Nachrichten aus Gelsenkirchen

Freitag, 27 März 2026

Sprechstunden des Kommunalen Ordnungsdienstes - Terminübersicht vom 30. März bis 3. April

GE. „Wir – für mehr Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt, weil es eben UNSERE STADT ist“. Nach diesem Motto arbeitet der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) für und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Sie haben die Möglichkeit aktuelle Anliegen und Anregungen oder auch Beschwerden, beispielsweise über laute, störende Personengruppen oder zugeparkte Gehwege mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besprechen. Der KOD geht den Hinweisen unmittelbar selbst nach oder leitet diese an die zuständige Verwaltungsstelle weiter.

Die Sprechstunden werden in der Zeit vom 30. März bis 3. April an folgenden Tagen und Orten angeboten:

Buer, Bezirksdienststelle Nord, Rottmannsiepe 5 (2. OG)

• Montag, 30. März, 15 – 16 Uhr
• Mittwoch, 1. April, 15 – 16 Uhr
• Donnerstag, 2. April, 9 – 10 Uhr

Ückendorf, IPA-Sprechstunde, Ückendorfer Str. 138

• Dienstag, 31. März, 15 – 16 Uhr
• Mittwoch, 1. April, 15 – 16 Uhr

Bismarck, Bezirksdienststelle Mitte, Paulstr. 4

• Montag, 30. März, 8 – 9 Uhr
• Donnerstag, 2. April, 15 – 16 Uhr

Horst, Bezirksdienststelle West, Harthorststraße 6a

• Montag, 30. März, 14:30 – 15:30 Uhr
• Mittwoch, 1. April, 14:30 – 15:30 Uhr
• Donnerstag, 2. April, 13 – 14 Uhr

Blitzer am Montag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Montag, 30. März 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Virchowstraße, Industriestraße, Gabelskamp, Westerholter Straße, Görresstraße und Florastraße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Donnerstag, 26 März 2026

Unternehmertreff in der VELTINS-Arena stimmt auf Olympiabewerbung ein - Oberbürgermeisterin Andrea Henze: „Olympia ist eine Riesenchance“
Unternehmertreff in der VELTINS-Arena stimmt auf Olympiabewerbung ein - Oberbürgermeisterin Andrea Henze: „Olympia ist eine Riesenchance“

GE. Gelsenkirchen war als einzige Stadt Nordrhein-Westfalens (NRW) stets Austragungsort von Fußballwelt- oder Fußballeuropameisterschaften. Nun sollen auch Olympische und Paraolympische Spiele in Gelsenkirchen ausgetragen werden. Ob es so kommt, ist aber noch längst nicht gewiss. Gelsenkirchen könnte sich als Teil der Region Rhein-Ruhr gemeinsam mit 16 weiteren NRW-Städten als Austragungsort bewerben - wenn es dafür beim Ratsbürgerentscheid am 19. April in Gelsenkirchen eine Mehrheit gibt.

Damit im Jahr 2036, 2040 oder 2044 olympische Wettbewerbe ausgetragen werden könnten, müssen noch einige Hürden genommen werden. Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze hat bei einem Unternehmertreff in der Gelsenkirchener VELTINS-Arena am Mittwoch, 25. März, dazu eingeladen, die Hürden gemeinsam zu nehmen und sich auf den Weg zu machen: „Genau deshalb haben wir Sie heute eingeladen, als Botschafterinnen und Botschafter in unserer Stadt und für unsere Stadt – ich freue mich, wenn Sie die Bewerbung unterstützen und mit dabei sind!“
Bei einer erfolgreichen Bewerbung wird in der Arena aber nicht der Ball rollen, sondern die Schwimmwettbewerbe ausgetragen. Da, wo sonst der Rasen in seiner Wanne liegt, wird ein riesiger Schwimmbereich temporär gebaut. Schwimmen, Paraschwimmen, Turmspringen, Wasserball und Synchronschwimmen vor bis zu 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauern wären so möglich.

Olympia als Riesenchance

„Olympia und olympisches Schwimmen sind eine Riesenchance, den Standort Gelsenkirchen noch einmal in ein richtig gutes Licht zu rücken. Investitionen auf die wir vielleicht lange warten müssten in die Digitalisierung, die Mobilität, in unsere Sportanlagen und unsere Infrastruktur – die würden vorgezogen“, führte die Oberbürgermeisterin weiter aus. Und: Schon das Bewerbungsverfahren räume große Chancen ein, Gelsenkirchen und den Standort neu, sympathisch und optimistisch zu präsentieren. „Das kann uns allen in Gelsenkirchen viele Türen öffnen. Und dabei wollen wir von Seiten der Stadt sehr gerne mit Ihnen zusammenarbeiten“, so Oberbürgermeisterin Henze.

Beim FC Schalke 04 würde man sich sehr freuen, wenn zu all den Veranstaltungen, die in der Arena ausgetragen werden, auch olympische Wettkämpfe hinzukämen, sagte Schalkes Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers in ihrer Begrüßungsrede. „Wir teilen die Werte des olympischen Geistes wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Begeisterung für den Sport weit über Fußball hinaus“, betonte sie „im Wohnzimmer des FC Schalke 04.“

Welchen sportlichen Reiz und welch eine besondere Atmosphäre olympische Spiele haben, vermittelten erfolgreiche Gelsenkirchener Olympioniken der vergangenen Jahre: der Bogenschütze Frank Marzoch und die Bogenschützin Barbara Kegelmann, die im Bogensport Club Gelsenkirchen ihre sportliche Heimat hatten, sowie der in Gelsenkirchen geborene Boxer Norbert Nieroba. Er stieg für den Box-Club Erle 1949 und den Box Klub Ahlen in den Ring.

