prozess einzubringen. Der Stadtteilmarkt Ückendorf-Nord dient der gemeinsamen Herausarbeitung von Handlungsbedarfen in den Nachbarschaften und im Quartier und zeigt auf, welche Maßnahmen dafür umgesetzt werden sollen.

Er findet statt am:

Dienstag, 22. September, von 17-20 Uhr in der
Kalten Halle, Bochumer Straße 134

Da in der Kalten Halle derzeit noch letzte Bauarbeiten stattfinden, wird um passendes Schuhwerk und Bekleidung gebeten. Weitere Infos zur VU, zum Gesamtprozess Ückendorf-Nord sowie eine Anmeldung zum Stadtteilmarkt (nicht notwendig, aber zu besseren Planung erwünscht) unter: mitmachen.gelsenkirchen.de/ueckendorf-nord

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind ebenfalls herzlich willkommen.

Anhang: Gebietskarte Ückendorf-Nord

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Olympia-Feeling für zu Hause - Stadt verschenkt am Freitag Flaggen und Banner
Olympia-Feeling für zu Hause - Stadt verschenkt am Freitag Flaggen und Banner

GE. Mehr als 74 Prozent der Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener haben sich beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 für die Durchführung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2032/36/40 in Gelsenkirchen entschieden. Damit wurde die erste Hürde auf dem Weg zu Olympia in Gelsenkirchen genommen.

In der gemeinsamen Olympia-Bewerbung „KölnRheinRuhr“ des Landes NRW wurde die Arena auf Schalke als Austragungsort der Schwimmwettbewerbe benannt. Doch ob es so kommt, das ist trotz des positiven Votums aus Gelsenkirchen nicht sicher. Denn unsere Region muss sich bei den Entscheidern des Nationalen Olympischen Komitees (DOSB) gegen die Mitbewerber München und Berlin durchsetzen. Die Entscheidung über den finalen deutschen Bewerber fällt am 26. September 2026.

Zwei Dinge sind hingegen sicher: Das Bewerbungsverfahren hat Gelsenkirchen die Möglichkeit gegeben, sich und den Standort neu, sympathisch und optimistisch zu präsentieren. Und der olympische Geist hat die Bürgerinnen und Bürger begeistert!

Damit diese Begeisterung weiterwirken kann, egal wie die Entscheidung des DOSB und später des IOC (International Olympic Comitee) ausfallen wird, werden Interessierten nun die Fahnen und Banner, die im Vorfeld des Bürgerentscheids das Stadtbild geprägt haben, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, ein Stück Olympia für daheim zu bekommen, ist die Abgabe auf ein Teil pro Person beschränkt. Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass die Materialien vorab nicht gereinigt wurden. Wer eins der 24 Mesh-Banner von der Berliner Brücke (2500 cm x 0,83 cm im Querformat), eins der Mesh-Banner aus dem Schwimmbädern (je eins in den Größen 200 cm x 300 cm und 350 cm x 300 cm) oder eine von 7 Hissflaggen (150 cm x 400 cm) haben möchte, muss schnell sein.

Die Ausgabe der Olympia-Materialien erfolgt am Freitag, 18. September, zwischen 14:30 und 16 Uhr auf dem Alfred-Fischer-Platz hinter dem Hans-Sachs-Haus nach dem Motto „first come, first served“ oder auch „wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ Parkmöglichkeiten gibt es direkt gegenüber auf dem kostenpflichtigen Parkplatz Vattmannstraße vor dem Arbeitsamt.

Weitere Infos auf den Social-Media-Kanälen der Stadt:

Facebook: @stadtgelsenkirchen
Instagram: @stadtgelsenkirchen
X: @_Gelsenkirchen_

Nachhaltiger Start in den Tag - Faires Frühstück im Bildungszentrum

GE. Bananen, Kaffee und Kakao sind die bekanntesten Produkte, wenn es um fair gehandelte Produkte geht. Wie aus diesen, aber auch weiteren fairen oder saisonal-nachhaltigen Lebensmitteln ein leckeres Frühstück entstehen kann, ist am Mittwoch, 30. September 2026, im Bildungszentrum, Ebertstraße 19, 45879 Gelsenkirchen, zu erleben. Von 9 bis 12 Uhr veranstaltet das aGEnda 21-Büro dort ein faires Frühstück. Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer der Volkshochschule, Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek sowie die interessierte Öffentlichkeit sind eingeladen, einen Fair-trade-Kaffee oder -Tee zu trinken und ein Brot oder Brötchen mit leckerem Aufstrich zu essen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Frühstück ist ein Beitrag zur Fairen Woche 2026. Diese findet bundesweit statt und legt den Fokus auf weltweite Handelsbeziehungen und sozial- und umweltverträgliche Produktionsbedingungen in den Ländern des Südens zum Beispiel bei Kaffee und Tee.