Olympia in Gelsenkirchen würde alles übertreffen

Dass Olympia in Gelsenkirchen alles übertreffen würde, davon ist Gelsenkirchens Olympia-Botschafterin Brigitte Präsang überzeugt. Die 77-Jährige schwimmt seit ihrem sechsten Lebensjahr und war erfolgreiche Leistungsschwimmerin, auch wenn sie es nicht zur Olympiade schaffte. Von 2012 bis 2020 war sie die Leiterin des Schwimmleistungszentrums Nordwestfalen. Als Geschäftsführerin der Schwimmgemeinschaft Gelsenkirchen ist Brigitte Präsang bis heute aktiv in der Stadt und eng mit dem Schwimmsport verbunden. Ihr klares „Ja“ für Gelsenkirchen als Austragungsort verbindet sie mit dem Hinweis auf die Tradition des Schwimmsports in der Stadt und mit der Hoffnung, dass die Olympiade in Gelsenkirchen viele junge Menschen für das Schwimmen begeistern könnte.

Optimistischer Ex-Ministerpräsident Peer Steinbrück

Überaus optimistisch war auch NRW-Olympiabotschafter Peer Steinbrück, dass es gelingen kann, die olympischen Spiele an Rhein und Ruhr zu holen. Schließlich habe die Region schon mehrfach bewiesen, dass sie die unterschiedlichsten Großveranstaltungen meistern könne. „Welche Region kann auf kurzen Wegen schon über 14 Millionen sportbegeisterte Menschen erreichen?“, fragte er und gab die Antwort gleich mit: „Das schaffen die Konkurrenten wie München, Hamburg oder Berlin nicht, die sich ebenfalls bewerben. Den versammelten Unternehmerinnen und Unternehmern verdeutlichte er: „Das sind übrigens auch alle potenzielle Kundinnen und Kunden“, und warb für die Unterstützung der Region Rhein-Ruhr für die Bewerbung. „Denn“, führte er weiter aus: „Ein starker Rückhalt in der Region kann ein wichtiges, vielleicht sogar entscheidendes Pfund im Wettbewerb mit den anderen Städten sein.“

Über die Teilnahme an der Bewerbung können die Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger beim Ratsbürgerentscheid am 19. April abstimmen. Stimmberechtigt sind alle, die das 16. Lebensjahr vollendet, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines europäischen Mitgliedsstaates haben.

Alle Informationen rund um Olympia in Gelsenkirchen und den Ratsbürgerentschied gibt es im Internet unter: www.gelsenkirchen.de/olympia

Manifesta 16 Ruhr lockt prominente Künstlerinnen und Künstler ins Revier - Kostenlose Kulturangebote für alle Altersgruppen sind geplant
Manifesta 16 Ruhr lockt prominente Künstlerinnen und Künstler ins Revier - Kostenlose Kulturangebote für alle Altersgruppen sind geplant

GE. In knapp drei Monaten wird die Manifesta, die internationale Kunst-Biennale für zeitgenössische Kunst, Architektur und Gesellschaft, internationale Besucherinnen und Besucher zum Programm „This is not a Church“ ins Ruhrgebiet einladen. 100 Künstlerinnen und Künstler aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt werden außer Dienst gestellte Kirchen dann mit ihren kreativen Ideen in ein neues Licht rücken. In Gelsenkirchen sind die Thomaskirche im Berger Feld, St. Bonifatius in Erle, St. Anna in Schalke-Nord und St. Josef in Ückendorf zu Kunstorten auserkoren worden. An letzterem Standort hat das Manifesta-Team auch sein Hauptquartier für die Manifesta16 Ruhr eingerichtet.

Am Mittwoch wurden in der St.Josef-Kirche die Namen der ausgewählten Künstlerinnen und Künstler verkündet, unter ihnen so renommierte Kunstschaffende wie Ayşe Erkmen, Katharina Fritsch, Justin Lieberman und Elisabeth Price. Sie sollen – ebenso wie viele teilnehmende junge Kunstschaffende und Kunstkollektive – auch viele internationale Besucherinnen und Besucher ins Revier locken und die Verwandlung von Kirchen in Kunst- und Begegnungsräume gestalten.

Kreative Impulse sollen Zusammenhalt stärken

„Die Manifesta kommt ins Ruhrgebiet – für mich ist das eine sehr logische Verbindung dieser Biennale mit unserem Revier, denn die Metropolregion Ruhr ist ja seit jeher ein Ort des Wandels“, betonte Oberbürgermeisterin Andrea Henze in ihrer Begrüßungsrede. „Kreative Impulse wie diese stellen die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in dieser Region heraus, man denke nur an das kulturelle Großereignis Ruhr 2010, das bis heute Früchte trägt. Sich auf die gemeinsamen Stärken zu besinnen, und sich zu verdeutlichen, dass man zusammen einfach mehr schafft, das ist besonders in Zeiten wie diesen, in denen der Ton im gesellschaftlichen und im politischen Leben immer rauer wird, wichtig. Alle Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets sind hier aufgerufen, mitzumachen und ein Teil dieser Biennale zu werden“, so Henze.

Kostenloses Kulturangebot

Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, der in seiner Funktion als Präsident des RVR Ruhrparlaments und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Manifesta verkünden konnte, dass die Manifesta 16 Ruhr dank des Engagements der RVR-Städte und von Sponsoren wie der EON-Stiftung, der Kunststiftung NRW, der Stiftung Mercator, der Krupp Stiftung, der RAG Stiftung und der Brost Stiftung für alle Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr kostenfrei angeboten wird, pflichtete Andrea Henze bei: „Dies wird ein kostenloses Kulturevent von internationalem Rang. Wir müssen so viele Bürgerinnen und Bürger dafür begeistern, wie wir können!“

Die Manifesta sei für alle da, betonte Hedwig Fijen, die geschäftsführende Direktorin und Gründerin der Manifesta-Stiftung. Seit der ersten Manifesta vor 30 Jahren sei das Ziel der Biennale, Bürgerinnen und Bürger Europas durch Kultur miteinander zu verbinden und ins Gespräch miteinander zu bringen. „Bei der Gründung galt es den ‚Eisernen Vorhang‘ in den Köpfen zu überwinden, aber auch heute ist der europäische Gedanke und die Begegnung miteinander wichtiger denn je“, so Fijen.

Spezielle Programme für alle Altersstufen

Wichtig sei zudem, dass alle Altersgruppen eingebunden werden sollen. Deshalb wird die Manifesta 16 Ruhr auch mit einem vielseitigen „Education“-Programm aufwarten. So wird es neben Angeboten für Schulklassen in den Sommerferien ein Programm für „Ferien Nebenan“ geben, mit kostenlosen Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler, die in Gelsenkirchen gemeinsam mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen angeboten werden. Hier sollen öffentliche Räume in der Nachbarschaft wie Parks, Straßen und Marktplätze erkundet werden. Ein spezielles Familienprogramm wird zudem dafür sorgen, dass Kinder, Jugendliche und Bezugspersonen während der gesamten Manifesta 16 Ruhr an kreativen Workshops teilnehmen können.

Alle Informationen zum Bildungs- und Vermittlungsprogramm erhalten Interessierte über die Internetseite manifesta16.org/education.

***Hinweis an die Redaktionen: Zu dieser Pressemitteilung stellen wir ein Foto zum Download bereit. Es zeigt die Gelsenkirchener Oberbürgermeisterin Andrea Henze im Gespräch mit Hedwig Fijen. Die Bildrechte liegen bei der Stadt Gelsenkirchen.

Neuer Selfie-Spot in Buer - Lokalpatriotismus hat jetzt seinen eigenen Schriftzug
Neuer Selfie-Spot in Buer - Lokalpatriotismus hat jetzt seinen eigenen Schriftzug

GE. Mehr Buer geht nicht: Der neue Selfie-Spot im Goldbergpark ist eröffnet. Direkt am Busbahnhof und mit Blick auf das Rathaus, wurde in dieser Woche der neue Selfie-Spot aufgestellt. Die Installation besteht aus vier etwa 1,40 Meter hohen Buchstaben, die den Schriftzug „BUER“ bilden. Sie bietet mit dem Rathaus im Hintergrund eine attraktive Kulisse für Fotos.

Entworfen wurde der Selfie-Spot von dem städtischen Designer Uwe Gelesch. In der Gestaltung hat er das Grün des Buerschen Stadtwappens aufgegriffen. Zudem wurde der Buchstabe „U“ als gestalterisches Wappenelement interpretiert und mit einer dreidimensionalen Darstellung der Buerschen Linde ergänzt.

Die Umsetzung erfolgte durch die Duktus GmbH aus Stuttgart, die unter anderem auch die bekannte „R“-Skulptur im Revierpark Nienhausen realisiert hat. Die Installation geht auf einen Haushaltsantrag der Bezirksvertretung Nord zurück.

Uechtingstraße in Höhe der Emscher Brücke einspurig - Erneuerung eines Signalkabels für die Ampelanlagen

GE. An der Uechtingstraße wird in Höhe der Emscher Brücke derzeit im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen, Referat Verkehr, ein Signalkabel für die Ampelanlagen erneuert.

Hierzu wird auf der Uechtingstraße die westliche Gehwegseite gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Baustellensignalanlage einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Donnerstag, 2. April 2026, andauern.

Das Referat Verkehr der Stadt Gelsenkirchen bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis.

Blitzer am Freitag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Freitag, 27. März 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Surkampstraße, Grillostraße, Düppelstraße, Buerelterstraße, Weberstraße, Am Maibusch.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Mittwoch, 25 März 2026

„Henze hört hin“ - Sprechstunde im April - Oberbürgermeisterin Andrea Henze sucht erneut das Gespräch mit Menschen aus Gelsenkirchen

GE. „Haben Sie Ideen, Anregungen und Vorschläge für mich? Oder gibt es Fragen und Sorgen, die Sie gegenwärtig beschäftigen und die Sie mir einmal mitteilen möchten? Für all diese Anliegen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, insbesondere natürlich zu den Themen, die unser städtisches Zusammenleben und die städtische Politik betreffen.“ So bietet Oberbürgermeisterin Andrea Henze allen Menschen in Gelsenkirchen auf der Homepage der Stadt Gelsenkirchen das Gespräch an.

Am Donnerstag, 16. April 2026, lädt Oberbürgermeisterin Andrea Henze zusätzlich unter dem Motto „Henze hört hin“ zu ihrer nächsten Sprechstunde ein. Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener können nach vorheriger Anmeldung - über ein Kontaktformular im Internet kontakt_oberbuergermeisterin.aspx, per E-Mail an oberbuergermeisterin@gelsenkirchen.de oder telefonisch unter 02 09/1 69-60 00 - ihre Anliegen der Oberbürgermeisterin im Hans-Sachs-Haus in einem persönlichen Gespräch schildern.