Hintergrund

Das aGEnda 21-Büro koordiniert die Fairtrade-Aktivitäten der Stadt Gelsenkirchen. Dazu gehören die Betreuung der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Gelsenkirchen und Aktionen und Projekte zur Förderung des fairen Handels in Gelsenkirchen. Fairtrade-Produkte helfen für mehr Fairness weltweit und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Bäuerinnen und Bauern in den Anbauregionen.

Wochenprogramm Kommunales Kino ab 20. September - „Verflucht normal“ und „So klingt das Leben“

GE. Im September spielt Musik eine tragende Rolle in den fünf Filmen der Hauptreihe Klangbilder im Kommunalen Kino (Koki). Am Sonntag, 20. September, und am Montag, 21. September, zeigt das Koki in der Filmreihe Biopic das auf wahren Begebenheiten basierende Außenseiter-Drama „Verflucht normal“ von Kirk Jones über John Davidson, einen schottischen Aktivisten für das Tourette-Syndrom. Am Dienstag, 22. September, folgt in der Hauptreihe Klangbilder die spanische Tragikomödie „So klingt das Leben“ von Daniel Sánchez Arévalo. Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr, am Montag und Dienstag um 17:45 und 20:15 Uhr.

Verflucht normal

John Davidson (Robert Aramayo) wächst Anfang der 1980er-Jahre in einer schottischen Kleinstadt auf und entwickelt heftige nervöse Ticks. Was erst später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag, der ein einziger Spießroutenlauf ist. Vom schulischen Umfeld ausgegrenzt und Zuhause sanktioniert, kämpft er mit einer damals kaum bekannten Krankheit. Die Nebenwirkungen der starken Medikamente rauben ihm fast jeden Lebensmut. Erst die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peake), einer Krankenschwester, bringt endlich die Wende. Dottie akzeptiert John so, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm einen Job als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters. Langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und er erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind. – FSK ab 12 Jahren.

So klingt das Leben

Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück versuchen die Bewohnerinnen und Bewohner eines an der galicischen Küste gelegenen Fischerdorfs, wieder Halt zu finden. Als die Gemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea (Judith Fernández) die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Musikwettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen, die noch immer vom Unglück gezeichnet sind. – FSK ab 12 Jahren.

Eine Einzelkarte kostet 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, mit GE-Pass 4 Euro. Die Zehnerkarten kosten 60 bzw. 52 Euro. Ermäßigte Karten erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Erwerbslose sowie Menschen mit Ehrenamtskarte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Alle Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki

Klammeräffchen – Trageberatung - Kostenlose Trageberatung für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren - Warum Tragen mehr ist, als nur die Hände frei zu haben

GE. Eltern, die ein zufriedenes Kind möchten und sich gleichzeitig mehr Flexibilität im Alltag wünschen, beschäftigen sich vielleicht mit der Möglichkeit, ihr Kind in einem Tuch oder einer Trage bei sich zu haben. Wer sich für verschiedene Tragemöglichkeiten interessiert und nicht weiß, welche Variante die individuell geeignetere ist, ist bei diesem Kurs genau richtig. Eltern lernen nicht nur verschiedene Arten von Babytragen kennen, die sie selbst ausprobieren dürfen, sondern erfahren auch, warum Tragen mehr ist, als nur die Hände frei zu haben. Wer bereits eine Tragevorrichtung besitzt, darf diese gerne mitbringen.

Der Kurs findet am 12. November 2026 in der Zeit von 11 Uhr bis 12:30 Uhr für Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren in der städt. Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Lahrshof (Franziskusstr. 18) in Gelsenkirchen Bismarck statt.

Aktuell sind noch Plätze frei - die Anmeldung ist bequem online über www.gelsenkirchen.de/familie oder www.familienbuero-ge.de möglich.

Kontakt für Fragen:
Stadt Gelsenkirchen
Referat Kinder, Jugend und Familien
Team Familienförderung
Lea Kalin
Tel. 02 09 - 1 69 - 98 56

Blitzer am Donnerstag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Donnerstag, 17. September 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Lothringer Straße, Brinkmannsweg, Horster Straße, Theodor-Otte-Straße, Bokermühlstraße und Scheideweg.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.