Um die Gesprächstermine vorbereiten zu können, ist eine vorherige Anmeldung bis zum 7. April 2026 notwendig. Interessierte Personen werden gebeten, ihren vollständigen Namen, ihre Telefonnummer und eine kurze Skizzierung ihres Anliegens über das Kontaktformular zu übersenden.
Rechtzeitig vor der Sprechstunde werden die Bürgerinnen und Bürger per E-Mail über ihren Termin informiert. Sofern ein Termin am 16. April 2026 nicht möglich ist, wird das Büro von Oberbürgermeisterin Andrea Henze noch einmal auf die Anfragenden zukommen. Rückfragen können über das Servicetelefon der Oberbürgermeisterin unter 02 09/1 69-60 00 gestellt werden.

Die „Henze hört hin“-Nachmittage wird es in diesem Jahr in regelmäßigen Abständen geben. Weitere Informationen: www.gelsenkirchen.de/oberbuergermeisterin

Internationale Gartenausstel-lung (IGA) Ruhrgebiet 2027 – Ideen für den eigenen Stadtteil einbringen - Einladung zur Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April
Internationale Gartenausstel-lung (IGA) Ruhrgebiet 2027 – Ideen für den eigenen Stadtteil einbringen - Einladung zur Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April

GE. Die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027 rückt näher – ein einmaliges Großereignis, das die gesamte Metropolregion Ruhr in Bewegung bringt. Unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ entstehen in den Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie Lünen und Emscherland neue Räume für Begegnung, Natur, Innovation – und vor allem für gemeinschaftliches Miteinander.

Die Zukunftsgärten in Gelsenkirchen und Lünen sollen nicht nur ein Ort der Ausstellung sein, sondern jeweils ein Spiegel der Stadt: vielfältig, lebendig, engagiert. Deshalb lädt die IGA gGmbH die Bürgerinnen und Bürger ein, ihren Stadtteil im Rahmen der IGA 2027 sichtbar zu machen und aktiv mitzugestalten. Nähere Informationen hierzu gibt es in der Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April, von 10 bis 11.30 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird unter folgendem Link gebeten:

www.iga2027.ruhr/beteiligung-gelsenkirchener-und-luenener-stadtteile/

Die IGA gGmbH stellt während der Online-Veranstaltung die Möglichkeiten der Beteiligung, Flächen und Formate näher vor und lädt zum gemeinsamen Austausch ein.

Ob Nachbarschaftsprojekte, kulturelle Beiträge, Sport- und Bewegungsangebote, soziale Projekte oder kreative Aktionen – die IGA gGmbH möchte die Zukunftsgärten zu einer Bühne für die Quartiere machen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, zu zeigen, was ihren Stadtteil besonders macht. Ob als einmalige Aktion, Themenwoche oder kontinuierlicher Beitrag – alle Konzepte sind willkommen.

Ziel der IGA 2027 ist es, gemeinsam mit den Gelsenkirchener und Lüner Stadtteilen ein vielfältiges und inspirierendes Programm in den jeweiligen Gärten zu entwickeln, das die Identität der eigenen Stadt widerspiegelt und Menschen aller Generationen zur aktiven Teilhabe einlädt. Die IGA 2027 bietet eine außergewöhnliche Plattform, um lokale Stärken öffentlich sichtbar zu machen und neue Impulse für die Zukunft der Stadtteile zu setzen.

Internationale Gartenausstellung (IGA) Ruhrgebiet 2027 – Ideen für den eigenen Stadtteil einbringen - Einladung zur Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April
Internationale Gartenausstellung (IGA) Ruhrgebiet 2027 – Ideen für den eigenen Stadtteil einbringen - Einladung zur Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April

GE. Die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027 rückt näher – ein einmaliges Großereignis, das die gesamte Metropolregion Ruhr in Bewegung bringt. Unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ entstehen in den Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen sowie Lünen und Emscherland neue Räume für Begegnung, Natur, Innovation – und vor allem für gemeinschaftliches Miteinander.

Die Zukunftsgärten in Gelsenkirchen und Lünen sollen nicht nur ein Ort der Ausstellung sein, sondern jeweils ein Spiegel der Stadt: vielfältig, lebendig, engagiert. Deshalb lädt die IGA gGmbH die Bürgerinnen und Bürger ein, ihren Stadtteil im Rahmen der IGA 2027 sichtbar zu machen und aktiv mitzugestalten. Nähere Informationen hierzu gibt es in der Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 2. April, von 10 bis 11.30 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird unter folgendem Link gebeten:

www.iga2027.ruhr/beteiligung-gelsenkirchener-und-luenener-stadtteile/

Die IGA gGmbH stellt während der Online-Veranstaltung die Möglichkeiten der Beteiligung, Flächen und Formate näher vor und lädt zum gemeinsamen Austausch ein.

Ob Nachbarschaftsprojekte, kulturelle Beiträge, Sport- und Bewegungsangebote, soziale Projekte oder kreative Aktionen – die IGA gGmbH möchte die Zukunftsgärten zu einer Bühne für die Quartiere machen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, zu zeigen, was ihren Stadtteil besonders macht. Ob als einmalige Aktion, Themenwoche oder kontinuierlicher Beitrag – alle Konzepte sind willkommen.

Ziel der IGA 2027 ist es, gemeinsam mit den Gelsenkirchener und Lüner Stadtteilen ein vielfältiges und inspirierendes Programm in den jeweiligen Gärten zu entwickeln, das die Identität der eigenen Stadt widerspiegelt und Menschen aller Generationen zur aktiven Teilhabe einlädt. Die IGA 2027 bietet eine außergewöhnliche Plattform, um lokale Stärken öffentlich sichtbar zu machen und neue Impulse für die Zukunft der Stadtteile zu setzen.

„Earth Hour“: Gelsenkirchen stellt wieder für eine Stunde die Beleuchtung ab - Weltweite Aktion am 28. März für einen bewussten Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen – Hans-Sachs-Haus und Rathaus Buer ab 20:30 Uhr für eine Stunde im Dunkeln – Zahlreiche Institutionen beteiligen sich ebenfalls

GE. Tausende Orte auf der ganzen Welt beteiligen sich an der „Earth Hour 2026“. Bei der Aktion unter Federführung der Naturschutzorganisation WWF wird einmal im Jahr weltweit für eine Stunde die öffentliche Beleuchtung abgestellt mit dem Ziel, Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz zu lenken.

Gerade in Zeiten von Energiekrise und sich häufenden Extremwetterereignissen ist die Earth Hour 2026 ein wichtiges Signal, um weltweit einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen in den Mittelpunkt zu stellen.

In Gelsenkirchen beteiligen sich neben der Stadt zahlreiche Organisationen ebenfalls an der symbolischen Aktion, die über die eine Stunde hinaus zum bewussten Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen anregen soll. Diese Organisationen schalten in ihren Verwaltungsgebäuden, Kirchen- und Synagogengeländen sowie an öffentlichen Orten wie dem Sportparadies, dem Wissenschaftspark und vielen weiteren Orten für eine Stunde die Beleuchtung ab.

• Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
• FC Gelsenkirchen-Schalke e.V.
• Gelsenwasser AG
• Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen
• Kath. Kirchengemeinde St. Urbanus
• Kath. Kirchengemeinde St. Augustinus
• Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West
• NSP Pflege GmbH
• Sparkasse Gelsenkirchen
• Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH
• Stadt Gelsenkirchen
• VIVAWEST Wohnen GmbH
• Volksbank Ruhr Mitte eG
• Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH

„Natürlich ist ein solcher Aktionstag in erster Linie ein Symbol. Aber genau solche Zeichen sind wichtig, um die Menschen in Gelsenkirchen auf dem ambitionierten Weg unseres Klimakonzepts 2030/2045 mitzunehmen. Auch damit wollen wir Gelsenkirchen gut für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen“, erklärt Matthias Thome aus dem Referat Umwelt als Leiter der Koordinierungsstelle Klima die Teilnahme der Stadt Gelsenkirchen.

Hintergrund:

Die „Aktion „Earth Hour“ wird jedes Jahr vom World Wide Fund For Nature (WWF) organisiert. Weltweit beteiligen sich Institutionen und schalten an markanten Gebäuden und Objekten für eine Stunde die Beleuchtung ab. Das Motto der diesjährigen WWF-Earth Hour lautet: „Wir machen’s aus!“.

Wochenprogramm Kommunales Kino ab 29. März - „Hamnet“ und „Silent Friend“

GE. Im März zeigt das Kommunale Kino (Koki) einige der wichtigsten Nominierten der diesjährigen Oscar-Verleihung. Am Sonntag, 29. März, und am Montag, 30. März, zeigt das Koki die britisch-US-amerikanische Literaturverfilmung „Hamnet“ von Chloé Zhao, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell, ausgezeichnet mit einem Oscar für die „Beste Hauptdarstellerin“ für Jessie Buckley und nominiert für sieben weitere Oscars. Am Dienstag, 31. März, folgt das deutsch-französisch-ungarische Drama „Silent Friend“ von Ildikó Enyedi, das sich poetisch-essayistisch mit der Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen auseinandersetzt. Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr, am Montag um 17:45 und 20:15 Uhr sowie am Dienstag bereits um 17:15 und 20 Uhr.

Hamnet

Die junge Bauerntochter Agnes (Jessie Buckley) verliebt sich in den armen Lateinlehrer William Shakespeare (Paul Mescal) und gründet mit ihm eine Familie. Als Agnes zum zweiten Mal schwanger ist, reist William nach London, um das Handschuhgeschäft seines Vaters auszubauen – und findet in der Großstadt zum Theater. Doch dann erleiden Agnes und William einen schweren Schicksalsschlag: Ihr 11-jähriger Sohn Hamnet stirbt an der Pest. – FSK ab 12 Jahren.

Silent Friend

Im Herzen des botanischen Gartens der Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgo-Baum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen: 2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung Chiu-wai), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum. 1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung, ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie. 1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie und entdeckt durch das Objektiv der Kamera die verborgenen Muster des Universums. – FSK ab 6 Jahren.

Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 6 Euro für eine Vorstellung bzw. 54 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.

Weitere Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki

Kanalbauarbeiten in Resse - Ein Jahr Bauzeit geplant

GE. Am Dienstag, 31. März 2026, beginnen die Kanalbauarbeiten in der Viktoriastraße/Sienbeckstraße im Auftrag der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen (AGG). Zuerst wird ein Kanalschachtbauwerk in die Sienbeckstraße gesetzt. Der Verkehr kann weiterhin einspurig die Baustelle umfahren. Anschließend, etwa drei Wochen später, wandert der Kanalbau in der Viktoriastraße in Richtung Schnorrstraße. Hierfür wird die Viktoriastraße abschnittsweise vollgesperrt. Der Straßenbau wird dem Kanalbau folgen und die Gehwege sowie die Fahrbahn erneuern. Es ist eine Bauzeit von einem Jahr geplant.

Eine Umleitung wird über die Cäcilienstraße und Sienbeckstraße ausgeschildert.

Blitzer am Donnerstag - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Donnerstag, 26. März 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Gecksheide, Recklinghauser Straße, Kiebitzstraße, Braubauerschaft, Rheinische Straße und Grenzstraße.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.

Dienstag, 24 März 2026

Neue Kita für die Feldmark - Studie eines modernen Neubaus an der Küppersbuschstraße vorgestellt
Neue Kita für die Feldmark - Studie eines modernen Neubaus an der Küppersbuschstraße vorgestellt

GE. Im Stadtteil Feldmark entsteht eine neue, zukunftsweisende Kindertagesstätte: An der Küppersbuschstraße 1a plant die Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen den vollständigen Neubau einer siebenzügigen Einrichtung für bis zu 130 Kinder. Das bisherige Gebäude ist seit August 2023 aufgrund erheblicher Wasserschäden und baulicher Mängel nicht mehr nutzbar und wird vollständig zurückgebaut.

Der Neubau wird zum Teil der städtebaulichen Weiterentwicklung des ehemaligen Küppersbusch-Areals, das sich in den vergangenen Jahren zunehmend von einem industriell geprägten Standort zu einem attraktiven Wohnquartier gewandelt hat. Grundlage der Planungen ist eine Machbarkeitsstudie des Büros Pinner Architekten aus dem Jahr 2025. Darin wurden die städtebaulichen, funktionalen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umfassend untersucht.

Platz für bis zu sieben Gruppen

Geplant ist ein zweigeschossiger Baukörper mit insgesamt bis zu sieben Gruppen: drei Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren (Typ I), zwei Gruppen für unter Dreijährige (Typ II) sowie zwei Gruppen für drei- bis sechsjährige Kinder (Typ III).
Herzstück der Einrichtung sind großzügige Gruppenräume, welche durch Schlaf- und Nebenräume, Sanitärbereiche sowie zwei Differenzierungsräume ergänzt werden. Ein Mehrzweckraum, der sich zum Foyer hin öffnen lässt, ermöglicht flexible Nutzungen – etwa für Veranstaltungen oder Bewegungsangebote. Hinzu kommen eine Hauptküche mit Vorratsbereich, Personalräume, ein Leitungsbüro, Technikflächen und barrierefreie Sanitäranlagen.

Besonderes Augenmerk gilt den sogenannten „Spielfluren“, die nicht nur der Erschließung dienen, sondern zusätzlich als Bewegungs- und Aufenthaltsflächen genutzt werden können. Die geplante Bruttogeschossfläche beträgt rund 2.050 Quadratmeter.

Geschützter Innenhof und naturnahe Außenanlagen

Architektonisch gliedert sich das Gebäude in mehrere, klar strukturierte Baukörper, die innenseitig einen geschützten Innenhof bilden. So entsteht ein ruhiger, gut einsehbarer Außenbereich mit direktem Zugang aus allen Gruppenräumen. Der Haupteingang wird im verkehrsberuhigten Bereich der Robert-Geritzmann-Höfe angeordnet, sodass sichere Bring- und Abholsituationen ohne Straßenquerung möglich sind.
Das rund 2.140 Quadratmeter große Außengelände wird naturnah gestaltet und mit standortgerechten, heimischen Gehölzen bepflanzt. Die leichte Hanglage des Grundstücks zwischen Bahntrasse und Küppersbuschstraße wird planerisch so genutzt, dass barrierefreie Zugänge und funktionale Außenbereiche gewährleistet sind.

Nachhaltig gebaut – flexibel nutzbar

Ein zentrales Element des Projekts ist das nachhaltige Gebäudekonzept. Vorgesehen ist eine Holz-Hybridbauweise, die ökologische Vorteile mit Wirtschaftlichkeit und einem gesunden Raumklima verbindet. Die Dachflächen werden extensiv und teilweise intensiv begrünt, im östlichen Gebäudeteil ist ein nutzbarer Dachgarten geplant. Photovoltaikanlagen sollen zur Eigenstromversorgung beitragen. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem DGNB-Gold-Standard (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

Die Grundrissstruktur ist so angelegt, dass eine spätere Umnutzung – etwa als Familienzentrum, Bildungsstätte oder seniorengerechte Einrichtung – mit vertretbarem Aufwand realisierbar wäre.

Die Inbetriebnahme der neuen Kindertagesstätte ist für das Jahr 2029 vorgesehen. Die Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH steht aktuell in den Vorbereitungen der Generalplanervergabe.

Mit dem Neubau setzt die Stadt ein klares Zeichen für den weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur in der Feldmark. Die moderne Einrichtung soll nicht nur den steigenden Betreuungsbedarf decken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten.

Die Planungen sind heute im Betriebsausschuss Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung vorgestellt worden.

Hinweis an die Redaktionen: Renderings des künftigen Gebäudes finden sie im Anhang. Als Urheber nennen sie bei Verwendung bitte: Visualisierungen Pinner Architekten / Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschafts mbH

Neuer Amprion-Standort stärkt Energie- und Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen - Unternehmen und Stadtspitze feiern Richtfest des Rohbaus
Neuer Amprion-Standort stärkt Energie- und Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen - Unternehmen und Stadtspitze feiern Richtfest des Rohbaus

GE. Am Schalker Bahnhof in Gelsenkirchen entsteht derzeit ein neuer Betriebsstandort des Übertragungsnetzbetreibers Amprion GmbH. Im Herbst des vergangenen Jahres haben die Bauarbeiten begonnen, inzwischen ist der Rohbau des Gebäudes fertiggestellt. Diesen Meilenstein feierte das Unternehmen am Dienstag, 24. März 2026, gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Andrea Henze, Projektpartnern und Gästen im Rahmen eines Richtfestes. Der neue Standort soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden und künftig eine zentrale Rolle für den Netzbetrieb im Ruhrgebiet übernehmen.

Katrin Hilmer, COO der Amprion GmbH, nutzte das Richtfest, um die Bedeutung eines robusten Übertragungsnetzes und die Rolle des neuen Standorts für den Netzbetrieb im Ruhrgebiet zu betonen: „Versorgungssicherheit ist ein Standortfaktor und unabdingbar für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ein resilientes Stromnetz entsteht dabei nicht nur durch neue Leitungen und Anlagen, sondern auch durch starke Betriebsstandorte vor Ort. In Gelsenkirchen bündeln wir Fachwissen, verkürzen Wege und sind im Störungsfall noch schneller handlungsfähig.“

Auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze unterstrich bei der Veranstaltung die Relevanz einer sicheren Stromversorgung für die Stadt und die gesamte Region: „Gerade jetzt erleben wir wieder, wie wichtig eine sichere Energieversorgung für uns alle ist. Mit dem neuen Amprion-Standort wird Gelsenkirchen zu einem noch wichtigeren Knotenpunkt der Energiewende im Ruhrgebiet. Eine sichere und leistungsfähige Stromversorgung ist eine zentrale Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, industrielle Transformation und neue Arbeitsplätze. Dass Amprion hier einen Betriebsstandort als wichtige Schnittstelle für sein Höchstspannungsnetz errichtet, stärkt die Versorgungssicherheit in der gesamten Region und ist ein starkes Signal für unseren Standort. Besonders freuen wir uns über rund 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze sowie neue Ausbildungsangebote im Bereich der Betriebstechnik.“

Die Amprion GmbH betreibt eines der größten Höchstspannungsnetze Europas und versorgt rund 29 Millionen Menschen sowie große Teile der deutschen Industrie zuverlässig mit Strom. Dabei ist es eine zentrale Aufgabe, das Höchstspannungsnetz sicher zu betreiben und kontinuierlich instand zu halten. Mit der Energiewende wird diese Aufgabe komplexer: Das Netz wird an vielen Stellen um- und ausgebaut, und mit der wachsenden Zahl von Netzausbauprojekten steigt auch der Aufwand für den Betrieb: Mehr Komponenten müssen überwacht, gewartet, bei Bedarf repariert und im Störungsfall schnell erreicht werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig zusätzliches Fachpersonal in räumlicher Nähe zu Anlagen und Leitungen zu haben.

Mit dem neuen Standort in Gelsenkirchen wird die Präsenz im Ruhrgebiet gezielt gestärkt – näher an den Anlagen und Leitungen und unmittelbar angebunden an die zahlreichen Netzausbau- und Modernisierungsmaßnahmen in der Region.

Der neue Standort bietet zukünftig Platz für rund 100 Mitarbeitende und ist vor allem für den Bereich der Betriebstechnik vorgesehen. Der Betrieb umfasst das Schalten, Regeln, Überwachen und Instandhalten des Übertragungsnetzes. Darüber hinaus nutzt Amprion den Standort auch für die Ausbildung: Zukünftig sollen bis zu vier Auszubildende pro Jahr ihren Berufsweg als Elektroniker*innen für Betriebstechnik in Gelsenkirchen beginnen.

Amprion bildet jedes Jahr Industrie- und Bürokaufleute, Fachinformatiker*innen sowie Elektroniker*innen für Betriebstechnik aus. Die Ausbildung bei Amprion ermöglicht jungen Menschen den Einstieg in eine der Schlüsselbranchen der Zukunft.

Bildhinweis v.l.: Konstantin Nagel (Amprion GmbH), Oberbürgermeisterin Andrea Henze, Katrin Hilmer (COO Amprion GmbH), Eric Lammertink (Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG) und Olaf Lucassen (Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG).
Foto: Amprion GmbH

Stadt bietet kostenlose Kursreihe „Babymassage“ an - Methoden, sanfte Berührungen und innige Momente

GE. Vom 14. April bis zum 12. Mai 2026 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr findet die kosten-lose Kursreihe „Babymassage“ in der städtischen Tageseinrichtung für Kinder und Familienzentrum Johannes-Rau-Allee 60 in Bismarck statt.

In dem Kurs erleben Eltern gemeinsamen mit ihren Kindern im Alter von fünf Wochen bis sechs Monaten wohltuende Entspannung und stärken zugleich die Bindung zueinander. Durch achtsame Massagegriffe wird das Wohlbefinden der Babys gefördert, während Eltern wertvolle Impulse für den Alltag erhalten.

Der Kurs bietet Raum für Ruhe, Austausch und liebevolle Nähe in einer warmen und geschützten Atmosphäre.

Aktuell sind noch Plätze frei - die Anmeldung ist bequem online über www.gelsenkirchen.de/familie oder www.familienbuero-ge.de möglich.

Kontakt für Fragen:
Stadt Gelsenkirchen
Familienförderung
Lea Kalin
Telefon: 02 09/1 69-98 56

Bezirksforen im März – Bewährte Veranstaltungsreihe in diesem Monat beendet - Abschlussveranstaltungen in Ost und West am 17. und 18. März / Nächste Auflage der Bezirksforen voraussichtlich im Oktober
Bezirksforen im März – Bewährte Veranstaltungsreihe in diesem Monat beendet - Abschlussveranstaltungen in Ost und West am 17. und 18. März / Nächste Auflage der Bezirksforen voraussichtlich im Oktober

GE. In der vorletzten Woche hieß es bereits in den Stadtbezirken Nord, Süd und Mitte: „Gelsenkirchen – lass uns reden … über Geld!“. Denn Geld für gute Ideen – das ist das Prinzip der seit mehreren Jahren in Gelsenkirchen stattfindenden Bezirksforen. In der vergangenen Woche ging die Veranstaltungsreihe in den Bezirken Ost und West weiter.

40.000 Euro für das Bezirksforum Ost

Am vergangenen Dienstag (17. März) öffnete die Aula der Gesamtschule Erle ihre Pforten für das Bezirksforum Ost. 40.000 Euro standen an diesem Abend für die Stadtteile Erle, Resse und Resser-Mark zur Verfügung. Sie wurden in gemeinsamer Abstimmung unter den insgesamt 39 Projekten aufgeteilt. So gab es unter anderem Unterstützung für den KC Grün-Weiss Resse 1959 e. V. für neue Laufstiefel und für das Café Hetti im Seniorenzentrum St. Hedwig für einen Konzertnachmittag.

Abschluss und ein Abschied im Stadtbezirk West

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe machte der Stadtbezirk West letzte Woche Mittwoch (18. März) in der Glashalle von Schloss Horst. Dieser Abend stand auch gleichzeitig für den Abschied von Stadtdirektor und Kämmerer Luidger Wolterhoff in den Ruhestand. Bezirksbürgermeister Joachim Gill würdigte in seinem Grußwort den langjährigen Einsatz von Luidger Wolterhoff für die Stadt Gelsenkirchen und insbesondere für die Bezirksforen.

Auch für den Bezirk West mit den Stadtteilen Horst und Beckhausen standen insgesamt 40.000 Euro bereit. Unter den eingebrachten Projekten befanden sich viele in diesem Jahr geplante Veranstaltungen. So gingen Gelder unter anderem an den Rad Club Olympia Buer für das Radrennen Citynacht Schaffrath und an den Rasse- und Geflügelzuchtverein Horst Emscher 1926 für die hundertjährige Jubiläumsfeier. Aber auch der Förderverein der Hauptschule an der Schwalbenstraße erhielt Unterstützung für die geplante Respektwoche sowie das Geschichtsforum Nordsternpark für seine Veranstaltungsreihe zur Heimatkunde.

So geht es weiter

Nach den Bezirksforen bereitet die Verwaltung die Vorschläge auf. Das Ergebnis dieser Prüfung wird den gewählten Bezirksvertretungen in den kommenden Sitzungen vom 14.04. bis 16.04.2026 vorgelegt. Diese beraten die Vorschläge abschließend und entscheiden, was umgesetzt werden soll. Mit der Durchführung der sieben Bezirksforen in den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise über 1.000 gute Ideen der Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener umgesetzt werden.

Neue Termine in 2026

Bei den jetzt im März durchgeführten Veranstaltungen handelte es sich um die nachgeholten Bezirksforen aus 2025. Denn im vergangenen Jahr hatten die Bezirksforen aufgrund der Kommunalwahl und der mit ihr einher gegangenen verspäteten Haushaltsaufstellungsverfahren nicht durchgeführt werden können.

Zur Umsetzung der Bezirksforen für das Jahr 2026 wird die Verwaltung separat informieren.

Hinweis an die Redaktionen: Foto Andreas Weiss

www.gelsenkirchen.de/bezirksforum

Parkplatz Breddestraße kommende Woche gesperrt - Wegen Markierungsarbeiten – Probebetrieb für Kamerasystem

GE. Der Parkplatz „Breddestaße“ der Verkehrsgesellschaft wird in Buer am kommenden Montag und Dienstag, 30. und 31. März 2026, komplett gesperrt. Grund sind Markierungsarbeiten. Einige Stellflächen werden verbreitert, die beiden Behindertenparkplätze haben künftig eine Breite von vier Metern.

Gleichzeitig beginnt bereits am morgigen Mitt-woch, 25. März 2026, der Probebetrieb zur Inbetriebnahme eines Kamerasystems auf dem Parkplatz, das in den Osterferien in Betrieb gehen soll. Dazu sind die Schranken bereits abmontiert. Bis zur endgültigen Inbetriebnahme müssen die Parkgebühren am Parkscheinautomaten bezahlt werden. Wenn der Probebetrieb (voraussichtlich in den Osterferien) beendet wird, ist das Bezahlen nur noch bargeldlos mit Karte möglich.

Blitzer am Mittwoch - Radarwagen stehen an folgenden Stellen

GE. Die Stadt Gelsenkirchen veröffentlicht regelmäßig ihre Messstellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Am Mittwoch, 25. März 2026, stehen die Radarwagen an folgenden Straßen: Bottroper Straße, Werdener Straße, Breite Straße, Mechtenbergstraße, Kanzlerstraße und Trinenkamp.

Darüber hinaus kann es auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zu Geschwindigkeitskontrollen kommen.